OC von Q8200 - Limitiert P5K mit "nur" DDR2-800 Unterstützung?

Lösungen (20)
Stichwörter:
  • Overclocking
  • Übertakten
|
Hallo zusammen,

habe ein P5K (P35-Chipsatz) und einen Q8200 mit 2,33 Ghz (333 Mhz x 7), den ich gerne maximal übertakten würde, aktuell komme ich nur auf 39% Übertaktung (464 Mhz x 7 = 3,25 Ghz).

Der Bremser scheint das P5K zu sein, da es nur DDR2-800 RAM verträgt, mein RAM wird also automatisch von 400 Mhz auf 464 Mhz mit übertaktet (bei Teiler 1:1), ein 1066er mit 533 Mhz wird zwar angenommen, ich komme aber dennoch nur auf 464 Mhz (das Board limitiert hier, DDR2-1066 ist nur im OC-Bereich vorgesehen und wird "eigentlich" nicht unterstützt).

Ist es so, dass das Mitübertakten des RAMs das OC der CPU limitiert, da das Mainboard gleich zwei Komponenten übertakten muss? Einen E2140 konnte ich um 90% übertakten, ein Q8200 wird auch nicht so hoch kommen, aber mehr als 39% sollten doch eigentlich möglich sein?

Falls ja, würde ich bezüglich eines neuen Boards überlegen mit 1066/1200er RAM-Unterstützung. Gibt es bezüglich der Chipsätze (X38/X48 oder P43/45?) und/oder Hersteller Empfehlungen oder ist dies eher zweitrangig?
Ich weiß z.B., dass Asus eine ganz übersichtliche Webseite mit dem neuesten Bios hat, das wird bei anderen Herstellern aber wohl auch so sein.
Ähnliche Ressourcen
Punkte
0
òh
òi
, Moderator |
In das P5K würde ich keine Arbeit und Kosten mehr investieren, obwohl die Pipe vom Deluxe mit etwas Bemühung passt. Das lohnt sich eigentlich nicht. Und ich halte jede Wette, die 5-5-5-15 sind unterm Strich nicht langsamer.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Zitat :
Ich finde 5-4-4-13 nicht gerade vorteilhaft, was versprichst Du Dir von diesem krummen Geschäft? Lieber kloppe ich 2,2 Volt auf den RAM und lasse ihn bei 4-4-4-12 auf 1066 laufen. Runde und saubere Sache ohne Aussetzer.


Die Timings sind also u.U. wichtiger als der RAM-Takt? 4-4-4-12 auf 1066 ging auch bei 2,2 V bei mir nicht, 5-4-4-13 war einfach das niedrigst Mögliche, da konnte ich den Takt dann trotzdem nach oben auf 1115 Mhz schrauben. Ich könnte natürlich auch wieder zu 5-5-5-15 bei 1115 Mhz zurückkehren.

Der Luftstrom nach unten beim Silent Knight bringt bestimmt was, ich habe den Orochi (der wohl singulär gesehen mit die besten Werte hat, aber eben keinen Luftstrom) mit einem zusätzlichen S-Flex dran, der auf den Orochi pustet und parallel zum Gehäuselüfter (auch ein S-Flex) angeordnet ist, die Luft also aus dem Gehäuse bläst. Das wars dann auch mit Lüftern (die GPU hat einen S1 Rev. 2), mit diesen beiden sind die Temps bis jetzt immer bestens (es ginge allerdings auch ganz ohne Lüfter).

Passen die verschiedenen Pipes bei Asus eigentlich oder heißt es zusätzliche Löcher bohren oder kleben? Was wäre denn was Brauchbareres als die Wärmeleipaste?
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Moderator |
Das Problem moderner Towerkühler ist, dass nahezu keine Kühlung der NB und Spawas erfolgt. Ich habe einen Silent Knight verbaut, der gleichzeitig auch mit nach unten pustet. Mein Board ist hängend verbaut, schöner Kamineffekt von unten nach oben.

Ich finde 5-4-4-13 nicht gerade vorteilhaft, was versprichst Du Dir von diesem krummen Geschäft? Lieber kloppe ich 2,2 Volt auf den RAM und lasse ihn bei 4-4-4-12 auf 1066 laufen. Runde und saubere Sache ohne Aussetzer.

Beim P5K hatte ich die Heatpipe demontiert, die komische Wärmeleitmasse durch was Brauchbareres ersetzt und eine Pipe eines teureren, aber defekten Asus-Brettes montiert. Passte ganz gut.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Danke für die schnelle Antwort, dass mit den GTLs werde ich noch lesen!

Zitat :
Der RAM läuft bei 533 MHz FSB-Takt 1:1 mit 533 MHz. Das wiederum heißt ja bei DDR2 (double rated) eine "resultierende" Frequenz von 1066. Absolut ideal bei 1066er RAM, denn beim Übertakten müsste man die Timings zurücknehmen, was dann wiederum kontraproduktiv wirkt. So wichtig ist der Speicher dann auch wieder nicht. ich habe einiges probiert und bin immer wieder auf den glatten Wert zurück gekommen. ;) 


Interessant. Bei mir ist der 1066er Corsair Dominator auf 1115 Mhz übertaktet und läuft auf dem P5K bei 464 Mhz FSB mit 12:10 und ich konnte die Timings sogar auf 5-4-4-13 senken (Standard ist 5-5-5-15).
Liegt aber vielleicht auch an dem niedrigen FSB, dass da noch was ging.

Zitat :
Mein Board ist ein leicht modifiziertes DFI, aber das alte P5K ging auch bis 500 stabil. Wenn man die NB-Spannung anhob und zusätzlich kühlte. Die Pseudo-Heatpipe ist eine Hürde, weil der Chipsatz bei 500 MHz fast schon glüht. Mit der Originalkühlung sollten 450 MHz die Grenze sein.


Modifiziert heißt wohl eine Art Kühlmasse auf der Rückseite des Boards anzubringen? Ansonsten hilft wohl nur eine gute Gehäuselüftung (oder gibt es noch andere Möglichkeiten der zusätzlichen Kühlung?). Im Idle liegen meine Mainboartemperaturen (laut Everest, falls es nichts Besseres gibt), bei "nur" 50 °C bei 464 Mhz FSB, da denkt man natürlich, da ginge noch einiges.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Moderator |
Der RAM läuft bei 533 MHz FSB-Takt 1:1 mit 533 MHz. Das wiederum heißt ja bei DDR2 (double rated) eine "resultierende" Frequenz von 1066. Absolut ideal bei 1066er RAM, denn beim Übertakten müsste man die Timings zurücknehmen, was dann wiederum kontraproduktiv wirkt. So wichtig ist der Speicher dann auch wieder nicht. ich habe einiges probiert und bin immer wieder auf den glatten Wert zurück gekommen. ;) 

Zur GTL-Spannungsgeschichte hier mal ein schöner Link, der eigentlich alles erklärt:
http://www.hardwareluxx.de/community/f139/gtl-spannunge...

Mein Board ist ein leicht modifiziertes DFI, aber das alte P5K ging auch bis 500 stabil. Wenn man die NB-Spannung anhob und zusätzlich kühlte. Die Pseudo-Heatpipe ist eine Hürde, weil der Chipsatz bei 500 MHz fast schon glüht. Mit der Originalkühlung sollten 450 MHz die Grenze sein.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Ein wirklich sehr guter Artikel zur VID, die schon mal eine Einschätzung für das OC-Potential einer CPU gibt!

Beim OC fragt man sich natürlich, wie hoch man die CPU Spannung einstellen kann, dass die CPU eben nicht gegrillt wird. Beim Herumstöbern im Netz stößt man auf Werte, die i.d.R. nicht höher liegen als ca. 0,05 V über Intels Maximalspannung (beim Q8200 1,3625 V, das wären im Bios also maximal 1,4 V, bei einem Q6600 käme man alternativ auf 1,55 V).
Die Temps sind bei einem guten Kühler nämlich nicht unbedingt der begrenzende Faktor für die Spannung, stellt man diese zu hoch ein, kann die CPU vermutlich auch durch eine plötzliche Spannungsspitze den Geist aufgeben (obwohl man die ganze Zeit schön die Temps kontrolliert hat)? Daher stellt sich die Frage nach einer objektiv zulässigen Maximalspannung, wo man besser aufhört.
Ich bin natürlich beim Q8200 mit meinen 3,25 Ghz und den Auto-Werten zufrieden, interessant sind die Unterschiede der einzelnen CPUs, in diesem Test (3. Abschnitt von oben) geben sie dem Q8200 sogar 1,45 V und kommen trotzdem nur auf 2,5 Ghz. Zudem haben sie die VTT FSB Voltage (entspricht NB Voltage?) ebenfalls auf 1,45 V erhöht, da muss wohl neben der CPU auch das Mainboard das Problem sein?

Aus Interesse, wie viel Spannung hattest du denn bei deinem Experiment mit 500x8 dem Q6600 gegeben (keine Angst, ich mache es nicht unbedingt nach ;)  ). Du hast aktuell auf deinem x48 (nicht Asus, sondern, falls die Frage erlaubt ist?) geschätzt 535 x 7 und den RAM 1:1 angebunden? Das hieße, du hättest den RAM nicht übertaktet, warum? Wäre alternativ auch 625 x 6 drin gewesen (das wären 1250 Mhz RAM-Takt bei 1:1) oder vermutlich als zweitbeste Lösung 535 x 7 mit 1250 Mhz RAM-Takt bei 14:12?
Wenn 1250 nicht geht, verschieben sich die Teiler natürlich. Man muss dann vermutlich auch je nach Anwendung entscheiden, ob man lieber einen maximalen CPU-Takt nutzen (500x8) oder aufgrund des höheren FSB sogar mit einem niedrigeren Takt (535 x7) eine bessere Performance erzielen kann?

Zuletzt, ich habe in deiner Antwort hier gelesen, dass es manchmal auch auf die NB Spannung ankommt, gibt es hier zu den verschiedenen Boards auch Maximalspannungen wie bei Intel CPUs oder stellt man diese auf genau den gleichen Wert wie die CPU Spannung?
Wie liest man die Chipsatztemperaturen am besten aus (vermutlich nicht Everest ;)  ), hier reichen CPU-Z und Coretemp ja nicht, gibt es eine andere exe? Woher weiß man, welche Boards gut kühlen, sind das Erfahrungswerte (das P5K scheint ja eventuell besser zu kühlen als das P5Q)? Viele Boards sollen ja problemlos bei 70-80 °C laufen (auch wenn das wohl nicht optimal ist).
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Moderator |
Zitat :
Vom Takt her wird der Q8200 in der Tat nass gemacht, aber eben nicht vom FSB, wo der Q6600 nie so richtig hoch kommt: Auf 3,87 Ghz getaktet (9 x 430 Mhz) hat der Q6600 einen FSB von 1720 Mhz (4x 430 Mhz), mein mit 3,25 Ghz niedrig getakteter Q8200 kommt auf einen FSB von 1904 Mhz (4 x 476 Mhz).
Man kann den Multi beim Q6600 jederzeit niedriger einstellen, um einen höheren FSB-Takt zu nutzen. Der wiederum beeinflusst den Datendurchsatz erheblich. Der Q8200 hat einen ziemlich beschnittenen Cache, da ist es ab einem bestimmten Punkt eh egal.

Zitat :
533 Mhz FSB (also 2132 Mhz) schafft leider mein Q8200 nicht (max. 476 Mhz), was war denn das für eine CPU und auf welchem Board?
Mit dem alten P5K habe ich immerhin 500x8 geschafft, also 4 GHz. Wenn auch nur mit extrem viel Saft. Das war mal ein kurzes Experiment, mehr nicht. Aber 520 x 7 (3,6 GHz) waren immer drin. Mit meinem jetzigen Brett (x48) gehts weit über die 530 MHz. Übrigens alles mit dem guten alten Q6600.

Zitat :
Einfach auf der Intelseite abgelesen als Richtwert für die Maximalspannung, die Vid lese ich sonst mit GPU Z oder Everest aus,
Ich gebe es auf. Wozu schreibe ich ellenlange Erklärungen zur VID, wenn es doch keiner liest? Mit keinem der Programme kann man die VID auslesen, sondern nur den hochgerechneten Spannungswert, den das Board gerade entsprechend dem Lastzustand an die CPU liefert. Das ist was vollkommen anderes! Die VID ist der von Intel für jede CPU individuell voreingestellte Wert, anhand dessen das Board dann die Spannungen regelt, wenn man <auto> einstellt. Auslesen kannst Du es z.B. mit CoreTemp unter Last. Everest ist eh Pillepalle.

Eine große Bitte:
Halbwissen ist verdammt gefährlich und eine CPU schnell gegrillt. Bitte akzeptiere die theoretischen Grundlagen, sonst gibts Grillferkel. Ein Q8200 ist bei 3,2 GHz schon gut unterwegs, viel mehr geht meistens nicht mehr. Egal welches Board und welcher RAM. Die Teile waren nicht umsonst so günstig. Dafür aber wiederum reicht die Leistung dann bestens. Immer das P/L-Verhältnis im Auge behalten. :) 
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
jolaos sagte:
Zitat :
Schau dich mal um ob du günstig (!!! dass ist eine wirklich teure CPU) einen X 3380 bekommst (max 200€, sonst unrentabel) und informier dich, ob auf dem Board Xeons anlaufen.

Danke für den Tipp, eine schöne CPU, die einen hohen Multi und einen hohen FSB vereint, aber bezüglich Preis-Leistung vielleicht nicht optimal, aber auch keine Chance bei meinem Board.

Zitat :
Kentsfield hoher Multi. Allein durch FSB auf 333Mhz stellen, hat der Q6600 deine CPU schon überholt.
Dein Q8200 wird vom Q6600 beim übertakten nass gemacht. In Games macht dich sogar ein übertakteter C2D nass.


Vom Takt her wird der Q8200 in der Tat nass gemacht, aber eben nicht vom FSB, wo der Q6600 nie so richtig hoch kommt: Auf 3,87 Ghz getaktet (9 x 430 Mhz) hat der Q6600 einen FSB von 1720 Mhz (4x 430 Mhz), mein mit 3,25 Ghz niedrig getakteter Q8200 kommt auf einen FSB von 1904 Mhz (4 x 476 Mhz).
Weil der FSB oft als Flaschenhals bezeichnet wird, frage ich mich, ob der niedrigere Takt dadurch nicht (teilweise) ausgeglichen werden kann und doch eine Konkurrenz für den Q6600 darstellt.

Mit keinem noch so hohen FSB kannst du mit dem Q8200 nen Blumentopf gewinnen im Vergleich zum q6600. Der Speicherdurchsatz ist nicht unbedingt der limitierende Faktor. Die CPUs haben beide keinen integrierten Speichercontroller und damit ist trotz des noch so hohen FSB recht bald schluss mit Mehrleistung je MHZ FSB. Cache lässt sich nicht durch nen extremen FSB ersetzen und die Architektur der CPUs skaliert auch nicht derartig mit dem Speicherdurchsatz.
Da bist du in ner Sackgasse


Zitat :
Je höher der FSB-Takt, um so mehr Speicherdurchsatz! Lässt sich im Guide anhand der Übertaktungsstufe 1 ganz gut ablesen. Man braucht aber auch den höheren Takt, um schnelleren Speicher nutzen zu können. Also 1066er bei FSB-Taktraten von 200 bis 333 ist pure Verschwendung. 1:1 angebunden bei FSB-Takt 533 ist er geradezu ideal. Auch dies merkt man sogar subjektiv beim Arbeiten und Spielen.

533 Mhz FSB (also 2132 Mhz) schafft leider mein Q8200 nicht (max. 476 Mhz), was war denn das für eine CPU und auf welchem Board?
Ich habe immerhin 476 Mhz FSB, aber der 1066er-RAM ist dennoch nicht schneller als der 800er beim Spielen und Laden der Speicherstände.


Zitat :
laut Intel VID=1.3625V

Womit ausgelesen?


Einfach auf der Intelseite abgelesen als Richtwert für die Maximalspannung, die Vid lese ich sonst mit GPU Z oder Everest aus, diese liegt natürlich unter der im Bios eingestellten "CPU Voltage", daher auch die Frage, ob ich im Bios nicht höhergehen kann, also auf 1,4 V oder sogar mehr, um wirklich die maximal mögliche Spannung zum Übertakten zu haben.

  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Zitat :
Schau dich mal um ob du günstig (!!! dass ist eine wirklich teure CPU) einen X 3380 bekommst (max 200€, sonst unrentabel) und informier dich, ob auf dem Board Xeons anlaufen.

Danke für den Tipp, eine schöne CPU, die einen hohen Multi und einen hohen FSB vereint, aber bezüglich Preis-Leistung vielleicht nicht optimal, aber auch keine Chance bei meinem Board.

Zitat :
Kentsfield hoher Multi. Allein durch FSB auf 333Mhz stellen, hat der Q6600 deine CPU schon überholt.
Dein Q8200 wird vom Q6600 beim übertakten nass gemacht. In Games macht dich sogar ein übertakteter C2D nass.


Vom Takt her wird der Q8200 in der Tat nass gemacht, aber eben nicht vom FSB, wo der Q6600 nie so richtig hoch kommt: Auf 3,87 Ghz getaktet (9 x 430 Mhz) hat der Q6600 einen FSB von 1720 Mhz (4x 430 Mhz), mein mit 3,25 Ghz niedrig getakteter Q8200 kommt auf einen FSB von 1904 Mhz (4 x 476 Mhz).
Weil der FSB oft als Flaschenhals bezeichnet wird, frage ich mich, ob der niedrigere Takt dadurch nicht (teilweise) ausgeglichen werden kann und doch eine Konkurrenz für den Q6600 darstellt.

Zitat :
Je höher der FSB-Takt, um so mehr Speicherdurchsatz! Lässt sich im Guide anhand der Übertaktungsstufe 1 ganz gut ablesen. Man braucht aber auch den höheren Takt, um schnelleren Speicher nutzen zu können. Also 1066er bei FSB-Taktraten von 200 bis 333 ist pure Verschwendung. 1:1 angebunden bei FSB-Takt 533 ist er geradezu ideal. Auch dies merkt man sogar subjektiv beim Arbeiten und Spielen.

533 Mhz FSB (also 2132 Mhz) schafft leider mein Q8200 nicht (max. 476 Mhz), was war denn das für eine CPU und auf welchem Board?
Ich habe immerhin 476 Mhz FSB, aber der 1066er-RAM ist dennoch nicht schneller als der 800er beim Spielen und Laden der Speicherstände.


Zitat :
laut Intel VID=1.3625V

Womit ausgelesen?


Einfach auf der Intelseite abgelesen als Richtwert für die Maximalspannung, die Vid lese ich sonst mit GPU Z oder Everest aus, diese liegt natürlich unter der im Bios eingestellten "CPU Voltage", daher auch die Frage, ob ich im Bios nicht höhergehen kann, also auf 1,4 V oder sogar mehr, um wirklich die maximal mögliche Spannung zum Übertakten zu haben.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Moderator |
Je höher der FSB-Takt, um so mehr Speicherdurchsatz! Lässt sich im Guide anhand der Übertaktungsstufe 1 ganz gut ablesen. Man braucht aber auch den höheren Takt, um schnelleren Speicher nutzen zu können. Also 1066er bei FSB-Taktraten von 200 bis 333 ist pure Verschwendung. 1:1 angebunden bei FSB-Takt 533 ist er geradezu ideal. Auch dies merkt man sogar subjektiv beim Arbeiten und Spielen.

Zitat :
laut Intel VID=1.3625V
Womit ausgelesen?
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Eher der 6700 ^^.

Schau dich mal um ob du günstig (!!! dass ist eine wirklich teure CPU) einen X 3380 bekommst (max 200€, sonst unrentabel) und informier dich, ob auf dem Board Xeons anlaufen.

Das ist die CPU mit dem höchsten Multi, Takt bei FSB 400 = 3,8 GHz.

Was reicht dir den an 3,2 GHz nicht?
Speicherstände wäre ja eher ne SSD angesagt ^^.
1.4V fänd ich bei der Vid aber noch voll okay..
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Herzlichen Dank so bekommt man schon mal eine Einschätzung.

Zitat :
Beim Multi von 7 und FSB hochschrauben um 100Mhz bekommst 700Mhz Übertaktung. Rate mal was du bei einem Multi von 9 oder höher bekommst bei selber FSB Erhöhung.


333 x 9 = 3 Ghz, da wäre dann auch nicht mehr viel mit Übertakten, ideal ist also wie gesagt neben einem hohen Multi ein niedriger FSB, wäre also die beste Investition, was der Q6600 auch sehr gut erfüllt.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Urgestein |
Zitat:

Das Problem beim OC des Q8200 ist aber wohl auch der hohe FSB von 333 Mhz, wäre der Muli höher, wäre man auch näher bei der Schallmauer von 4 Ghz, das ist ja bei Intel immer noch der Fall?

Beim Multi von 7 und FSB hochschrauben um 100Mhz bekommst 700Mhz Übertaktung. Rate mal was du bei einem Multi von 9 oder höher bekommst bei selber FSB Erhöhung.

Zitat:

Wie viel kann denn maximal im Bios drauf, 1,3V oder sogar 1,4V (laut Intel VID=1.3625V)?
Jetzt ist der Q6600 Kentsfield mit seinen 266 Mhz für das OC natürlich sehr gut, aber der Q8200 ist mit seinem Penryn (u.a. mit SSE4.1) die modernere CPU, zudem ist der FSB mit 1333 Mhz höher als die 1066 des Q6600. Die Vorteile des Q6600 wiederum liegen neben dem erwähnten OC bei einem doppelten L2 Cache von 8 MB (was bewirkt er?).


Kentsfield hoher Multi. Allein durch FSB auf 333Mhz stellen, hat der Q6600 deine CPU schon überholt. L2 Cache dient in erster Linie dazu Befehlssätze im Voraus zu laden und schneller abarbeiten zu können. Je mehr desto besser. Bei einem 4 Kerner wichtiger denn je viel L2 Cache zu haben um mehr Treads zu versorgen. VID=1,3625, heisst bei 1,4V biste deutlich drüber und solltest nur mit Wakü durchziehen, da geht sogar mehr auf eigenes Risiko.


Fazit:

Dein Q8200 wird vom Q6600 beim übertakten nass gemacht. In Games macht dich sogar ein übertakteter C2D nass.

  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Mit 3,25 GHz bist du da gut mit bei. Meiner lief primestable mal 3,35 oder sowat, war aber zu heikel mit der Spannung, soweit ich es erinnere.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Zitat :
Scheinbar nicht, somit aussage fürn Eimer, die du vll auf deinen 200 MHz FSB Dualcore E2 oder E5 anwenden kannst, aber keinesfalls auf die Quads.

Zugegeben, die 90% bezogen sich auf meinen E2140. Die "Gurke" habe ich durch Zufall bekommen, hätte ich sie gekauft, hätte ich mich genauer informiert. Laienfrage, was ist denn E2 und E5?

Zitat :
Sei froh, du hast ne Gurke gekauft und was relativ flottes bekommen, eine CPU mit niedrigem Multi eignet sich nunmal einfach nicht fürs OC.

Das Problem beim OC des Q8200 ist aber wohl auch der hohe FSB von 333 Mhz, wäre der Muli höher, wäre man auch näher bei der Schallmauer von 4 Ghz, das ist ja bei Intel immer noch der Fall?

Zitat :
Nun lässt sich ein Q6600 natürlich wesentlich besser übertakten, aber Du solltest bei den 3,2 GHz durchaus zufrieden sein. Mehr lohnt eh kaum, denn diese ältere CPU gibt kaum mehr her, ohne nicht irgendwann ordentlich nach Spannung zu schreien.

Wie viel kann denn maximal im Bios drauf, 1,3V oder sogar 1,4V (laut Intel VID=1.3625V)?
Jetzt ist der Q6600 Kentsfield mit seinen 266 Mhz für das OC natürlich sehr gut, aber der Q8200 ist mit seinem Penryn (u.a. mit SSE4.1) die modernere CPU, zudem ist der FSB mit 1333 Mhz höher als die 1066 des Q6600. Die Vorteile des Q6600 wiederum liegen neben dem erwähnten OC bei einem doppelten L2 Cache von 8 MB (was bewirkt er?).
Diese Werte muss man zum Vergleichen natürlich interpretieren können, bei mir liegt der Fokus eher auf Ladezeiten von Speicherständen, da hat sich das OC der CPU als sehr wirkungsvoll erwiesen. Also würde ich im Bereich Spiele den Q6600 vorne sehen, wenn ich auch nicht weiß, ob der kleinere FSB nicht bremst und ob der Penryn da nicht anderweitig eine Performancesteigerung bewirkt.

Ein höherer RAM-Takt (Vergleich 941 Mhz zu 1112 Mhz bei jeweils 3,2 Ghz CPU-Takt) kam in der Leistung während des Spiels und auch in den Ladezeiten hingegen gar nicht zum Tragen (der 1066er hat also im Vergleich zum 800er keinen Vorteil erbracht).
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
90% kein Problem?
E8600 90%?!
Weist du was da für ne Spannung über den Hobel rennt?
Scheinbar nicht, somit aussage fürn Eimer, die du vll auf deinen 200 MHz FSB Dualcore E2 oder E5 anwenden kannst, aber keinesfalls auf die Quads.

Sei froh, du hast ne Gurke gekauft und was relativ flottes bekommen, eine CPU mit niedrigem Multi eignet sich nunmal einfach nicht fürs OC.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Moderator |
Das Problem ist einzig und allein die CPU mit Ihrem niedrigen Multi. Günstig in der Anschaffung, beschissen zu übertakten ;) 

Das P5K ist ein tolles Brett, mein altes ging damals auch noch mit 533 Mhz FSB-Takt und der RAM lief dann stabil bei 1066. Nun lässt sich ein Q6600 natürlich wesentlich besser übertakten, aber Du solltest bei den 3,2 GHz durchaus zufrieden sein. Mehr lohnt eh kaum, denn diese ältere CPU gibt kaum mehr her, ohne nicht irgendwann ordentlich nach Spannung zu schreien.

Für multithreadfähige Anwendungen ist der Quad mit 3,2 GHz die bessere Wahl als ein total schwitzender E8400 @4,0 GHz.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Zitat :
Das hat nen P35 Chipsatz, bei FSB 464 limitiert eher deine CPU denk ich, etwas über 900Mhz mehr sind schon ordentlich. Selbst wenn du mit einem anderen Board höher kommst, das Ende hat die CPU eh denn fast erreicht. Sprich ~65€ für nen neues (veraltetes) P45 Board rauswerfen um denn max. 100Mhz mehr rauszikitzeln ist wirtschaftlich ne Katastrophe.


Danke für die Antwort, da hast du natürlich Recht ;) 
Warum schafft die CPU denn nicht mehr als 40%? Bei Zweikernern sind 90% ja kein Problem, zudem ist gerade mal die 3 Ghz-Marke erreicht. Mit dem Betriebssystem, ob Vista oder Win7, hat das vermutlich gar nichts zu tun?

Zusammengefasst wäre also für den Quad Q8200 ein 800er RAM völlig ausreichend?
Wenn ja, stellt sich wiederum die Frage, ob nicht ein (übertakteter) Dual Core mit 4 Ghz auf absehbare Zeit für den gleichen Preis mehr leistet als ein Quad bzw. wo eigentlich die Mehrleistung des (geringer getakteten) Quad zum Tragen kommt.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
|
Wenn du 1066er Speicher nimmst, denn limitiert der, sofern du passende Timings nimmst, schonmal nicht. Niedriger kommt du da im Takt auch nicht.
Das hat nen P35 Chipsatz, bei FSB 464 limitiert eher deine CPU denk ich, etwas über 900Mhz mehr sind schon ordentlich. Selbst wenn du mit einem anderen Board höher kommst, das Ende hat die CPU eh denn fast erreicht. Sprich ~65€ für nen neues (veraltetes) P45 Board rauswerfen um denn max. 100Mhz mehr rauszikitzeln ist wirtschaftlich ne Katastrophe.
  • Diese Antwort kommentieren |
Punkte
0
òh
òi
, Kühlung + (collector) |
Du musst die RAM Frequenz x2 nehmen wenn ich mich nicht irre. DDR --> Double Data Rate --> Das heisst er benutzt die aufsteigende und abfallende Flanke für die Datenübertragung.
  • Diese Antwort kommentieren |

Nicht das gefunden, wonach Sie gesucht haben?