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| in Festplatten, optische Laufwerke und Controller

RAID5 Parity-HD defekt -> RAID0?

Grüße,

bekam einen Rechner 'rein, dessen dritte Festplatte von dreien eines RAID5 beim Systemstart als unklar markiert war, wodurch das Array nicht aufzubauen war und der Rechner nicht bootet.
Nahm diese Festplatte heraus, testete sie mit einem Diagnosetool ihres Herstellers Western Digital in einem anderen Rechner sachte *an*: keine Probleme.
Wieder zurück an ihrem Platz zeigte sie der RAID-Controller des ICH7 (Korrektur: ICH7R (wRAID5)) nunmehr als klar an, baute das Array aber dennoch nicht auf.

Für die weitere Verwendung steht im Vordergrund, dass der Rechner die nächsten zwei Wochen betriebsbereit ist und unbedingt alle Daten erhalten bleiben. Dann wird er ohnedies ausgetauscht.

Mit Strg-I kann man an diesem Controller RAID konfigurieren, das Angebot ist aber dünn:
RAID aufbauen: dafür sind keine Festplatten da
RAID-Vol löschen: Warnung, dabei gehen alle Daten verloren
Platten freistellen: Warnung, dabei gehen alle Daten verloren

Die Optionen sind nicht vielversprechend, während ich annehme, dass das Auflösen und neue Zusammenstellen eines Arrays nicht zu Datenverlusten führen müsste, die Warnung ist vielleicht übertrieben/undifferenziert?

Ist es überhaupt allgemein gangbar, das RAID5 aufzulösen und die beiden klaren Platten weiterhin als RAID0 zu betreiben? Wie wäre sonst besser vorzugehen?

Gibt es für solche Übungen ein brauchbares oder erforderliches Werkzeug, das ich einsetzen sollte?

Eine neue Festplatte 'reinzustecken und auf das beste zu hoffen wäre die letzte Option, zu der ich griffe. Das führte schon zu nichts, als die vermeintlich defekte Platte wieder *grün* war.
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toudoku http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Stop mal. Hier liegt ein Missverstaendnis vor. Bei RAID5 gibt es aus Performancegruenden keine dedizierte Platte fuer die Parityinformationen, das trifft nur fuer RAID3 zu. Um das RAID5 wieder in Betrieb zu nehmen brauchst Du also auch wieder drei Platten!
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dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Danke für Eure Hilfe,

es ist vollbracht. Die ersten Datenübernahmen, also die Images von den Partitionen der RAID-Platten waren unbrauchbar, bis ich zum richtigen Kniff fand. Ob eine virtuelle RAID-Konstellation in R-Studio die richtige ist, erfährt man, indem man mehrere Dateien (> 32 < 64 KByte) z.B. Bilder testweise extrahieren lässt und dann beschaut. So in etwa steht es auch in der Anleitung oder um es mit Iceheart zu sagen:"Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.". Die Reihenfolge der Festplatten ist wesentlich, sie waren anders zu arrangieren, als es der RAID-Contoller an der Anschlussreihenfolge darlegte. Vielleicht hat doch jemand daran gefudelt.

Die defekte Platte war es wirklich, nämlich von zwei Sektoren recht zu Beginn kein korrektes Lesen. Das Einordnen einer virtuellen leeren Platte ermöglichte es, auf die Parity-Funktionalität zurückzugreifen um die Daten der fehlenden Platte automatisch zu rekonstruieren. Das Ausgrenzen gelöschter Dateien (File-Mask und Use File-Mask) ist von Belang, will man die Dateien herausziehen. Sonst werden ständig aktuelle mit bereits als gelöscht markierten Dateien zum Überschreiben angeboten, was ohnedies zu verneinen ist.
Für solche dateiweise Wiederherstellung (wie z.B. reiner Gebrauchsdaten-Partitionen) muss es eine der Vollversionen sein, die relativ preisgünstig angeboten werden, sonst ist ihre Größe (die der Dateien) auf 64 KByte beschränkt.

Wieweit eine etwaige Beschränkung für das Zurückspielen der Images gilt, weiß ich nicht, probieren, im Misserfolgsfall kaufen.

Auf lokale Festplatten geht das Anlegen der Images ein wenig schneller. Da man es mit dem Mehrfachen meistens hoher Kapazitäten zu tun hat, ist der Zeitfaktor nicht zu unterschätzen. In meinem Glücksfall waren die Festplatten nicht sehr belegt, sichert man aber Partitionen oder Laufwerke spielt das eher für die Kompressionsdichte eine Rolle. Sie war viel besser als angekündigt, dies aber bei eben gering beanspruchtem Datenvolumen.

Die Systempartition passte mit einem Abstand von 8 GByte auf eine der intakten Platten, in die hinein ich das Partitionsobjekt nur kopieren brauchte und seine intelligente Behandlung fordern. Das wird überhaupt erst etwas Wirksames tun, sobald man unter den Einstellungen pauschal den Schreibschutz löst. Das Programm merkt sich diese allerdings für den nächsten Programmstart. Das zwingt einen, immer erst nachzusehen, bevor man kurzhändig davon ausgeht, Schreibaktionen würden nicht wirklich durchgeführt. Erst ausschalten, wenn für jede Platte ein Image vorliegt, auch soweit es geht von defekten. Ab dem Moment geht man dann alles viel entspannter an.

Den Verbund habe ich nicht aufgelöst sondern im BIOS einfach RAID deaktiviert. Wäre interessant zu erfahren was bei unterschiedlichen Bedingungen geschieht, wenn man es wieder einschaltet -- heute nicht.

Um 0900 konnte ich die Rekonstruktion des Systems vermelden. Der Aufwand wäre kaum zu bezahlen, beim nächsten Fall wird es dafür schneller und leichter gehen. Jetzt lege ich mich wieder hin :-)

Nochmal danke an alle und insbesondere an toudoku, dem RAID Master.

Grüße natürlich,

dtr.
toudoku http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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  • Dynamische Datenträger schienen Dir deshalb geeigneter, weil sie nach einem Umzug in ein anderes System unabhängig von einer inkompatiblen RAID-Hardware angesprochen werden können. Das ist kein unerheblicher Punkt für die bequemere und schnellere Datenübernahme, aber irgendwie Soft-RAID, oder?
    Der RAIDs auf Chipsatz-Basis, wie dem ICH7, sind auch Softraids. Hier ist es der Treiber und bei LVM eine Stufe hoeher das OS, welches die Verwaltung uebernimmt.

  • Man kann mit Windows-XP-Bordmitteln ein Image als Datenträger bereitstellen?
    Zur Bereitstellung eines Images brauchst Du spezielle Software, aber eine Partition kannst Du auch mit OS-Mitteln so einbinden.
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    toudoku sagte:
    JBOD entspricht beim ICH7 einem RAID-Level 0, was der definitv unterstuetzt.

    na prima

    Zitat :
    LVM ist die eigentlich unter Unix uebliche Bezeichnung fuer die dynamischen Datentraeger unter Windows. Die Installation kann u.U. etwas kompliziert sein (s. Fehlermeldung zu Partition bei der Installation von Windows XP auf dynamischem Datenträger).

    Dynamische Datenträger schienen Dir deshalb geeigneter, weil sie nach einem Umzug in ein anderes System unabhängig von einer inkompatiblen RAID-Hardware angesprochen werden können. Das ist kein unerheblicher Punkt für die bequemere und schnellere Datenübernahme, aber irgendwie Soft-RAID, oder?

    Zitat :
    Eine weitere Moeglichkeit ist die Bereitstellung der Partition auf der zweiten Platte in einem Verzeichnis. Das laesst sich ueber die Datentraegerverwaltung des installierten OS verwalten. RAID oder LVM muessen schon bei der Installation eingerichtet werden.

    Man kann mit Windows-XP-Bordmitteln ein Image als Datenträger bereitstellen? Also irgendwie war da mal was schon bei Windows 2000 aber es war ein Affentanz, die Daten überhaupt in das Format zu bringen, kannte niemanden, der das anwenden wollte.

    Zitat :
    Auf jeden Fall scheinst Du ja mit R-Studio und dem virtuellen RAID erfolgreich zu sein. :) 

    Es sieht gut aus, habe aber jetzt erst ein Image in Händen. Muss gucken, was es hat und damit geht, das zweite entsteht gerade.

    Grüße, dtr.

    Nachrichtlich: Zwischen komprimierter und byte-to-byte Anlage ist der Geschwindigkeitsunterschied selbst im GBit-Netzwerk nicht eklatant. Eine Entscheidung zu Gunsten kleinerer Images ist erwägbar. Das gilt jedenfalls für die boot-bare Emergency-Variante des R-Studio, die wahrscheinlich nicht der Hardware nah genug arbeitet um eben kompatibel statt schnell zu sein. Z.B. mag es die GBit-Netzwerkkarte nur mit 100 MBit betreiben, dann ist bei einem schnellen Prozessor die Kompression im Vorteil. Anders wird es aussehen, wenn man eine Festplatte ansteckt, die das Image entgegen nimmt.
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    nochmal zu dem, was
    Anonymous sagte:
    Du könntest ja mal den JBOD Mode ausprobieren (...)

    Hatte unter R-Studio einen solchen Festplattenverbund mit allen drei Platten versucht an der Datenlage zu vereinbaren. Da war mir noch nicht klar, wie störend die wohl Defekte sein kann.
    Wenn die Images gezogen sind, probiere ich das nochmal mit den beiden Intakten alleine.
    toudoku http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    dtr sagte:

    Zitat :
    Darum hatte dbd ja JBOD genannt, wobei ich eine Konfiguration mit dem LVM bevorzugen wuerde.

    Davon bin ich ja noch nicht grundsätzlich ab. Was mir der Intel Storage Manager (im Weiteren ISM) bei seinem asketischen Funktionsumfang allerdings anbieten wird, stellt sich erst heraus.

    JBOD entspricht beim ICH7 einem RAID-Level 0, was der definitv unterstuetzt. LVM ist die eigentlich unter Unix uebliche Bezeichnung fuer die dynamischen Datentraeger unter Windows. Die Installation kann u.U. etwas kompliziert sein (s. Fehlermeldung zu Partition bei der Installation von Windows XP auf dynamischem Datenträger). Eine weitere Moeglichkeit ist die Bereitstellung der Partition auf der zweiten Platte in einem Verzeichnis. Das laesst sich ueber die Datentraegerverwaltung des installierten OS verwalten. RAID oder LVM muessen schon bei der Installation eingerichtet werden.


    Auf jeden Fall scheinst Du ja mit R-Studio und dem virtuellen RAID erfolgreich zu sein. :) 
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    toudoku sagte:
  • ist nicht sicher zu stellen, dass beide Partitionen auf je eine Festplatte passen.
    Darum hatte dbd ja JBOD genannt, wobei ich eine Konfiguration mit dem LVM bevorzugen wuerde.

  • Davon bin ich ja noch nicht grundsätzlich ab. Was mir der Intel Storage Manager (im Weiteren ISM) bei seinem asketischen Funktionsumfang allerdings anbieten wird, stellt sich erst heraus.

    Zitat :
  • Was ich hier durchprobierte, hätte es ebenso tun können.
    Nein. Du weisst, welche RAID-Konfiguration und Partitionsanordnung auf den Platten war und welche Dateien und Dateiinhalte zu erwarten sind. Ein entsprechendes Datenverarbeitungsprogramm kann u.U. auch feststellen, ob Daten einer wiederherzustellenden Datei gueltig sind, aber auch das nicht in jedem Fall. Fuer das Recoveryprogramm gibt es keine Moeglichkeit einer Einschaetzung auf dieser Metaebene. Platten koennen zigfach repartitioniert und in verschiedenen RAID- und non-RAID-Konfigs betrieben worden sein und von den Daten bleibt, solange sie nicht ueberschrieben werden immer alles auf der Platte stehen.

  • Das können wir gerne debattieren, habe gerade Zeit, während hier das Netz und die Festplatten glühen. Ich bin Folgerichtigem aufgeschlossen.
    Ob und wo Partitionstabellen vorliegen, konnte mir das R-Studio sagen. Die zeigen auf Bootsektoren die preisgeben, welches Dateisystem zu erwarten ist. Vielleicht hängt noch ein Bootloader dazwischen, die Logik der üblichen Verdächtigen ist zu bedienen, jede Eventualität abzufangen, wäre aber eine widrige Erwartung.
    Ist das Dateisystem geklärt, sind bekannte Strukturen an vorgelegten Orten zu erwarten, die eine Konsistenz aufweisen: Zuordnungstabellen, aufeinander Bezug nehmende Verzeichnisdaten. Im Weiteren ist aber auf das Betriebssystem zu schließen, wodurch noch mehr bekannt wird.

    Die möglichen Anordnungskonstellationen des RAID sind jetzt gegen die Konsistenz dieser bekannten Strukturen abwägbar, das beste Ergebnis gewinnt. Selbst im Schadensfall wird das Ergebnis hinhauen, gingen nicht elementare Daten verloren, MBR z.B..

    Im Nachhinein ist gegen die von R-Studio vorgeschlagene RAID-Konstruktion nichts einzuwenden, sieht aber auch nach Default aus. Als es die Kaputte erstmal los war, ergab alles einen Sinn. Jedoch mag ich mir nicht vorstellen, dass die so geschrottet worden sein kann, dass mit ihr nichtmal die erste Partition ansprechbar war.

    Ohje, das Mädel rief gerade an: Kein Backup. Sie hat es sich bereits für die Zukunft ernsthaft vorgemerkt.
    toudoku http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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  • ist nicht sicher zu stellen, dass beide Partitionen auf je eine Festplatte passen.
    Darum hatte dbd ja JBOD genannt, wobei ich eine Konfiguration mit dem LVM bevorzugen wuerde.


  • Was ich hier durchprobierte, hätte es ebenso tun können.
    Nein. Du weisst, welche RAID-Konfiguration und Partitionsanordnung auf den Platten war und welche Dateien und Dateiinhalte zu erwarten sind. Ein entsprechendes Datenverarbeitungsprogramm kann u.U. auch feststellen, ob Daten einer wiederherzustellenden Datei gueltig sind, aber auch das nicht in jedem Fall. Fuer das Recoveryprogramm gibt es keine Moeglichkeit einer Einschaetzung auf dieser Metaebene. Platten koennen zigfach repartitioniert und in verschiedenen RAID- und non-RAID-Konfigs betrieben worden sein und von den Daten bleibt, solange sie nicht ueberschrieben werden immer alles auf der Platte stehen.
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    Zitat :
    Das Programm weiss nicht, mit welcher Art von Datenkorruption und Datenanordnung es konfrontiert wird, behandelt also alle moeglichen Faelle gleich.

    Was ich hier durchprobierte, hätte es ebenso tun können. Letztlich bestand die Lösung darin, die defekte Platte nicht in den virtuellen Verbund aufzunehmen und stattdessen ein Dummy-Laufwerk als "fehlend" hinzuzufügen, wonach R-Studio aus den zwei verbliebenen rekonstruiert. Zur besseren Übersicht lässt man sich gelöschte Dateien nicht anzeigen.
    Ergebnis auf Basis der Standard-Verteilung und -Anordnung waren zwei als weitgehend sauber dargestellte Partitionen, die ich gerade in Images am Wegsichern bin. So bringe ich sie leichter auf zwei Non-RAID-Platten zurück.

    Obwohl so partitioniert war, dass zwei etwa gleich große Laufwerke entstehen, ist nicht sicher zu stellen, dass beide Partitionen auf je eine Festplatte passen. Während die Systemplatte günstiger Weise 1:1 anzulegen ist, kann ich einfach den Rest für die zweite Partition verwenden und die Daten aus dem Image dateiweise 'reinspielen. So stelle ich es mir im Moment vor. Es wird von der Qualität der Images und was man damit machen kann abhängen, ob es so läuft.
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
    Youngster
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    toudoku sagte:
    Keine Zeit, kein Material, kein Backup ... ganz schlechte Kombination. :fou: 

    Ich schrieb nicht: "Es gibt kein Backup", es liegt mir nur keines vor.
    Kosten von Material- gegen Arbeitseinsatz zu rechnen mag zwar betriebsökonomisch zu rechtfertigen sein. Volkswirtschaftlich und vor Allem ökologisch hat uns die Strategie alle in die jetzt gegenwärtige Situation gebracht, die sich weiter verschlechtert. Wenn ich etwas tun kann statt etwas zu kaufen, gebe ich dem den Vorzug, auch wenn es sich in $/h schlechter rechnet.

    Zitat :
    Wenn die Platte wegen Hardwarefehlern vom RAID entfernt wurde, sollte das Herstellertool durch Low-Level-Format alle defekten Sektoren ausblenden koennen, wenn es nicht zu viele sind. Damit waere ein Wiederaufbau moeglich, wenn die Platte durch die dann ausgeblendeten Sektoren nicht zu klein fuer das RAID geworden sein wird, was ich aber fuer sehr wahrscheinlich halte. Ausserdem sind die Fehlerursache und damit auch die Wahrscheinlichkeit der Fehlerbehebung absolut unbekannt, und damit wird auch das Risiko einer kompletten Datenzerstoerung bei dem Versuch mit den drei Platten das RAID wiederherzustellen unabschaetzbar.

    Unsere Überlegungen decken sich. Die Sicherung der Partitionen wenn nicht gar der Images steht also aller Maßnahme voran, die invasiv ist.

    Zitat :
    Die Funktionalitaet beruht darauf, dass man in einem solchen Falle eine Ersatzplatte reinsteckt und ein Rebuild des RAID initiiert.

    Kernpunkt ist natürlich ebenfalls, dass einem die Daten zur Verfügung stehen und man weiter arbeiten kann, auch wenn eine Platte ausfiel. Der wird bislang nicht erfüllt. Stattdessen streikt das System an der Basis obwohl nichts Problematisches passiert ist.

    Gründe, die in diesem Fall gegen den Zukauf einer Festplatte sprechen:
    1. Der Intel Storage Manager empfahl sich mit keinem Verhalten, das RAID wiederherzustellen, wenn die defekte Platte ausgetauscht ist. Es ist also unklar wie und ob das einfach so gehen wird.
    2. Ich kann nicht sicher sagen, ob vor mir schon jemand fummelte und damit ein natürliches Verhalten des Controllers nachhaltig hintertrieb.
    3. Das System und seine neue Festplatte werden kurzfristig nicht mehr benötigt.
    4. Ich wüsste nicht, wo in Bregenz und Umgebung am Sonntag eine solche Festplatte auftreiben.
    5. Arbeit gegen Material (wie oben)

    Ich erlebe Dich als kompetent und hilfreich.

    Danke dafür, dtr.
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    dtr sagte:

    Wilder Weise stellt R-Studio Verzeichnis- und Inhaltsdaten auch dann zumindest teilweise in Aussicht, wenn man die Konstellation nicht korrekt angab. Da hat man dann in der einen nur eine Partition, in der anderen zwei, mehr oder weniger Dateien werden als "auch noch da" geführt, mehr oder weniger Verzeichniseinträge im jeweiligen Root sind zu sehen, etc.. Das Ding tut was es kann, es wäre für die Ermittlung der korrekten Anordnung wahrscheinlich hilfreicher, es würde die Daten nur dann 'rausrücken, wenn sie am Aufbau hinreichend plausibel sind. Sogar eine automatische Erkennung sollte funktionieren, wie ich meine. Wann beim Durchprobieren ein so zusammen gesetztes NTFS nahezu konsistent ist, lässt sich doch maschinell bestimmen, allfällige Datenfehler einbezogen.

    Das Programm weiss nicht, mit welcher Art von Datenkorruption und Datenanordnung es konfrontiert wird, behandelt also alle moeglichen Faelle gleich. Eine statistische Analyse mehrerer Platten auf die Plausibilitaet untscheidlicher RAID-Konfigurationen benoetigte einiges an Rechen- und (Haupt-)Speicherkapazitaet., da man die Analyse am besten im Hauptspeicher ablaufen lassen sollte, um nicht mehrmals die gleichen Daten von den langsamen Platten lesen zu muessen.


    Zitat :
    Fuer den weiteren Betrieb wuerde ich entweder die beiden Platten einzeln betreiben oder ueber den LVM zusammenfassen, denn mit dem JBOD-Mode ist man wieder abhaengig von der Hardware. Und die soll ja demnaechst gewechselt werden.

    Die neue Hardware ist ein Notebook, ein schlechter Tausch gegen dieses 2007-Flagschiff, wie ich denke, aber nicht meine Entscheidung. Wie dem auch sei: die Platten werden da nicht an-/eingebaut allenfalls Anwendungs- und Archivdaten transferiert.




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    dtr sagte:
    Der Wille war da, es mit der wieder klar gemeldeten dritten Platte darauf anzulegen. Der Controller reagierte aber nicht entsprechend. Es stellt sich mir so dar, als sei die Platte *verhältnismäßig* ok, S.M.A.R.T. hatte wohl Fehler protokolliert, wonach das Array aus Sicherheitsgründen vielleicht nicht mehr bereit gestellt wurde. Eine <=300-GByte-Platte liegt bei mir hier gerade nicht 'rum.

    Was wäre mit der Platte zu tun, wollte man das Risiko eingehen, sie in diesem Verbund weiterhin zu betreiben (um z.B. gleich mal ein Backup zu machen)? Einfach so hat er sie mal nicht wieder zurückgenommen, obwohl er sie als klar erkannte. Muss ich sie dazu Low-Level formatieren oder 0-en, oder sowas?


    Keine Zeit, kein Material, kein Backup ... ganz schlechte Kombination. :fou: 

    Wenn die Platte wegen Hardwarefehlern vom RAID entfernt wurde, sollte das Herstellertool durch Low-Level-Format alle defekten Sektoren ausblenden koennen, wenn es nicht zu viele sind. Damit waere ein Wiederaufbau moeglich, wenn die Platte durch die dann ausgeblendeten Sektoren nicht zu klein fuer das RAID geworden sein wird, was ich aber fuer sehr wahrscheinlich halte. Ausserdem sind die Fehlerursache und damit auch die Wahrscheinlichkeit der Fehlerbehebung absolut unbekannt, und damit wird auch das Risiko einer kompletten Datenzerstoerung bei dem Versuch mit den drei Platten das RAID wiederherzustellen unabschaetzbar. Es kommt darauf an, welchen Wert, auch finanziell, die Daten fuer den Kunden haben, denn auch am Sonntag bekommt man Ersatzplatten.


    dtr sagte:
    Zitat :
    Die einzige vernünftige Lösung ist das Voll-Backup ich hoffe es existiert.

    hingegen gäbe es die RAID-Lösung nicht, wenn sie in der für sie bestimmten Standardsituation unnütz wäre. Es ist vorderhand nicht die nächst sinnvolle Lösung die vorgesehene Funktionalität nicht zu nutzen.

    Die Funktionalitaet beruht darauf, dass man in einem solchen Falle eine Ersatzplatte reinsteckt und ein Rebuild des RAID initiiert. Du hattest selbst geschrieben, dass das Hauptkriterium fortlaufende Datensicherheit war. Von der Notwendigkeit eines Backup entbindet ein RAID nicht. Aber das weisst Du sicher selbst, nur der Kunde, um dessen System es hier geht, anscheinend nicht.
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    toudoku sagte:
    Wenn kein aktuelles Backup existiert, bleibt vor weiteren Experimenten nur die Erstellung einer sektorgenauen Kopie der beiden Platten.

    So sehe ich das auch. Gegenwärtig laufen meine Experimente noch mit deaktivierter Schreibfunktionalität.
    Zitat :
    Ein 2TB-Medium bekommt man ja schon ab ca. 90€.

    Nicht am Sonntag und/oder nicht bis Montag.
    Zitat :
    Du koenntest aber auch z.B. mit R-Studio ein virtuelles RAID erstellen, dort die beiden verbliebenen Platten und eine virtuelle einbinden und die Daten daraus wiederherstellen.

    Genau daran arbeite ich. Eine automatische Erkennung resp. der Einsatz von Standardwerten hat die Daten bislang nicht vollständig bereitgestellt. Wilder Weise stellt R-Studio Verzeichnis- und Inhaltsdaten auch dann zumindest teilweise in Aussicht, wenn man die Konstellation nicht korrekt angab. Da hat man dann in der einen nur eine Partition, in der anderen zwei, mehr oder weniger Dateien werden als "auch noch da" geführt, mehr oder weniger Verzeichniseinträge im jeweiligen Root sind zu sehen, etc.. Das Ding tut was es kann, es wäre für die Ermittlung der korrekten Anordnung wahrscheinlich hilfreicher, es würde die Daten nur dann 'rausrücken, wenn sie am Aufbau hinreichend plausibel sind. Sogar eine automatische Erkennung sollte funktionieren, wie ich meine. Wann beim Durchprobieren ein so zusammen gesetztes NTFS nahezu konsistent ist, lässt sich doch maschinell bestimmen, allfällige Datenfehler einbezogen.
    Zitat :
    Statt der beiden Platten kann man hier auch die erstellten Plattenimages verwenden. Das Einbinden einer virtuellen Platte fuer das Recovery eines RAID habe ich zugegebenermassen noch nicht mit R-Studio probiert. Der Support ist aber nmE sehr schnell.

    In diese Richtung denke ich auch.
    Zitat :
    Fuer den weiteren Betrieb wuerde ich entweder die beiden Platten einzeln betreiben oder ueber den LVM zusammenfassen, denn mit dem JBOD-Mode ist man wieder abhaengig von der Hardware. Und die soll ja demnaechst gewechselt werden.

    Die neue Hardware ist ein Notebook, ein schlechter Tausch gegen dieses 2007-Flagschiff, wie ich denke, aber nicht meine Entscheidung. Wie dem auch sei: die Platten werden da nicht an-/eingebaut allenfalls Anwendungs- und Archivdaten transferiert.
    Da zwei Partitionen im Einsatz waren, drängt sich die Umstellung auf stattdessen zwei physikalische Festplatten auf, sofern die Kapazitäten das zulassen, was noch nicht ganz 'raus ist. Das RAID brachte ohnedies keinen erkennbaren Impact hinsichtlich Ausfallzeit und Datensicherheit.

    Danke sehr, dtr.
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    Anonymous sagte:
    Du könntest ja mal den JBOD Mode ausprobieren - Mehrere Festplatten zu einem einzigen Laufwerk zusammenschließen, die Daten kannste dann sichern. Wenn es überhaupt funktioniert, ich habe es noch nicht getestet!


    Das ist wohl der Ansatz, die zwei Platten mit der erforderlichen Kapazität im System weiterzubetreiben, wenn erstmal gelöst ist, an die Daten zu kommen.

    Danke
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    Wenn die anderen beiden Platten noch ok sind, dann sollten sich das RAID nach Hinzufuegen einer dritten Platte wiederherstellen lassen.

    Der Wille war da, es mit der wieder klar gemeldeten dritten Platte darauf anzulegen. Der Controller reagierte aber nicht entsprechend. Es stellt sich mir so dar, als sei die Platte *verhältnismäßig* ok, S.M.A.R.T. hatte wohl Fehler protokolliert, wonach das Array aus Sicherheitsgründen vielleicht nicht mehr bereit gestellt wurde. Eine <=300-GByte-Platte liegt bei mir hier gerade nicht 'rum.

    Was wäre mit der Platte zu tun, wollte man das Risiko eingehen, sie in diesem Verbund weiterhin zu betreiben (um z.B. gleich mal ein Backup zu machen)? Einfach so hat er sie mal nicht wieder zurückgenommen, obwohl er sie als klar erkannte. Muss ich sie dazu Low-Level formatieren oder 0-en, oder sowas?

    Danke, dtr.
    toudoku http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    dtr sagte:
    |Wie bekomme ich den ICH7R2 dazu, die intakten Platten degraded zu behandeln. Da die Maschine nicht mehr lange läuft und an dieser Stellung auch sofort ein Backup zu ziehen wäre, ist zumindest der aktuelle Datenstand sicher.

    Wenn kein aktuelles Backup existiert, bleibt vor weiteren Experimenten nur die Erstellung einer sektorgenauen Kopie der beiden Platten. Ein 2TB-Medium bekommt man ja schon ab ca. 90€.

    Der naechste Arbeitsschritt meiner Wahl waere der, den Du als letzten bezeichnest. Du koenntest aber auch z.B. mit R-Studio ein virtuelles RAID erstellen, dort die beiden verbliebenen Platten und eine virtuelle einbinden und die Daten daraus wiederherstellen. Statt der beiden Platten kann man hier auch die erstellten Plattenimages verwenden. Das Einbinden einer virtuellen Platte fuer das Recovery eines RAID habe ich zugegebenermassen noch nicht mit R-Studio probiert. Der Support ist aber nmE sehr schnell.

    Fuer den weiteren Betrieb wuerde ich entweder die beiden Platten einzeln betreiben oder ueber den LVM zusammenfassen, denn mit dem JBOD-Mode ist man wieder abhaengig von der Hardware. Und die soll ja demnaechst gewechselt werden.
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    alterSack66 sagte:
    vielleicht ist da http://www.tomshardware.de/foren/241234-10-raid-wiederh... was an Software dabei

    Heißen Dank, das gebe ich mir.
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    Danke Iceheart, für die anforderungsbezogene Antwort.
    Iceheart sagte:
    Servus, aus Deiner Beschreibung geht nicht hervor um welche HDD's es sich handelt und welche Firmware darauf installiert ist. Da Du das Diagnosetool von WD nutzt, gehe ich davon aus, dass es sich um Festplatten dieses Herstellers handelt.

    Das hielt ich am Grundsatzproblem nicht für wesentlich. Wieweit gar die Firmware der Festplatten eine maßgebliche Rolle spielen soll, ist mir weiterhin unklar.

    Es handelt sich also um 3 SATA-Platten der Kapazität von formatierten (womöglich beschnittenen) 232.89 GByte.
    1. Seagate ST3250820AS3
    2. Western Digital WD2500KS-00MJB002.01C03
    3. ebenso

    Zitat :
    Da ein Raid5 installiert wurde, geht es um eine erhöhte Sicherheit der Daten, welche durch einen Hardwaredefekt hervorgerufen werden könnte.

    Fortlaufende Datensicherheit war bei Installation und Betrieb Hauptkriterium, sicher. Da das Arbeitsplatzsystem aber nur noch kurze Zeit in Betrieb ist, gelten diese Erfordernisse nur noch eingeschränkt und sind im Weiteren mit Backups zu gewährleisten. Das RAID auch noch mit Hardware-Anschaffung wieder aufzubauen ist grenzwertig, würde allenthalben den Gebrauchtverkaufswert der Maschine stabilisieren. Das steht nicht im Vordergrund sondern dass man am Montag arbeiten kann.

    Zitat :
    ich bezweifele allerdings, dass Du mit einem Imager die Daten auf einem Softraid wieder herstellen kannst.

    Diese Übung stellt sich mir auch zunehmend kniffliger vor, je ausgiebiger ich mich mit R-Studio daran versuche. Die Blockgröße von 64 KByte hat der Controller noch preisgegeben. Welche Verteilung und Anordnung dagegen vorliegt, ließ sich beim Probieren noch nicht schlüssig erheben. Da hat der Intel Storage Manager womöglich Standardwerte, die ich leider nicht kenne oder derjenige, der es einrichtete wählte eine davon abweichende Anlageform.

    Grüße, dtr.
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    Du könntest ja mal den JBOD Mode ausprobieren - Mehrere Festplatten zu einem einzigen Laufwerk zusammenschließen, die Daten kannste dann sichern. Wenn es überhaupt funktioniert, ich habe es noch nicht getestet!
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    toudoku sagte:
    Stop mal. Hier liegt ein Missverstaendnis vor. Bei RAID5 gibt es aus Performancegruenden keine dedizierte Platte fuer die Parityinformationen, das trifft nur fuer RAID3 zu. Um das RAID5 wieder in Betrieb zu nehmen brauchst Du also auch wieder drei Platten!

    Ein wesentlicher Punkt, danke dafür! Ja, da saß ich einem Grundsatzirrtum auf. Die dritte ist keine Parity-Platte bei RAID5 sondern die Parity-Blöcke sind dort ebenso zwischen den Datenblöcken verteilt, wie auf den anderen Platten. Ein RAID0 aus den Verbliebenen zu bauen ist daher grundsätzlich der falsche Ansatz.

    Das reduziert auf die Frage: Wie bekomme ich den ICH7R2 dazu, die intakten Platten degraded zu behandeln. Da die Maschine nicht mehr lange läuft und an dieser Stellung auch sofort ein Backup zu ziehen wäre, ist zumindest der aktuelle Datenstand sicher. Das reicht für die nächsten Wochen.
    Anonymous
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    Die Sendung mit der Maus, geil! :na: 
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    Mein Kollege Zynismaus sagt immer: Bäckup? Was soll denn der Scheiß? Kostet Geld, macht Arbeit und es geht sowieso nichts kaputt! Und wenn doch, was solls, war sowieso nur K.Ke drauf gewesen.
    toudoku http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    Wenn die anderen beiden Platten noch ok sind, dann sollten sich das RAID nach Hinzufuegen einer dritten Platte wiederherstellen lassen. Bevor man also den RAID-Level wechselt und alles abschreibt, waere das der naechste logische Schritt. Wenn natuerlich kein Backup vorhanden und die Daten aeusserst wichtig sind, dann wuerde ich vorher ein volles Backup der beiden verbliebenen Platten machen.
    Iceheart http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/cd/c6/22799.jpg
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    Servus, aus Deiner Beschreibung geht nicht hervor um welche HDD's es sich handelt und welche Firmware darauf installiert ist. Da Du das Diagnosetool von WD nutzt, gehe ich davon aus, dass es sich um Festplatten dieses HErstellers handelt.
    In jedem Fall, würde bei einer Auflösung des Raids Die Daten hin. Da ein Raid5 installiert wurde, geht es um eine erhöhte Sicherheit der Daten, welche durch einen Hardwaredefekt hervorgerufen werden könnte.
    Unter diesem Gesichtpunkt ist ein Raid0 die schlechteste Lösung. Ich würde ein Raid1 empfehlen.
    Trotz alledem, msst das System/Daten sichern. ich bezweifele allerdings, dass Du mit einem Imager die Daten auf einem Softraid wieder herstellen kannst.
    drno http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/2a/ac/8991.jpg
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    Kein Raid ohne Backobst! Wer die Platten zusammenballert, aber sich Schiete kauft und keine Knete für nen Imager hat...macht interessante Lernerfahrungen
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    vielleicht ist da http://www.tomshardware.de/foren/241234-10-raid-wiederh... was an Software dabei
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    Hallo d-b-d,

    Zitat :
    Wenn die falsche Platte ausgebaut wird sind die Daten weg so wird das auseinander reißen ebenfalls dazu führen.

    mag sein.

    Zitat :
    Die einzige vernünftige Lösung ist das Voll-Backup ich hoffe es existiert.

    hingegen gäbe es die RAID-Lösung nicht, wenn sie in der für sie bestimmten Standardsituation unnütz wäre. Es ist vorderhand nicht die nächst sinnvolle Lösung die vorgesehene Funktionalität nicht zu nutzen.
    Dass der ICH? grundsätzlich nicht dazu neigt, sich im Ausfall automatisch angemessen zu verhalten indem er eine Warnung ausspuckt und dann mit der degradeten Stellung weitermacht, musste ich schonmal erfahren, da waren die Daten aber nicht gestripet und die intakte Spiegelung konnte alleine weiterbetrieben werden. Mit einem Adaptec und SCSI-Platten habe ich zugegebener Maßen recht angenehme Erfahrungen gemacht, softwareseitige Reparatur im laufenden Betrieb (auch mirrored).

    Um eigene jüngste Recherche-Ergebnisse beizusteuern:
    Eine Software "R-Studio (Emergency) DataRecovery" verheißt Platten eines niedergegangenen Arrays wieder zu einem virtuellen zusammen zu stellen, auf das dann für Sicherungsgänge zugegriffen werden kann und wovon gar komplette Images ziehbar sind. Der Hersteller räumt ein, dass am Fall die Einstellungen zum Teil händisch vorzunehmen sind und der Erfolg nicht für jede Konstellation vorher zu sagen ist. Mit der Demo waren aber schonmal Daten zu sehen.
    Es könnte und sollte intelligentere Lösungen geben.

    Danke für den Einsatz,

    dtr.
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    Zitat :
    Ist es ok, ein RAID auseinander zu reißen und wieder sinnvoll zusammen zu stellen oder gehen dabei immer die Daten verloren?


    Wenn die falsche Platte ausgebaut wird sind die Daten weg so wird das auseinander reißen ebenfalls dazu führen.
    Die einzige vernünftige Lösung ist das Voll-Backup ich hoffe es existiert.
    Der Raid Verbund kann dann neu angelegt und das Backup eingespielt werden.

    Meistens werden null8fünfzehn Controller benutzt genauso ist das mit den Platten die nicht Raid tauglich sind und das Chaos ist vorprogrammiert.

    Für Raid WD RE3 oder RE4
    RAID-spezifische, zeitlich begrenzte Fehlerbehebung (TLER – Time-Limited Error Recovery) - Verhindert Laufwerksausfälle, die durch längere Fehlerbehebungsprozesse in Desktop-Festplatten ausgelöst werden
    http://www.wdc.com/de/products/products.asp?driveid=489
    http://geizhals.at/deutschland/a500016.html
    http://geizhals.at/deutschland/a458683.html

    Controller http://www.3ware.de/.1786346926-Raid-S-ATA-II-PCIe
    http://www.tomshardware.de/Highpoint-Adaptec-RAID-SAS,t...
    dtr http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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    danke d-b-d,

    > http://www.de.quetek.com/degraded_ [...] covery.htm
    Das habe ich auch schon gegoogelt. Auf der Website will man die Dienstleistung verkaufen. Dort wird davon ausgegangen, dass das array automatisch degraded wird, so geschah es aber nicht und ist auch nirgendwo angeboten. Ein rebuild ist mit der potentiell unklaren Parity-Platte u.U. russisches Roulette. Dass Umstellungen im RAID stattfinden müssen steht außer Zweifel, die Bordmittel empfehlen sich dafür aber nicht uneingeschränkt. Um das besser einzuschätzen stellte ich den Hintergrund beleuchtende Fragen in der Form:

    Ist es ok, ein RAID auseinander zu reißen und wieder sinnvoll zusammen zu stellen oder gehen dabei immer die Daten verloren?
    Was für ein besonders geeignetes Tool kann oder muss man in dieser Stellung einsetzen, es zu rekonfigurieren, zu degraden?

    > Ein bisschen mehr wäre nicht schlecht
    Das meiste da Geforderte ist genannt oder an der Fragestellung irrelevant (z.B. OS.*, CPU.*, HW-Typen.*, etc). Daran ausgerichteten spezifischen Rückfragen stelle ich mich natürlich, das wird kurzweiliger sein. Vorab: Intel Storage Manager 5.0.3.1001, SATAs, WinXP pro (bootet eh nicht), Fujisie CELSIUS M450, Mainboard debranded. Bei dem, was die sonst verbauen kann es vom Asus bis zum No-no-Name alles sein. Die Maschine ist aber erkennbar nicht für Witzbolde zusammen gestellt.

    Grüße, dtr.
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