Gelöst Platine defekt - Seagate-Festplatte retten!

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Hallo,
ich bin einer der Bestraften, die ihr Netzteil vom Laptop in die externe Festplatte steckten ...
Nun vermute ich, dass die Elektronik der Platte geschmort wurde (Sie riecht auch schwer durchgebrannt). Die Platte habe ich auch schon aus dem Gehäuse ausgebaut und in einem anderen Gehäuse getestet, ohne Erfolg. In einigen Foren steht was von einem Platinentausch. Dafür soll ich mir eine möglichst baugleiche Festplatte holen.
Jetzt zum eigentlichen Problem. Ich habe keine Ahnung auf welche Kriterien ich dabei achten muss. Einige sagen die Produktnummer, Firmware etc. sind auschlaggebend, andere dass die beiden Platten möglichst zeitnah produziert sein sollen. Ich hoffe mir kann jemand sagen auf was ich jetzt beim Kauf der neuen Festplatte achten muss, damit der Platinenwechsel funktioniert. Am besten anhand der unten aufgeführten Daten, damit auch ich es verstehe :p  .
Danke schon mal im voraus.

Es ist eine:

Seagate Barracuda 7200.11 mit 1 TB
S/N 9TE1J7N2
ST31000333AS
P/N 9FZ136-568
Firmware: CC3H
Date Code: 09336
Site Code: TK
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Gruß
Mirko
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@mirkobo:

(gerade Foto bekommen):

Der Farbe nach zu urteilen, sieht es bei Ihrer Platte nach einer defekten Schutzdiode (Suppressordiode) aus.

Tips zur Selbsthilfe gibt es hier: http://www.tomshardware.de/foren/240276-10-steuerelektr...

Ein einfaches Multimeter genügt zur Fehlersuche.

Gruß

Thomas
http://tk-datenrettung.de

PS: Dankesschreiben, Erbschaften oder Blumenspenden bitte an meine im Impressum genannte Adresse... ;-)
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Hallo.

Wie sieht das bei einer ST4000NV000 von Seagate aus?
Das sind die 4TB NAS-Platten.

Ich hatte einen SATA/IDE-Strom-Adapter an der Platte, und dann die alten Buchse/Stecker falsch rum zusammen gehalten.
Also 12V auf 5V.

Anbei ein Foto der Stellen, die es erwischt hast.
Die Schutzdiode, und davor zwei 0-Ohm-"Widerstände".
Ich habe die Diode entfernt, und die "Widerstände" durch ein Stück Entlötlitze ersetzt.
Vorher:
http://i.imgur.com/5VJhnhs.jpg

Näher dran an den Bauteilen die defekt waren:
http://i.imgur.com/xcl9rpE.jpg

Höher aufgelöstes Bild von Platine mit gleicher Revision:
http://i.imgur.com/HwuLecE.jpg

Nacher:
http://i.imgur.com/EZ8L0un.jpg

Die Schutzdiode entfernt, und die beiden 0-Ohm-"Widerstände" durch eine Brücke ersetzt.

Wenn man jetzt Strom drauf gibt, läuft sie hoch, dann zwei mal die Mechanik (aber nicht klackernd defekt klingend), und sie fährt wieder runter.

Sie ist nur in der Datenträgerverwaltung als "Nicht zugeordnet" zu sehen. Angeblich "3,86GB".
Minitool sagt "Bad Disk" mit 3,9GB.
Und CrystalDiskInfo (keine Parameter) 137,4 GB, und Zustand "Unbekannt".


Kann Ich die Daten halbwegs günstig retten?
Wäre z.B. schade um eine Sammlung TV-Aufnahmen, keine Filme, sondern Material dass das Ansehen des Dt. Staates belasten kann. Aus Magazinen, meist vom ÖR etc..
Etc..

Das ist ja die Original-PLatine, also kann das nicht von falschen Daten in der Platine kommen.
Und mehr sieht man auch nicht als defekt.

Wie ist das konkret bei diesen Platten von Seagate, haben die Daten in der Platine die einen einfachen Wechsel ausschließen?

Und wenn doch, wenn der das jetzt nicht anzeigt, kann der CHip der diese Daten enthält evtl. defekt sein?
Auf den Bildern sieht man ja was Ich entfernt, und wie Ich überbrückt habe.
Das ist ja nicht zu beanstanden, durch meine vorläufige Reparatur sind ja keine anderen Kurzschlüsse etc. entstanden.

Kann Ich noch etwas anderes an dieser Platine machen?
Oder doch eine Platine von einer anderen Platte.
Leider sind die nicht ständig defekt bei Ebay drin, sonst würde so etwas evtl. 4+4 Euro kosten...
25 Euro für einen "Versuch", hmmmm.

Gibt es Softwaremethoden, um die HDD, wenn man eine andere Platine hätte, zig Stunden, Tage... durchglaufen zu lasen, um die HDD neu zu "kalibrieren" oder was da an Daten enthalten ist.
Quasi "Rohdaten" lesen. Oder wenn es um Kopfpositionen etc. geht so lange abweichend positionieren, bis die Daten kommen.

Und wenn es gar nicht anders geht, was muss man von der alten Platine entfernen, und auf die neue Platine setzen?
Kann dieser "Chip", "IC"... bei mir defekt sein, oder ist das eher ungewöhnlich bis ausgeschlossen?


Auch die ST4000DM000 hat diese Platine mit "Rev B".
  • Tobias Claren hat den Thread editiert
  • Tobias Claren hat den Thread editiert
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Meine Festplatte Samsung Modell HD161HJ hat ebenfalls geist aufgegeben ! Hatte mir bei Arlt so ein Adapterset gekauft,damit ich meine alten Festplatte auslesen kann über USB. Beim Anschließen hatte es kurz geraucht das war´s dann. zu allem üble muss ich eigestehen,das ich nicht die Daten gesichert hatte,so sind z.b. alle Bilder meiner Familie auf dieser Platte.
Nachdem ich hier gelesen habe,das es allem anschein nach ander Platine liegt,ich selbst null erfahrung im elektronischen Breiech verfüge,möchte ich Euch um Hilfe bitten,mir aus dieser Misere rauszuhelfen. Die Platte würde ich auch versenden und eine kleinen Obulus beilegen.

Danke schon mal im Vorraus an euch,

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Danke für die Blumen.
Bitte dran denken: Die Überspannungs-Schutzdioden sterben IMMER durch äußere Einwirkung. Also jetzt möglichst schnell das externe Netzteil ersetzen, oder wenigstens die ausgetrockneten Elektrolytkondensatoren erneuern. So ein Netzteil / Gehäuse kostet nicht viel, und garantiert weniger als eine Festplatte nebst Daten (zu reparieren).
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Beste Antwort ausgewählt durch Mirkobo.
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Hallo zusammen,
hier die angekündigte Rückmeldung. Die Schutzdiode wurde, wie von _TK_ empfohlen, ausgelötet und eine identische eingelötet.

.... und siehe da .... die Platte FUNKTIONIERT wieder. Juhu :bounce:  .

Daten sind nun gesichert. Die Platte werde ich jetzt mal weiter im externen Gehäuse laufen lassen und schauen was passiert, natürlich nur mit "unwichtigen" Daten.

An dieser Stelle möchte ich nochmal gerne _TK_ für seine tatkräftige und kompetente Unterstützung danken. Bei Problemen rund um die Festplatte würde ich mich jederzeit wieder an ihn wenden.

Danke an alle für die zahlreichen Antworten und Hilfen!

Gruß
Mirko
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Ungeduldig?
Hier ist eine andere spanndende Lektüre: http://www.computerbase.de/forum/showthread.php?p=75419... (damit mir niemand behauptet, es wäre gaaanz einfach)
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wie isses jetzt ausgegangen??? daten gerettet? und wie?
würde übr ne rückmeldung freuen =)
mfg deInda
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Das ist doch mal wieder ein Hoffnungsschimmer. Ich werde das Ausslöten auf jeden Fall versuchen und Rückmeldung geben.

Gruß
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Mirkobo sagte:
Ich habe jetzt mal in einem anderen Forum gelesen, dass man versuchen könnte die Platine zu reparieren:

Zitat: "Kennst Du niemand mit einem (prof.) Mikroskop?
Da könntest Du Dir mal die Elektronik ansehen, (prof.) durchmessen und eventl. mit Mikro-Lötwerkzeug reparieren (lassen)."

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?



Wir haben so ein dynascope. Ich vermute auch, dass nur die Spannungs-Regler den Geist aufgegeben haben. Aber da jetzt schon eine andere Elektronik dran war, sehe ich die Chancen geschwunden. Auch ist das durchaus Spezialistenarbeit, deren Gebiet nicht unseres ist. Gut möglich, dass die Schaltregler schwer zu beschaffen sind.

Ne dicke Lesebrille tut's auch.

Die Platinen von so Zeug sind auch oft Qualität vom untersten Ende. Ein Reparaturversuch und schon sind Leiterbahnen abgelöst. Jedoch würde ich mich schon überreden lassen, einen Blick drauf zu werfen.

In hi-tech-town mußte schon wohnen.

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Hallo Pete,

danke für die ausführlichen Erläuterungen!
Ich gebe es zu - möglicherweise klappt es bei Samsung und Hitachi auch mit einem simplen Platinentausch.
Da ich aber über sämtliche erforderliche Technik verfüge, spare ich mir derartige Versuche und baue / programmiere die Platinen gleich um... Geht schneller, und zuverlässiger. Aber wie ich schon mehrfach geschrieben habe, funktioniert ein einfacher Platinentausch bei den 7200.11er Seagates höchstwahrscheinlich nicht, auch nicht bei WD. Zumindest liefen alle meine derartigen Versuche ins Leere, bzw. gingen (WD) nach hinten los. Seitdem bin ich vorsichtig, was solche Experimente angeht.

I365 (von Seagate übernommenes Datenrettungsunternehmen) fängt generell erst bei 600 Euro an, wenn ich richtig informiert bin. Ich kenne die Jungs dort ganz gut - die sind hochprofessionell, und konnten auch Sachen reparieren, wo andere namhafte Firmen aufgegeben haben. Aber dafür sind die Einstandspreise halt höher.

Gruß

Thomas
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Zumindest scheint das mit den platinenspezifischen VPD Daten bei Hitachi (noch) nicht der Fall zu sein, wie meine Anfrage an einen Hitachi Repräsentanten, den ich noch von der Produktion her kenne, ergaben.

Gehen wir also mal davon aus, dass bei einer Platte keine VPD Daten auf Platte oder Platine schreibt.
Ein Platinentausch unterliegt dann noch anderen Abhängigkeiten.
Die versuche ich mal am Magneto Resistiven Modell zu erklären (das GMR Modell ist noch ein wenig komplizerter, aber im Prinzip gleich):
Der Lesekopf besteht aus mehreren sehr dünnen Schichten, eine dieser Schichten ist weichmagnetisch und wird ständig von Strom durchflossen. das bedeutet, dass sich die Elementarteilchen der Schicht nach dem Stromflussrichtung ausrichten. Fliegt der Kopf über ein Magnetfeld werden die Elementarteilchen des Lesekopfes aus der Stromflussrichtung abgelenkt. Damit verändert sich der Widerstand, und somit kann man die Spannungsänderung anhand der Ohmschen Gesetzes messen. Jedoch kann man noch nicht feststellen, ob es eine Nord/Südpol oder eine Süd/Nordpol Überquerung ist, da der Widerstand der Schicht sich ja beide Male nur vergrößert.

Hier kommt eine weitere Schicht zum Einsatz, die hartmagnetisch ist und in einem bestimmten Winkel zur Stromdurchflussrichtung der ersten Schicht aufgesputtert wird. Diese Schicht verändert die Ausrichtung der Elementarmagnete, sagen wir mal um 45 Grad zur Stromdurchflussrichtung. Fliegt der Kopf nun an einem Magnetfeld vorbei, verändern die Elementarteilchen wieder ihre Richtung, jedoch wird nun je nach Polarisierung des Magnetfalds auf der Platte ein höherer oder ein niedrigerer Widerstand erzeugt , bzw Spannung gemessen....Voila...das binäre Zahlensystem ist hiermit möglich.

Da es jedoch schwierig ist, solch extrem dünne Schichten (ca. 30 nanometer) in engen Toleranzen zu fertigen, greift man zu einem weiteren "Trick", um den optimalen Operationspunkt des Lesekopfes zu finden. Im Funktions Test wird ermittelt, bei welcher Spannung jeder einzelne Kopf die besten Leseergebnisse liefert.
Diese Werte, die sogenannte Gain-Control, werden dann in den reservierten Bereich der Platte geschrieben und gelten eben für diese Platinen/Fesplatten Kombination.

Verständlicherweise stimmen die Werte nicht mehr, wenn man die Platine tauscht. Eine neue Platine hat andere eigenschaften und Toleranzen und muss praktisch wieder über den Funktionstest laufen, um sie auf die Platte abzustimmen. Mit etwas Glück liegen diese aber in der Nähe der Werte, die die vorherige Platine hatte, und die Spannungspeak bei einem Polarisierungswechsel des Magnetfelds reicht aus, um ihn klar vom Signalrauschen abzuheben. Nur dann wird der Platinenwechsel überhaupt funktionieren.
Und wenn er funktioniert, nur Daten retten und nicht auf die Idee kommen...ah jetzt geht sie wieder....man fährt mit einem Auto mit schlecht eingestellter Zündung...irgendwann ist die Kiste dann ganz hin...

Übrigens bietet Seagate mittlerweile auch einen Reparatur Service an...Möglicherweise habe die die Möglichkeit, eine Platinenwechsel mit Funktionstest in einem preiswerten Segment durchzuführen, da dafür normalerweise kein Reinraum nötig ist....wäre vielleicht eine Anfrage wert.
http://www.i365.com/data-recovery/index.html

Gruss Pete
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Die Maxtor vom "Bekannten" war sicher sehr alt - bei modernen Platten riskiert man den Verlust der Daten bzw. wenn diese wichtig waren mehr Geld für die Wiederherstellung.

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Mein Zitat "Ein Bekannter von mir hatte auch so ein Problem, war eine Maxtor und die Platiene vom gleichen Typ mit Modell-Nr. war identisch. Die Daten konnten gerettet werden die Platte funktionierte ein paar Tage dann war sie wieder defekt.
"Zitat ende.

Das es überhaupt funktioniert hat war reine Glücksache zum nachmachen nicht zu empfehlen.
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Dass der Platinentausch nicht funktioniert was von Anfang an klar.

Genau so wie, dass es hier keine DIY (do it yourself) Variante gibt.

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Sooo,
Platinentausch wurde jetzt mal vollzogen ... aber wie schon erwartet, ohne Erfolg. Motor läuft, aber dann ist nur ein "Klacken" zu vernehmen. Das ganze hat ein Elektroingenieur durchgeführt. Er vermutet, dass es irgendwas mit dem Lesekopf zu tun hat.

Was sagt ihr dazu? Ist vielleicht durch die Überspannung irgendwas am Lesekopf passiert oder liegt es einfach daran, wie ihr schon sagtet, dass durch die spezifischen Informationen auf der Disk selber, der Platinentausch nicht funktioniert und deswegen diese Klacken ertönt?
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falther sagte:
Datenrettungsfirmen haben (schweineteure) Spezialgeräte..


..hab' ich :D 
(wobei es in diesem Fall eher auf Know-How und handwerkliches Geschick ankommt, da sind wir weit von den o.g. Summen entfernt.)
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Datenrettungsfirmen haben (schweineteure) Spezialgeräte, womit man die adaptiven Daten auf der Elektronik auslesen bzw. wieder speichern kann. So ab 800.- sollte man mindestens rechnen, wobei es auch Apotheker in der Branche gibt die dafür über 1500.- oder soger über 2000.- verlangen.

Kostenfreien Kostenvoranschlag verlangen - wobei man aber aufpassen muss: Wurde die Festplatte mal geöffnet ist das sofort zu erkennen - und eine 2. Datenrettungsfirma verlangt dann für den KV sicher etwas ....

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Sorry für die späte Antwort.

@ falther: Wenn ich das richtig aus deinem Beitrag verstanden habe, würde eine Dattenrettungsfirma also doch die Platine austauschen?! Hast du auch eine Idee wieviel die ca. dafür verlangen würden?

@ _TK_: Auf dein Angebot komme ich gerne zurück, ich bin bloß immernoch nicht dazu gekommen mir diesen Schraubenzieher zu holen, um die Platine mal abzunehmen. Könnte auch noch ca. 2 Wochen dauern, weil ich total im Lernstress bin. Aber Foto kommt auf jeden Fall noch.
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falther sagte:
..Hände weg von Platinentausch !!!


(Ich predige das auch schon seit etliche Monaten - danke für die moralische Unterstützung...)
Bei den 7200.11er Seagates steckt ein Großteil der Intelligenz in der Platine, bei einem Tausch kann man "nur" keine Daten auslesen. Aber kaputtgekriegt habe ich durch simplen Elektroniktausch noch keine Seagate. Ganz im Gegenteil zu WD - die entsprechende Leiche liegt als abschreckendes Beispiel im Regal.

-> ähem, wo bleiben eigentlich die Fotos?
Oder schickt mir die Platten gleich vorbei, ich mach' sie Euch wieder ganz (ein paar Scheinchen beilegen wäre nicht schlecht, ich leg' dafür eine Rechnung rein).
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Leider lese ich diese Posts erst heute:
Hände weg von Platinentausch !!!

Bei modernen Platten ist jede Festplatte einzigartig = es befinden sich spezifische Daten der Platte in einem Speicher auf der Elektronik.

Tausch man nun einfach die Elektronik, so nimmt man die Platteninfos der anderen Festplatte mit und kann damit die die Platte wo man die Elektronik ansteckt nun perfekt ruinieren.

Mit Spezialgeräten kann eine Datenrettungsfirma diese Informationen übertragen. Jeder Festplattenhersteller hat dafür eigene Codes, Prozeduren und wechselt diese auch noch immer wieder bei neuen Plattentypen.

Aber wer wichtige Daten verlieren will, kann ruhig "basteln" ... es wird dann entweder teurer oder unmöglich die Daten zu retten....

+++
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Ich werde die Platine zuerst mal ausbauen und hier ein Foto posten. Vielleicht ist ja noch was zu reparieren.

Ich habe in einem anderen Forum über einen erfolgreichen Platinentausch gelesen. Die Platte war auch noch nicht so alt. Hier die Daten:

Maxtor
Diamand Max10
Model: 6L160P0
160GB PATA133 HDD

E-H011-04-1675(B)

Code: BAJ41G20
SN: L42E7A1G
TLA: 6L160P0041L11
LBA: 320173056

Mfg.Date: 26FEB2006

Normalerweise hätte das doch nicht klappen dürfen, aufgrund dieses "perpendicular recording". Also ich habe mir den Artikel mal durchgelesen, aber ich verstehe auch nicht weshalb deswegen so ein Platinentausch nicht funktionieren sollte. Habe aber auch keine Ahnung von der Materie.

Also ausprobieren würde ich den Platinentausch schon ganz gerne. Bis jetzt habe ich immer nach der Erfolgswahrschienlichkeit gefragt. Was könnte denn passieren wenn ich es versuche bzw. wie hoch ist ca. die Wahrscheinlichkeit, dass ich die Platte ganz zerstöre?
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@Mirkobo:

Vielleicht solltest Du auf _TK_ hören...wenn Du die Datenrettung trotzdem wagen willst und es funktioniert, dann würde ich mich freuen, wenn Du mir die rettende Ersatzplatine überlassen würdest, sofern sie überlebt. Dafür würde ich mich an Deinen Kosten für die rettende HDD beteiligen.


Beste Grüsse

Nokeman
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Falls das jemand interessiert, "perpendicular recording" schönes Fremdwort mit kleiner Info http://www.hdd-guide.de/howto/perpendicular-recording
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Ja, damals ging das fast immer problemlos. Da wußte die Elektronik nur, daß sie ab Spur Y, Sektor Y die Firmware laden kann, und los ging's. Aber spätestens seit Beginn der vertikalen Aufzeichnung (perpendicular recording) ist mit solchen Tricks Schluß. Leider.
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Soweit ich mich erinnern kann war die fast 10 Jahre alt, die Platine wurde wieder zurück verbaut in das Orginal wo sie weiter ihren Dienst verrichtete und auch irgendwann danach defekt war aber frage mich nicht wie lange das dauerte.
Zum nachmachen ist das eigendlich nicht zu empfehlen.
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Was war denn das für eine Platte (Typ, Herstellungsdatum)?
Bei einer ca. 8 Jahre alten Platte klappte das meistens noch ganz gut. Aber bei den 7200.11ern lohnt noch nicht einmal der Versuch.

Maxtor produziert ja schon seit langem nicht mehr selbst, die neueren Maxtor-Modelle bestehen alle aus Seagate-Technik (Seagate 7200.11 = DiamondMax22). Und diese Platten sind eine Mischung aus der 7200.10er Seagate-Technik und den SCSI-Modellen, d.h. das gesamte Innenleben wurde komplett auf den Kopf gestellt. Ich kann mich ohne weiteres mit einer 7200.11er Seagate-Platine über die serielle Schnittstelle unterhalten, ohne daß da eine Platte dranhängt. Aber viel mehr als Seriennummer, Firmwareversion usw. ist da halt nicht rauszuholen, der Rest steht auf den Scheiben.
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Ein Bekannter von mir hatte auch so ein Problem, war eine Maxtor und die Platiene vom gleichen Typ mit Modell-Nr. war identisch. Die Daten konnten gerettet werden die Platte funktionierte ein paar Tage dann war sie wieder defekt.
Wünsche allen viel Erfolg bei der reparatur.
Die alte Platte in einen neuen Rechner verbauen und dort mit einem Imager ein Backup anlegen, z.B. mit Acronis True Image.
Anschließend dieses Backup als virtuelles Laufwerk über die Acronis Software anschließen, dann sind die Daten lesbar und auch copierbar.
Es gibt noch ein anders Programm heißt DriveSnapshot damit geht das auch, download free Version für 6 Wochen http://www.drivesnapshot.de/de/index.htm

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Ich werde auf jeden Fall bescheid geben. Kann aber noch ein wenig dauern.
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@Mirkobo:

Ich habe eifrig mitgelesen, denn ich teile mit meiner ST31000333AS EXAKT Dein Schicksal: Derselbe dumme Anwendungsfehler, Überspannungsschaden. Hatte auch die Idee, die Platine zu tauschen...Bitte lass mich/uns wissen, wie Dein Rettungsversuch ausgegangen ist.

Viel Glück beim Basteln.
Mit besten Grüssen,

Nokeman
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Moin

Da dir eine professionelle Datenrettung zu teuer ist für private Daten und du mit Software dank Hardwareschaden nicht weiterkommst, gibt es eh nur diese eine Möglichkeit ^^ Firmware ist gleich, Bezeichnung ebenso, Site Code auch und zwischen den Daten liegen keine zwei Wochen. Die Partnumber macht mir etwas Sorgen, aber die Chancen stehen recht gut, sofern nicht die das eintrifft, was _TK_ und fffcmad befürchten.

Drei Ergebnisse können es werden:
a) Die Festplatte wird immer noch nicht erkannt, weil entweder plattenintern ebenfalls etwas durch ist oder die frische Platine nicht auf der alten Platte funktioniert.

b) Es macht Peng und alle deine Hoffnungen, jemals an die Daten zu kommen sind dahin.

Und worauf wir alle hoffen:
c) Du hast wieder Zugriff auf deine Daten und solltest bereits Rohlinge/eine externe Festplatte zum Sichern bereitliegen haben um möglichst schnell, möglichst viele Daten herunterschaufeln zu können, falls die neue Platine auch schlapp macht.

@_TK_
Das brauchst du mir nicht sagen ^^ ich habe meine Daten gesichert, bevor ich meine Platine zur Rettung an einen Kumpel weitergab *g* Seine wiederbelebt zur Datenrettung, meine Platine wieder auf ihren angestammten Platz und die Platte läuft sogar heute noch. Glück war sicherlich involviert.
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Sobald ich ein Foto habe, schicke ich es Dir gerne. Muss mir bloß erst so ein speziellen Schraubenzieher besorgen, um die Platine abzunehmen.

Wie kann man das denn herausfinden, ob da Laufzeit-Daten drauf sind. Bei Seagate anrufen?
Ich habe eine recht baugleich Platte gefunden mit der man den Platinentausch versuchen könnte.

Meine defekte Platte:
S/N 9TE1J7N2
ST31000333AS
P/N 9FZ136-568
Firmware: CC3H
Date Code: 09336 (2009 February 19th)
Site Code: TK

"Baugleich" Platte:
S/N 9TE1P7TL
ST31000333AS
P/N 9FZ136-336
Firmware: CC3H
Data Code: 09353 (2009 March 2nd)
Site Code: TK

Was meint Ihr?
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, Storage + (collector) |
Durch die Ueberspannung koennten durchaus auch Daten beschaedgt worden sein. Wenn da nur Daten mit nostalgischem Wert drauf sind, wegwerfen...
Wenn die Firmware in einem EEPROM der Platte auch Laufzeit-Daten beinhaltet, kannst du den Platinentausch knicken. (Wie TK schon sagte)
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Wenn die Platte schon "schwer durchgebrannt" riecht, sollte lieber ein Fachmann einen Blick draufwerfen. Ich gebe hierzu erfahrenen Elektronikern gern Hilfestellung, aber durch pauschale Aussagen á lá "meßt mal dieses und jenes Bauteil durch" haben schon viele Leute im Eifer mehr kaputtgemacht, als eigentlich nötig war.

Außerdem - ich habe meinen Lieblingsitaliener schon ein paarmal nach dem Rezept für seine leckeren Antipasti gefragt. Der störrische Hund lächelt dann immer mild... ;-)

Schick' mir mal ein Foto von der Platine!
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@ _TK_
Hast du noch einen anderen Vorschlag? Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass du einen Elektronikschaden repariert hast. Was war denn dabei das Ausgangsproblem? Wäre es in meinem Fall nicht auch möglich die Platine zu reparieren?

Ist vielleicht eine Überspannungsschutzdiode auf der Platine? Kenne mich damit leider nicht aus, vielleicht weiss ja einer bescheid.
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Bei den 7200.11er Seagates stehen sog. adaptive Parameter im FLASH-Speicher der Platte, d.h. mit einem einfachen Platinentausch ist GARANTIERT nichts zu machen. Das gilt auch für alle anderen halbwegs modernen Platten - Ausnahmen bestätigen die Regel.

@DHAmoKK: bei WD kann das auch nach hinten losgehen, d.h. die Spenderplatine verändert Daten im Firmwarebereich der Platte, und danach geht garnix mehr. Von solchen Versuchen kann ich nur dringend abraten!
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Ich habe jetzt mal in einem anderen Forum gelesen, dass man versuchen könnte die Platine zu reparieren:

Zitat: "Kennst Du niemand mit einem (prof.) Mikroskop?
Da könntest Du Dir mal die Elektronik ansehen, (prof.) durchmessen und eventl. mit Mikro-Lötwerkzeug reparieren (lassen)."

Hat jemand damit Erfahrungen gemacht?
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Ja, die Daten sind mir schon wichtig, haben aber "nur" einen nostalgischen Wert. Bei einer Datensicherungsfirma müsste ich doch bestimmt ca. 1000 Euro zahlen, das ist definitv zu viel.

Nur noch mal zur Sicherheit: Produktnummer ist ST31000333AS, die Partnummer ist P/N 9FZ136-568, richtig?
Die Firmware soll nicht ganz sooooo ausschlaggebend sein, habe ich gehört, aber wenn ich eine identische finde, werde ich natürlich zuschlagen.

Wie ist das mit dem Herstellungsdatum? Laut einem Umrechner ist der Date Code: 09336, der 2009 February 19th. Ich habe gelesen, dass die baugleich Platte möglichst zeitnah produziert sein soll. Max. 10 Tage jünger bzw. älter. Ist das richtig oder kann der Zeitraum auch größer sein?

Spielt der Site Code bei Seagate irgendeine Rolle?

Fragen über Fragen. :) 
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Anonymous |
Sind die Daten wichtig dann lieber vom Fachmann diese retten lassen, Info http://www.krollontrack.de/datenrettung/datenrettung-so...
oder die Festplatte austauschen andere möglickkeit sehe ich nicht.
Mit dem wechsel der Platine ist es nicht getan, auch wenn das funktionieren sollte so müssen die Köpfe (Steuerung muß neu eingemessen werden) denn die kleinste Abweichung zerstört die Magnetscheibe (aufsetzen der Köpfe). Das ist aussichtslos und kann nur beim Hersteller der Platten vorgenommen werden. Auch ein wechsel der Magnetscheibe muß in einem staubfreien Raum vorgenommen werden.

http://www.attingo.com/de/?g-drvar&gclid=CKXY27rryZ8CFQ...
  • benkraft hat den Thread editiert
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Moin

Ich würde darauf achten: Produktbezeichnung, Herstellungszeitraum, Partnumber und Firmware. Außerdem haben die 7200.11er einen Bug in der Firmware, hast du bereits ausgeschlossen, dass es sich darum handelt?

Die aktuellste Platte, die ich so gerettet hatte, war eine WesternDigital WD3200KS, ich war selbst überrascht, da, wenn ich mich recht entsinne, die Partnumber abwich. Der Rest war hingegen gleich, bis auf die Seriennummer natürlich. Sie kann also wichtig sein, muss aber nicht.
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