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| in Kühlung

Der Teraflop- Wasserboiler

Vorab will ich nur sagen das meine Idee eine Hyphotese ist und ich über dessen theoretische Machbarkeit reden will.
Wenn ich mal alt bin/unverhofft reich werden sollte, werde ich das vielleicht in die Tat umsetzen ;) 

Meine Idee: Den Boiler mit CPU- Abwärme erhitzen und somit mit der Rechenleistung mehr aus dem Strom der verbraten wird, herausholen - die Heizstäbe wandeln ja die Energie nur zu Wärmeenergie um ...

Mit einer intelligenten Schaltung müsste es hierbei möglich sein je nach Temperatur auf dem System verschieden viel Last zu fahren- um etwa die Temp zu erhöhen oder eben zu halten. Eine Linux- Distribution müsste so angepasst werden, dass sie anhand eines Temperatursensors, welcher ein Signal durchsschleift, mehrere Lastzustände auf mehreren mainboards gleichzeitig erzeugen. Ein mobo könnte mittels mehrerer Netzwerkkarten und einem raid1 der Master sein und an die andren boards die keine Festplatte haben die Daten weitergeben. 10 Festplatten erscheint mir zuviel.

Gehen wir mal von ~ 10 quad- Core cpus von AMD mit einer jeweiligen Wärmeentwicklung von ~ 140 Watt unter Last aus wären wir bei einer Spitzenleistung von ~ 1,4 KW die das Wasser aufheizen würde.

Als Netzteil käme nur ein Industrie-netzteil in Frage das den Anschluss an 10 mainboards bewältigen kann- ich bin mir sicher das 10 einzelne Netzteile zu teuer wären.

Bisher klingt alles noch machbar - sofern man die Mittel, den Platz und die Zeit hat.

Problem 1: Das Wasser das direkt aus dem Hahn kommt ist sehr kalt ( bis zu 5 C°).
Es kann sich Kondens auf dem Kühler und damit auch dem mainboard bilden- wie könnte man das verhindern ?

Problem 2: Das Wasser ist "normales" Wasser. Es enthält Kalk und leitet Strom.
Deswegen müsste man auf normale, handelsübliche Wasserkühler verzichten. Diese würden sich viel zu schnell zusetzen.
Würde man aus Kupfer die Kühler selbst bauen (dicker Durchmesser) ,auf 0815 PVC- Schlauch verzichten, ist auch die Frage wie es Gummiringe mögen, wenn jedes halbe Jahr das ganze mit z.B. Zitronensäure entkalkt würde.



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Im Professionellen Anwendungsbereich denke ich schon dass es die Möglichlkeit gäbe Rechenkapazität quasi zu vermieten. Und wenn man dann so ein Rechenzentrum hat kann man auch die Anfallende Abwärme nutzen. Ich denke der Gedanke dass man mit einem Haushaltüblichen, selbst noch so abgefahrenem PC so ein unterstützendes System zu konstruieren einfach unrealistisch ist. Dazu ist die Entwicklung einfach zu aufwändig.
Mit entsprechendem Kapital und Knowhow lässt sich da bestimmt was machen. Ich mein es gibt bestimmt genügend Einrichtungen die auf das Angebot kurzfistiger Rechenkapzität zugreifen würden. Stichwort Cloud Computing.
ka0t http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/f6/55/9082.jpg
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In der Wohnung habe ich aktuell nur einen Wasserboiler und kein Warmwasser über die Zentralheizung.
Das die Spitzenleistung eines solchen Systems schwer auf die 3,5 kwH die der Boiler hat zu bringen ist, ist mir bewußt. Das finde ich nicht so tragisch, denn durch einen großen Wasserspeicher der auf ~ 60 C° läuft und für fast 3x duschen reicht hat man was nötig ist ohne 3,5 kwH zu brauchen.

Das das ganze eine nichts kostende / sich selbst finanzierende / rentable Sache ist, ist mir schon klar :D 

Die hw kostset ja schon gut was und muss wohl alle paar Jahre getauscht werden, da sie einfach fertig ist.
Wenn man die Rechenleistung als service anbieten wollte, wird es schwer jemand zu finden der es brauchen kann und muss dazu garantieren können das System bei einem Fehler schnell wieder in Gang zu kriegen- ob man Urlaub oder kein Geld Komponente X zu tauschen hat, ist hulle.
Cool wäre natürlich eine "kleine" wassergekühlte serverfarm im Keller die auch Geld abwirft ^^
Die Heißwasserkühlung von IBM an einer der UNIs fand ich wirklich sehr cool.
Dort wird wirklich mit der Rechenleistung ein ganzes Stockwerk gekühlt.
checkmate http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Zitat :
Aber wenn jemand bereit ist zu sponsoren, ich suche auch noch ein Thema für meine Diplomarbeit aus dem Themenbereich "Regenerative Energierezeugung ;) 


Beschäftige dich doch mal mit dem Thema Biodiesel aus Indonesien. Dieses Thema ist gleich noch eine gute Diät, weil völlig zum kotzen.

Wenn man keine kostenlose Stromkontingente bekommt, ist Wärmeerzeugung mittels Strom ziemlich teuer. Am billigsten kommt man, wenn man im Wald Holz klaut und das verfeuert. Wenn man mit Rechenkapazität Geld machen könnte, wäre der Nebeneffekt der Abwärmenutzung schon überlegenswert. (Wie nutze ich diese Wärme sinnvoll) 10x täglich duschen weil der Boiler heiß ist, wäre sicher nicht sinnvoll, eher vielleicht ein Hallenbad zu eröffnen. :lol: 
to3st4you http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Ich diese komische Idee mit 15 Jahren auch mal. Ich hatte mir damals vorgestellt im keller unseres Hauses ein Cluster aus mehreren Prozessoren mit ner ordentlichen Hitzeentwicklung zu nutzen um eben brauchwasser zu erwärmen. Heute bin ich 25 studiere E-Technik und weiß dass es leider ganz so einfach nicht ist.
Ich denke aber das der Grundgedanke die Energie die in solchen Rechnersystemen verblasen wird zu nutzen. Im Privathaushalt kann ich mir aber nicht vorstellen mehr als eine unterstützung des Regulären Heizsystems zu realisieren, da die Privat eingesetzte PC Technik vom Umfang her einfach zu klein ist und zu wenig Energie für eine Autarke Versorgung liefert.

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen bei großen rechnerfarmen mit einer entsprechend enwickelten Technik durchaus nen nutzen draus ziehn zu können. Wer schonmal in nem größeren Rechenzentrum war weiß um was es geht.

Ich halte jedoch auch bei größeren Systemen nur eine unterstüzung der BWE für machbar, da ein Prozessor einfach nicht belastbar genug ist um ihn dauerhaft mit 90°C zu fahren um das Wasser richtig heiß zu bekommen. Außerdem ist die ganze geschichte ja ordentlich verlustbehaftet, wenn man nicht den entsprechenden Isolationsaufwand betreibt.

Aber mit ein bischen Kapital würd ich schon auch gerne mal damit expermientieren wie weit man kommt. Aber meine Möre hier ist mir für solche Versuche einfach zu wertvoll:)  Aber wenn jemand bereit ist zu sponsoren, ich suche auch noch ein Thema für meine Diplomarbeit aus dem Themenbereich "Regenerative Energierezeugung ;) 


checkmate http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Warmes Wasser ist halt teuer, stimmt!

Ein Drehstrom"wassererwärumgsgerät" mit 16A abgesichert schafft 11kW Leistung. Das ist dann aber volle Kanne.

Im übrigen kann man mit 230V 3,5kW ca. pro Stunde 5l Wasser um 70K erwärmen, von 20°C auf 90°C bsw. Das sind dann 3,5kWh und ca. 75Cent.

Im übrigen kann ein Mensch (wenn er wirklich gut drauf ist) 0,2kW Leistung abgeben und würde für 3,5kW 17,2h brauchen, das wären 4Cent Stundenlohn. Irgendwie unglaublich.
reumel http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Entschuldige bitte den Dreher meinerseits.
Den Durchlauferhitzer wirst du nicht an 230V betreiben, sondern an Drehstrom. Einfach mal nach nem Durchlauferhitzer googeln... http://www.yatego.com/elektro-discount/p,483922bb2f4b2,...

Das ist übrigens der erste, den ich genfunden habe. Also um das Wasser merklich zu erhitzen bei einem akzeptablen Volumenstrom, musst du schon richtig Leistung aufbringen.

...warmes Wasser ist halt teuer...
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@ reumel

Grundlagen der Physik:

Kilowatt (kW) ist die Einheit für Leistung, NICHT für Energie, denn da kommt der Faktor Zeit ins Spiel (kWs).

Bei 230V und 16A Absicherung sind max. ca. 3,5kW Leistung möglich. Woher nimmst du 10-20kW?

reumel http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
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Nette Idee.

Das mit den Legionellen bekomsmt du durch einen wärmetauscher gelöst. Dan hast du einen "schmutzigen" Wasserkreislauf, wo sich dein PC die Seuche holen kann. Allerdings ist die Abwärme deines Rechners doch relativ gering. Ein Wasserboiler bringt etwa 10-20kW (je nach Last) an Energie ins Wasser. Mit deinem Rechner kannst du froh sein, wenn du ein halbes kW in den Wärmetauscher bekommst.

Gruß und mach nen Thread auf, wenn du das gebaut hast ;) .
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Zitat :
Ich würde das Wasser nicht an die Kühler lassen,
sondern Zwei Wasserkreisläufe machen und sie
über vielfach gebogene Kupferrohre thermisch verbinden.


So wie im Atomkraftwerk :pt1cable: 

Wenn man heißes Wasser haben will, muss man Prime oder bei Grakas einen Grafikbenchmark starten und laufen lassen. Ich verstehe den Sinn i-wie nicht Siliziumoxid in Nanometer-Strukturen zu nutzen anstatt wie üblich Siliziumoxid ohne Nanometer-Strukturen. Als zusätzliche Raumheizung hingegen kann ein PC Wunder wirken. Leider auch im Sommer.

Weltenspinner http://m.bestofmedia.com/sfp/design/usr/de/avatars/eb/de/15858.jpg
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Mache doch Folding @ Home mit 4x HD5970! :) 
Noch ein schönes SilverStone Strider ST1500, 1500W ATX 2.3
dran und alles passt in ein Gehäuse und die hilfst
der Forschung mit 9280 GFLOPs Rechenleistung! :D 
Mit Übertakten kommst du auch auf dein TerraFLOP. ;) 

Ich würde das Wasser nicht an die Kühler lassen,
sondern Zwei Wasserkreisläufe machen und sie
über vielfach gebogene Kupferrohre thermisch verbinden.
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Tjmax bei aktuellen CPUs sind 100 C°. Daher dachte ich, das die Temperatur zum Legionellen abtöten locker noch im unkritischen Bereich liegt.
Energie sparen kann man damit nicht- das steht außer Frage :D 
Die Energie "sinnvoller verbraten" ist vieleicht eher passend.
Mit boinc hätte ich die Möglichkeit Last bis zum St. Nimmerlein zu fahren.
soeren87 http://m.bestofmedia.com/sfp/images/design/noimg/no-profil-100x100.jpg
Scout
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viel größeres Problem:
Du brauchst 70° damit sich keine Bakterien vermehren können. Für 70° Wasser musst du noch wärmere Energieerzeuger haben und das mögen deine Prozessoren wohl nicht so gerne.
Dann eher eine ~90° Grafikkarte nehmen.

Dann würd ich mich an dem Solarwärmetauscher Prinzip halten.
Dort wird eine Kühlflüssigkeit von der Sonne erhitzt (bei dir die Grafikkarten). Diese Wärme wird dann über einen Radiator im Boiler an das Trinkwasser abgegeben.

Machbar ist deine Idee sicher. Aber Energiekosten wirst du damit bestimmt nicht wirklich sparen. Höchstens wenn du ein Rechenzentrum hast, das eh Tag und Nacht rechnet.
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