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[Test/Review] Xigmatek Asgard - die Budget-Gehäuse-Revolution?

Lösungen (11)
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-Achtung: 8 Megapixel-Fotos verlinkt!-


Moin,


da ich das vielfach erwartete Asgard für nen Rechneraufbau da hatte (und bis dato noch keine Erfahrungsberichte im Web gefunden habe die über 3 Zeilen gehen) hab ich mich entschlossen ein kleines Review zu schreiben :) 

Vorweg: Ich bin kein Profi in sowas (deshalb sehen manche Bilder auch so semiprofessionell aus, stammen ja auch nur vom Handy) und hab' sowas so gut wie noch nie gemacht. Trotzdem (oder auch deshalb) bin ich für Kritik offen.

Ich werde das Asgard im Laufe dieses Textes immer wieder mit der Cooler Master Elite-Serie vergleichen, aus 2 Gründen: Zum einen ist es im Preisbereich um 30 €uro die schärfste Konkurrenz (oder auch: die einzig ernstzunehmende Alternative), zum anderen hab ich schlicht und einfach noch nie ein anderes Gehäuse in den Griffeln gehabt (außer diverse Coladosen oder OEM-Kästchen, aber die zählen nicht :D )

Die technischen Daten (ein bisschen Copy und Paste schadet ja bekanntlich nicht ;) )

  • Maße: 185 x 408 x 475 mm (BxHxT)
  • Material: Stahl
  • Gewicht: 5,62 kg
  • Farbe: Schwarz
  • Formfaktor: ATX, Micro-ATX
  • Lüfter:
    1x 120 mm (Front, vorinstalliert)
    1x 92 / 80 mm (Front, optional, statt 120 mm)
    1x 120 / 92 / 80 mm (Rückseite, optional)
    2x 120 / 92 / 80 mm (linkes Seitenteil, optional)
  • Laufwerke:
    4 x 5,25 Zoll (extern, Tool-free)
    1 x 3,5 Zoll (extern, Tool-free)
    5 x 3,5 Zoll (intern, Tool-free)
  • Netzteil (optional): Standard ATX
  • Erweiterungsslots: 7 (Tool-free)
  • I/O Panel:
    2x USB 2.0
    1x je Audio IN / OUT

    Weiter gehts bei mir mit dem nackten Blechkasten. Was bekommt man geboten? Zunächstmal die Basics:



    Ein "klassisches" Gehäuse-Skelett. Den vorinstallieren 120er hab' ich fürs Foto mal abgenommen. Man entschuldige die provisorische Umgebung aus Pappe, ich hatte im dem Moment nichts anderes da :) 



    Typisch Xigmatek, schwarz mit orangen Akzenten. Nicht jedermanns Sache...



    Die interessante Seite. Ins Auge fällt natürlich (neben dem vielgenannten schwarzen Innenraum) die Aussparung für ne Backplate. Dazu die Löchlein fürs Kabelmanagement



    Die Heckansicht. Nichts spektakuläres, aber wie wohl ne silberne ATX-Blende oder ein metallisches Slotblech darin ausschaut? :??: 



    Der Vollständigkeit halber: Ebenfalls unspektakulär, aber vorhanden :whistle: 



    Das mitgelieferte Zubehör, als da wären:

  • 1 Anleitung, die den Einbau der Komponenten kurz beschreibt (und auf die 2 Jahre Garantie hinweist)
  • 7 schwarze Slotbleche
  • 3 Kabelbinder
  • 9 Abstandhalter (6 waren zu dem Zeitpunkt schon verschraubt)
  • 1 Ding (von dem ich nicht genau weiß was es macht :D )
  • 3 Schraubengruppen, die einzeln zu zählen ich keine Lust habe
  • 2 große und 2 kleine "Kabelklemmen"
  • ne schicke "X"-Logoplatte aus Alu damit die Front nicht nach NoName ausschaut :) 
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    Moin,

    ich hab' hinten natürlich noch nen 120er verbaut (war glaub ich von Cooler Master), da der Kama Angle ja im 45°-Winkel rausbläst und sonst das NT die ganze CPU-Hitze absaugen würde - nicht wirklich praktikabel.

    Temps waren aber sehr gut mit den 2 Lüftern! Zumindest nachdem ich die Seitenlöcher zugemacht habe. Transparentes Klebeband schafft hier (wie schon erwähnt) schnell und gut Abhilfe und sieht auch noch ganz ansprechend aus :) 

    Gruß
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    Anonymous |
    Vielen Dank, peter321, für dieses kleine Review.

    Kannst du noch etwas bezüglich der Belüftung und der Temperaturen im Gehäuse sagen? Du hast da ja einiges drin verbaut... belüftest du das alles nur mit dem einen 120mm-Lüfter? Das wäre natürlich genial, wenn das ginge.

    Aetius
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    Sehr ausführliches Review, danke dir!

    Für einen Preis von 30,- Euro bekommt man doch mehr, als ich erwartet hätte. Selbst die Kanten des Gehäuses sind abgerundet...
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    Moin,

    was meinst du mit extra Blende? Es waren 4 Stück dabei, mehr sind unnötig^^

    Ich denke schon das ich es hinbekomme einen DVD-Brenner in den Schacht zu schieben und 2 von den Befestigungen reinzudrehen. Vielleicht hatte ich einfach ein Montagsexemplar hier :D 

    Wegen Lüfterkabel: Hast du die Front je abgenommen? Falls nein, versuchs mal, und steck sie anschließend wieder ohne besondere Vorsicht drauf - dann schleifts :( 

    Netzteil lässt sich auch einbauen, nur halt nicht besonders gut. Es fehlt etwas im Millimeterbereich. Nicht wirklich schlimm (zudem man das NT ja nicht alle Tage ausbaut) aber beim Elite wars halt besser.

    Jo, der Scythe passte ohne Probs :)  Darfst aber wie gesagt keinen Seitenlüfter einbauen. Ich würde sogar empfehlen die Löcher zuzukleben, dann lüppt der Airflow besser. Wenn man durchsichtiges, breites Klebeband nimmt hat das ganze sogar einen gewissen Window-Touch^^

    Gruß
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    Ich kann dir leider als Besitzer des Asgards nicht in allen Punktenzustimmen, es sieht zwar ein bisschen häßlich aus, dass keine extra Blende für die externen 5.25" Laufwerke mitgeliefert wurden, aber ein Schlitz wie auf einem deinem Bild ist bei mir nicht vorhande, hier glaube ich, dass du das Laufwerk nicht korrekt eingebaut hast, denn ich abe ebenfalls eines von Lg (vl sogar das selbe). Ansonsten kann ich dir im großen und ganzen zustimmen, nur die FrontPanel-Kabel hängen bei mit ebenfalls nicht in die Lüfter und das Netzteil ließ sich auch ohne Probleme einbauen. Aber die PCIe Befestigungen sind wirklich der allerletzte Dreck, einer Schieber lässt sich zwar schließen, aber da beim zweiten die Abdeckung meiner 5850 im Weg ist lässt sich dieser nicht richtig schließen und die Grafikkarte sitzt nicht richtig. Was mich noch stört ist, dass die Schrauben bei den Seitendeckel nicht reingehen, da muss man immer ein paar mal probieren bis man das Loch findet, und da kann es auch noch leicht passieren, dass der Deckel rausfällt da diese nur sehr locker sitzen.

    EDIT: Ich habe gerade gesehen dass der Kama Angle eine Höhe von 160mm hat, und der passt wirklich bei dir rein? :-0 Ich mache mir nämlich aufgrund einiger Berichte schon Sorgen, dass der Brocken den ich mir zulegen werde mit einer Höhe von 157mm reinpassen wird...
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    Moin,

    @Muetze2k: Sorry, hast natürlich Recht! Ich hab irgendwie nicht bedacht das 17 8-Megapixel-Fotos auf einer Forenseite etwas zuviel des Guten sind :D 

    Hab jetzt alles mit 400px-Thumbnails verlinkt :) 

    @Gudi: Thx :) 
    Das Fazit hatte ich ursprünglich geschrieben, aber da die Forensoftware hier aufgrund von "Flooding-Schutz" nur 3 Beiträge pro 10 Min. zulässt musste ich warten :lol: 

    Habs jetzt nach dem fertigen System eingefügt. Auch kein Beinbruch :) 

    Gruß
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    Nett gemacht, danke schön.
    Das mit den Bildern hat Muetze ja schon gesagt. Schlicht lästig auch wenn es natürlich vorteilhaft ist, wenn man alles geladen hat.

    Wie wärs mit nem kleinen Fazit?
    Würdest du es trotz der Mängel empfehlen?
    Im direkten Vergleich zum 330 scheint es schlechter darzustehen.
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    Soweit sogut, aber die Bilder sind viel zu groß hier reingestellt.
    Die Ladezeit für den Thread geht ins unermessliche.
    Da musst du unbedingt was machen, so geht das nicht.
    Niemand wird sich das hier anschauen, wenn er erst Ewigkeiten warten muss.
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    Kabelmanagement und Stilbrüche



    Das komplett montierte System macht dann doch einen ganz ordentlichen Eindruck. Positiv: Der Scythe Kama Angle Rev. B passt problemlos, sofern man keinen Seitenlüfter einbaut (und wer will das schon?). Hat zum linken Deckel wenn er geschlossen ist noch ca. 3 mm Luft. Nicht viel, aber es reicht :) 

    Die Zotac GTX260² macht schon etwas mehr Probleme. Nicht in diesem konreten Fall, aber wenn man mehr als 2 Platten verbauen möchte: Hinter die Karte passt nichts mehr!



    Von Hinten sieht der Rechner - milde gesagt - grenzwertig aus. Die Grafikkarte geht noch, aber: Alle ATX-Blenden und die meisten Slotbleche sind silber und ich glaube nicht, das man das so einfach umlackieren kann (glatte Fläche ~> Lack haftet schlecht)



    Kritik am Kabelmanagement: Es ist schlichtweg zu wenig Platz vorhanden! Keine Ahnung ob ich beim Zusammenbau was falsch gemacht hab' (soll doch das ATX-Kabel durch?) oder es an dem ungesleevten Kabel liegt: Der Deckel geht auf dieser Seite sehr schlecht zu, um nicht zu sagen nur mit "leichter Gewalt".
    Die Aussparung im Mainboardschlitten ist groß genug und auch richtig plaziert, wie man eindrucksvoll sehen kann. Ist zwar AMD drin, aber trotzdem gut zu wissen ;) 



    Wenn man sich die Geschichte nun von der Front ansieht, schaut im Prinzip alles Perfekt aus. Nicht ganz: Zum einen wirkt die Front bei direkter Sonneneinstrahlung "dreckig" (was aber denke ich ein generelles "Problem" der Mesh-Fronten ist [und aufgrund der komischen Foreninterpolation unförmig :D ]), zum andern ist doch ein ziemlich störender Spalt unter dem DVD-Brenner. Auf keinem der Bilder wirklich zu erkennen (schwarz auf schwarz neben schwarz halt :D ) aber doch irgendwie unansehnlich



    Direkt unter dem Brenner. Beim Elite ist mir nie etwas derartiges aufgefallen

    Fazit



    Auch wenn sich dieses Review doch ziemlich negativ liest, würde ich dieses Gehäuse trotzdem weiterempfehlen. Meine Bemängelungen sind im Prinzip alle Kinkerlitzchen und Kleinigkeiten, dazu kommt das ich die vielen positiven Punkte nicht aufgelistet habe.

    Ist das Asgard jetzt also der Wurf schlechthin im Niedrigpreissegment? Nicht unbedingt. Auf der Habensseite (im Direktvergleich mit der Elite-Serie) stehen dabei -natürlich- der lackierte Innenraum, das Kabelmanagement, die besseren Laufwerkshalter und das schickere Design (natürlich Geschmackssache ;) )

    Was das Elite besser kann? Die Konstruktion (vor allem die der Front) ist wesentlich durchdachter, die Verarbeitung und Genauigkeit ist auf höherem Niveau und der mitgelieferte Lüfter ist durchaus brauchbar. Zudem sind die Schnellverschlüsse der AddOn-Karten benutzbar und man kann sich eine Front aussuchen (mir persönlich z. B. sagt die des Asgard nicht so zu)

    Asgard konkurrenzlos? Wohl eher nicht. Eine ernstzunehmende Alternative? Durchaus :) 
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    First Fire!

    Unmittelbar nachdem ich den Einschaltknopf betätigt habe macht sich ein Schleif- oder Klappergeräusch vom Frontlüfter bemerkbar. PC also wieder aus und Blende abgenommen:



    Die Kabel der Front-USBs und Knöpfe kommen in die Lüfterblätter. Nervt. Glatte Fehlkonstruktion, da sollte ne Kabelführung oder wenigstens ein Heißklebepunkt sein! Überhaupt finde ich es unschön das die Kabel direkt an der Frontblende hängen. Beim Elite kann man diese ohne großes Gefrickel ganz abnehmen, z. B. um den Staubfilter draußen durchzupusten

    Wo wir aber schonmal beim vorinstallierten Lüfter sind:





    Das Ding dreht bis 1500 U/Min und ist ein echter Radaubruder. Ungeregelt absolut nervtötend! Den Cooler Master-Lüfter vom Elite hingegen kann man direkt an die 12V vom Netzteil klemmen, zum einen weil überhaupt ein Adapter dafür mitgeliefert wird, zum anderen weil er auch in diesem Zustand noch erträglich ist.
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    Komponenteneinbau

    Mal ein paar Eindrücke, die diesen "Erfahrungsbericht" erst von billigen Werbeannoncen unterscheiden :D 

  • Die Abstandhalter passen schlecht. Im Elite konnte man die mit 2 Fingern bis Anschlag drehen, im Asgard geht nichtmal ne Vierteldrehung aufgrund der Lackschicht. Nicht wirklich schlimm, aber es nervt wenn man nur ne Zange hat (oder nen sehr fetten Schraubendreher wie in meinem Fall)
  • Netzteil lässt sich nur sehr widerwillig festschrauben, da die Bohrungen ungenau sind. Das war übrigends das Erste, was mir damals am Elite positiv aufgefallen ist. In diesem Punkt jedoch unterscheidet sich das Asgard leider nicht von den Billigbüchsen :( 
  • Schnellbefestigungen für die Laufwerke fallen auseinander wenn man sie alleine auf dem Tisch liegen hat. War beim Elite genau so. Wenigstens kann man sie hier nur um 90° drehen, beim Cooler Master wusste man nie ob es nun fixiert oder offen ist ;) 
  • Schnellverschlüsse für AddOn-Karten sind der letzte Mist. Selbst ne Mini-PCI W-Lankarte wackelt darin. Bei ner Zotac GTX260² ließen sie sich nichtmal schließen, denn die Plastikabdeckung des Kühlkörpers war im Weg -.-
  • Das untere Loch fürs Kabelmanagement ist etwas arg klein. Ich hatte ziemliche Mühe den ATX-Stecker da durchzufriemeln.
  • Grundsätzlich schlechte Ausführung. Wenn man die Kiste hochhebt knackt oder knirscht immer irgendwas. Der "umrandete" Bereich im Boden ist irgendwie komisch unter Spannung, weshalb man ihn ein- und ausbeulen kann. Vielleicht ist das Testexemplar auch beim Versand 10m tief gefallen, keine Ahnung. Beim Elite ist mir hingegen nichts derartiges aufgefallen (und das bei 2 Exemplaren). Auch die Verwindungssteifigkeit ist hier besser.
  • Die linke Schraube vom Seitenblech unten (also an der Rückseite vom Mainboard) hat ab Werk ein Endlosgewinde. Unschön.
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