Telekom: Glasfaser ja - aber auf Holz gebaut

Die Gigabit-Gesellschaft soll kommen – die Frage ist nur: Wann. Gesetzgebung, Regulierer, Telekommunikationsunternehmen und Branchenverbände sind in den letzten Jahren ganz groß darin, sich gegenseitig Knüppel zwischen die Beine zu werfen.

Glasfaser: auch für die Telekom unverzichtbarGlasfaser: auch für die Telekom unverzichtbar

Jetzt soll natürliches Material aus der Steinzeit der kabelgebundenen Telekommunikation den Fahrplan der Regierung retten, der bis 2018 flächendeckend 50 MBit/s vorgesehen hatte: Holz. In einem Blog bestätigte die Deutsche Telekom, dass neben den etwa 100.000 Kilometern Überlandleitungen auch wieder neue Strecken aufgebaut werden könnten.

Holzmasten sollen den Glasfaserausbau rettenHolzmasten sollen den Glasfaserausbau retten

Der Verdacht war aufgekommen, weil ein Unternehmen im Schwarzwald sich über einen Großauftrag über 100.000 Masten freute. Im Vergleich zur unterirdischen Verlegung der Glasfaser ist das Überland-Verfahren wesentlich günstiger.

Allerdings im Zweifelsfall nicht einfacher und schneller: Für jeden Mast, der laut Vorschriften mindestens vier Meter von einer Straße entfernt aufgestellt werden muss, muss eine Einzelgenehmigung vom jeweiligen Grundstücksbesitzer eingeholt werden.

Das Wartespiel hat vielleicht nur einen neuen Teilnehmer – oder gleich hundertausende?

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10 Kommentare
    Dein Kommentar
  • alterSack66
    Holzfaser :D
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  • capparezza
    Passend zum Holzcomputer? :)
    http://www.holzcomputer.de/
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  • quixx
    Da kommen die erst jetzt drauf?

    Ich fasse es nicht.
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