Prey: Acht GPUs im Performance-Test

Zuletzt konnte das Arkane Studio mit Dishonored 2 ein sehr gelungenes Spiel vorlegen, mit Prey versuchen die Entwickler an diese Leistung anzuknüpfen - und machen dabei auch Nutzer von vergleichsweise betagten Rechner glücklich.

Nach einem hervorragenden Dishonored 2 (nachdem die Kinderkrankheiten behoben wurden) hat das im französischen Lyon ansässige Entwicklerstudio Arkane Studio in diesem Jahr den Schleier über Prey gelüftet, einem FPS, der von Bethesda veröffentlicht wurde und sich als ein Reboot des Prey von 2006 präsentiert.

Auf der E3 2016 angekündigt, wurde für das Spiel wird auf CryEngine zurückgegriffen, für den Audio-Teil wird die Wwise-Engine von Audiokinetic genutzt. Der Grund für den Rückgriff auf diese beiden Engines ist natürlich in dem Wunsch begründet eine breite Anzahl an Plattformen zu unterstützen: Prey steht für die Xbox One und die PlayStation 4 genauso wie für den PC (Windows) zur Verfügung, wobei ausschließlich DirectX 11 genutzt wird.

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Minimale und empfohlene Systemvoraussetzungen

Das unter Steam veröffentlichte Datenblatt gibt Aufschluss über die von Bethesda vorgesehenen Konfigurationen, die minimal nötig sind, um das Spiel überhaupt nutzen zu können oder aber für ein flüssiges Spielen erfüllt werden müssen. Dabei verspricht das Spiel keine größere Herausforderung für die jeweilige Hardware darzustellen, denn in beiden Fällen können Systeme mit Komponenten von vor fünf Jahren verwendet werden.

Konfiguration
Minimum
Empfohlen
Prozessor
Intel Core i5-2400
oder
AMD FX-8320
Intel Core i7-2600K
oder
AMD FX-8350
Arbeitspeicher
8 GB
16 GB
Grafikkarte
GeForce GTX 660
oder
Radeon HD7850
GeForce GTX 970
oder
Radeon R9 290
Betriebssystem
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Windows 7, 8.1, 10
64-Bit-Unterstützung ist Pflicht
Freier Speicher20 GB
20 GB
Audio
DirectSound-kompatibelDirectSound-kompatibel

Radeon vs GeForce

Wie üblich soll zunächst mit einem Vergleich der Bildwiedergabe zwischen der Geforce- und Radeon-Karten begonnen werden. Denn als Multiplattform-Spiel ist es dafür bestimmt auf aktuellen Spielkonsolen für Freude zu sorgen, bei denen Radeon-GPUs verbaut werden, es soll aber auch auf klassischen PCs begeistern. Hervorzuheben ist an dieser Stelle, dass AMD und Bethesda Partner sind, was vermuten lässt, dass Prey für die Prozessoren und Grafikkarten des Herstellers optimiert wurden.

Bethesda scheint sich aber seiner Pflicht bewusst zu sein, jedem Spieler ein möglichst gelungenes Spielerlebnis zu bieten - ganz gleich ob eine Karte von AMD oder Nvidia verbaut wurde. Denn die Unterschiede zwischen den Geforce- und Radeon-GPUs sind gering und machen lediglich einige Pixel aus.

Grafische Einstellungen

Die in den Einstellungen gebotenen Möglichkeiten sind nicht sonderlich groß, glücklicherweise können aber die Parameter, die als grundlegend angesehen werden, angepasst werden. Ein dezidiert einstellbares Sichtfeld wird vermutlich Teil eines der kommenden Updates sein, allerdings lässt es sich schon aktuell in der Konfigurationsdatei verändern.

Die vier Voreinstellungen, die angeboten werden, sind: Niedrig (Low), Mittel (Medium), Hoch (High) und Sehr Hoch (Very High). Natürlich ist es gleichermaßen möglich die Einstellungen händisch anzupassen.

Die hohe Qualitätsstufe entspricht in etwa dem, was auf einer Konsole geboten wird. Bei der sehr hohen Stufe werden die Qualität der Texturen und die der Schatten und des Lichts noch einmal etwas verbessert, insbesondere hinsichtlich der Darstellung bei langen Entfernungen.

Bei einer mittleren Qualitätseinstellung wird die Darstellungsqualität der Texturen noch einmal etwas herabgesetzt, gleiches gilt für die Schatten sowie einige Effekte (etwa Rauch). Dennoch bleibt das Spiel optisch ansprechend.

Bei den niedrigen Einstellungen werden dagegen eine Vielzahl von Details gestrichen: Die Texturen sind weniger schön anzusehen, die Schatten sind weniger präsent, die Qualität der Lichter ist schwach und das Anti-Aliasing verschwindet in der Versenkung. Kurz und knapp: Der Low-Modus ist für die wirklich schwachen Rechner bestimmt und im Prinzip fast überflüssig...

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4 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • drno
    Ich weiß gar nicht was das überhaupt ist. Wohl ein Produkt aus einer kostspieligen interaktiven Phantasiewelt für Leute mit reichlich Zeit und zu wenig Arbeit. Dennoch toll für all, die ihren Spaß daran haben. ;-)
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  • Plitz
    Bei For Honor war die Nvidia verwaschen und AMD klar, hier wirkt plötzlich die AMD verwaschen und die Nvidia klar. Ich verstehe das nicht. Wäre das wenigstens konstant, dass einer verwaschen ist und einer klar, aber irgendwie ist es mal so ... und mal so.

    Edit: Manche dieser französischen Grafiken sind echt schwer zu entziffern. Das man nicht direkt in der Grafik rumfuschen will und dem französischen Team den Ruhm zukommen lassen will ist klar, aber eine Bildbeschreibung wäre bei manchen Bildern schon echt hilfreich, damit man weiß was man sich überhaupt anschaut.
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  • fffcmad
    Auf einer 970 laeuft das Speil, wenn man Anti-Aliasing und Depht of Field aus macht, recht flott.
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  • team17
    Entschuldigung. Aber die Grafikqualität aus Prey entspricht dem Stand von 2007. Was soll hier demonstriert werden?
    Zum Vergleich: Man schaue sich dagegen die Anfangssequens von Titan Fall #1 oder der Flugsequens aus CoD Infinte Warefare an. Seht ihr den Unterschied? Prey ist einfach nicht schön, sondern altpacken!
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