Thecus N2310 im Test: Das beste NAS seiner Klasse?

Die Mittelklasse und die Oberklasse der Netzwerkspeicher werden derzeit von anderen Herstellern dominiert. Wo wird sich das Thecus N2310, welches laut Hersteller das "beste NAS seiner Klasse" sein soll, in der Einstiegsklasse positionieren?

Thecus, gegründet 2004, hat es als Newcomer in der NAS-Welt nicht leicht. Alte Platzhirsche nehmen mit ihren ausgereiften Produkten die höherpreisigen Gebiete für sich in Anspruch. Warum es also nicht mal im unteren Preissegment versuchen?

Das wird sich Thecus wohl auch gedacht haben und bringt für die Einstiegsklasse das N2310 auf den Markt. Gewohnt unbescheiden sind auch die Werbeaussagen: Mit der Ansage, dass das N2310 das "beste NAS seiner Klasse" ist, schraubt die Werbeabteilung von Thecus die Erwartungshaltung gleich ganz hoch. Schauen wir mal, ob das NAS diesem Versprechen gerecht wird. 


Werfen wir erst einmal einen Blick auf die technische Ausstattung des Geräts. Als SoC wurde ein APM86491 von AppliedMicro verbaut. Das SoC bringt von Haus aus eine PowerPC-465-CPU mit, die bis zu 1,2 GHz getaktet werden kann. Das SoC unterstützt außerdem zwei USB-3.0-Anschlüsse, zwei PCI-Express-Gen2-Ports, zwei SATA-II-Anschlüsse und zwei Gigabit-Ethernet-Ports. Eine der eigentlichen Stärken ist die Unterstützung von Full-HD-Streaming.

Thecus belässt es bei der Taktung des Prozessors bei 800 MHz und stellt ihm 512 MByte DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite. Auch bei den Anschlüssen wurden die Möglichkeiten nicht voll ausgeschöpft: Verbaut wurden am Ende je ein USB-2.0- und USB-3.0-Port sowie ein Gigabit-Ethernet-Anschluss. Für die Einstiegsklasse schon mal eine gute und ausreichende Ausstattung. 

Technische Daten: Thecus N2310

CPU/SoC:
AMCC APM 86491, 800 MHz
RAM:512 MByte DDR3
Speicher:maximal 2x 2,5"/3,5" SATA-HDD (6 GBit/s / 3 GBit/s)
maximal acht TByte Bruttokapazität (2x 4 GByte)
Anschlüsse:1x Gigabit Ethernet RJ45
1x USB 2.0 (Rückseite)
1x USB 3.0 (Rückseite)
Art der Statusanzeige:
Status-LEDs
Abmessungen (HxBxT):13,5 x 9,7 x 20,7 cm
Gewicht:0,79 kg
Preis:ca. 130 EUR
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2 Kommentare
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  • quixx
    Wie bei Rover: "a class of its own".

    Sollte es mit der 1200er CPU auf dem Markt für 130€ zu haben sein, so ist es immer noch weit hinter dem, was ich mir einbilde zu brauchen. Schon das Plattenspiegeln zieht an dieser CPU, vom Traffic ganz zu schweigen.
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  • gst
    Naja - ist halt wie immer die Frage, wo man für sich die Grenze zieht. Wann ist ei Gerät "leistungsstark genug2 und was bin ich willens, dafür auf den Tisch zu blättern?

    Wenn das Budget nach oben offen ist, ist das (annähernd) ideale Gerät immer realisierbar. Aber wenn man mit fixem/begrenztem Budget operiert, muss man halt abstriche machen - oder warten, bis man mehr budget hat.

    Aber wenn man nur 130 euronen in der Tasche hat und nicht mehr ausgeben KANN...
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