Thecus N5810Pro: 5-Bay-NAS mit integrierter Mini-USV

Das Thecus N5810Pro kommt Herstellerinformationen zufolge mit dem Quad-Core-Prozessor Intel Celeron J1900 und vorinstallierten vier, maximal acht Gigabyte DDR3-RAM auf Geschwindigkeiten von bis zu 500 MByte/s.

Für die Installation von Massenspeichern stehen fünf Slots, für die Anbindung ans Netzwerk fünf LAN-Ports bereit. Letztere lassen sich über Link-Aggregation zu einem logischen Kanal bündeln. 

Auf dem N5810Pro lässt sich wahlweise Windows XP oder neuer, Windows Server 2003 oder neuer, Mac OS X oder Unix/Linux installieren.

Eine Time-Maschine-Unterstützung ist Thecus zufolge ebenso am Bord wie eine webbasierte Benutzerschnittstelle. Das NAS soll auf Wunsch auch als VPN-Server fungieren, bietet drei USB 3.0-Ports für Drucker und Massenspeicher und kann bis zu fünf IP-Kameras einbinden.

Das N5810Pro ist zwar auch für den Unternehmenseinsatz konzipiert, bietet allerdings auch per HDMI-Anschluss Zugriff auf gespeicherte Medien. Eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) soll zudem das System im Falle eines Stromausfalles kontrolliert und ohne Datenverlust herunterfahren. 

Aktuell ist das NAS für knapp 830 Euro erhältlich - ohne Festplatten, wohlgemerkt.

Uns interessiert die Frage, wie unsere Nutzer ihre Dateien organisieren. Hat in Zeiten steigender Clous-Speicherkapazitäten ein NAS überhaupt noch eine Bedeutung in eurem (privaten) Netzwerk?

Erstelle einen neuen Thread im News-Forum über dieses Thema
Dieser Thread ist für Kommentare geschlossen
8 Kommentare
Im Forum kommentieren
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    externe festplatten, ein teil davon mit backups im feuerfesten tresor - USB 3.0 mit 120 MB/s bringt mir kein netzwerk ;)

    aber zugegeben richtung nas - ich bin einfach zu faul eins zu kaufen und einzurichten :-P
    0
  • JonDonSponky
    Ich bin ein starker Verfechter von NAS!

    Die Cloud ist mir viel zu gefährlich in Sachen Datensicherheit und -schutz. Mein NAS ist das zentrale Backup-System aller meiner PC's und zusätzlich noch der Bereitsteller aller mein Multimediadaten.

    Nebenbei hab ich über das NAS auch noch einen VPN-Zugriff auf mein Heim-Netzwerk, Virenscanner, Proxy, Downloadstation, Email-Server...

    Klar, das Teil läuft bei mir 24h und verbraucht dazu natürlich Strom, aber einerseits sind die Daten immer "meine" und andererseits würde die Image-Sicherung meines PC's jegliche Uploadrate sprengen.

    FAZIT: Ich kann nur jedem Raten, bevor ich irgendwelchen "völlig uneigennützigen" Firmen meine persönlichen Daten anvertraue, kauft euch ein kleines NAS (muss ja nicht so ein überdimensioniertes und -teuertes sein) und seid weiterhin Herr über eure Daten!!!
    0
  • christoph1717
    Ich habe mir im April auf Basis eines billigen Q1900 itx Bord ein kleines NAS zusammen geschraubt das nur ca 150€ ohne HDD gekostet hat.
    http://www.ebay.de/itm/151630344951?_trksid=p2060353.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

    Da ist eine 3TB drin, reicht für meine ansprüche.
    Hatte vorher ein paar Jahre 1TB USB 2.0
    Dazu habe ich mir in der Windows Aufgabenplanung ein Backup-script für SA 16 Uhr hinterlegt. Damit wecke mich mein NAS auf und lasse robocopy laufen und nach 1-2 Stunden geht das teil auch mit shutdown aus.
    0