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nComputing - Desktop-Virtualisierung mal ganz einfach

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Der Thin Client nComputing L300 schickt sich an, herkömmliche Desktop-PCs in Unternehmen abzulösen. Statt die einzelnen Rechner zu virtualisieren, werden kurzerhand die Ressourcen des Servers virtuell zur Verfügung gestellt.

Das Thema Virtualisierung trifft aus gutem Grund bei immer mehr Unternehmen auf reges Interesse, weil die Technologie großes Potenzial für Kosteneinsparungen bietet. Anstatt ihren Rechnerpark alle paar Jahre zu modernisieren, können Unternehmen ihre Ressourcen alternativ auch virtualisieren, von zentraler Stelle aus administrieren und damit effizienter nutzen. Die Server-Virtualisierung wird bereits seit 2003 eingesetzt und hat sich mittlerweile bei vielen Unternehmen zur gängigen Praxismethode entwickelt. Nach der Virtualisierung ihrer Server gehen nun auch immer mehr Unternehmen dazu über, die Rechner-Umgebung (Betriebssystem, Anwendungen und Daten) ihrer Mitarbeiter zu virtualisieren. Dabei kann die Verwaltung der virtuellen Desktops auf dem Rechner selbst ablaufen oder zentral in einem Rechenzentrum stattfinden. Diese Variante läuft unter Virtual Desktop Infrastructure (VDI) und stellt die Desktops über ein Netzwerk bereit. Egal, welche Methode letztlich verwendet wird, für die Mitarbeiter ändert sich nichts bei ihrer Arbeit. Der virtuelle Desktop verhält sich genauso wie ein „echter“ und räumt ihnen die gleichen Rechte und Möglichkeiten ein.

Desktop-Virtualisierung mit Thin Clients

Bei Unternehmen scheint das Thema Desktop-Virtualisierung inzwischen auf breiter Basis angekommen zu sein. So sollen laut den Marktforschern von Gartner bis 2014 weltweit 74 Millionen virtuelle Desktops im Einsatz sein, was 15 Prozent aller geschäftlichen Desktops entspricht. Bleibt nur die Frage, mit welcher Hardware man am besten auf den virtuellen Desktop zugreift, etwa mit einem herkömmlichen PC, einem Smartphone oder einem Thin Client. Vergleicht man PC und Thin Client hinsichtlich Leistungsaufnahme sowie Kosten für Betrieb und Verwaltung, neigt sich die Waagschale zu Gunsten der Thin Clients. In deutschen Firmen ist der klassische Desktop-PC samt Notebook-Ablegern allerdings immer noch stärker vertreten. Einer IDC-Studie zufolge sind bei den befragten Unternehmen Desktop-PCs und Notebooks, also „Fat Clients“, die am häufigsten eingesetzten Endgeräte für die Virtualisierung. Immerhin nimmt das Interesse an Thin Clients stark zu, weil laut IDC bereits 45 Prozent der Unternehmen Thin Clients einsetzen und weitere 27 Prozent den Einsatz planen.

1 Betriebssystem, 1 virtuelle Maschine, 30 Anwender gleichzeitig

Für Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen lohnen sich die Thin Clients nicht unbedingt, weil sie teurer sein können als ein PC-Arbeitsknecht von der Stange. Kein Wunder also, dass die Begeisterung für Desktop-Virtualisierung erst mit zunehmender Unternehmensgröße zunimmt. Doch der Anbieter nComputing will genau in diese Bresche springen und hat eine speziell für Unternehmen mit wenigen Arbeitsplätzen konzipierte Thin-Client-Lösung am Start. Diese nutzt einen herkömmlichen PC mit Windows-Server-Betriebssystem, der seine Ressourcen virtuell und für bis zu 30 Teilnehmern gleichzeitig über das Netzwerk zur Verfügung stellt.

Als Schnittstelle zwischen Server und Anwender fungiert eine L300 genannte Box mit Ethernet-Interface, die nicht viel größer als eine Geldbörse ist und nur wenige Gramm wiegt. Neben Vorteilen wie einer zentralen Software-Installation, -Verwaltung und geringem Stromverbrauch schickt sich der Testkandidat außerdem an, mit mehreren für Thin Clients typischen Nachteilen aufzuräumen: Anders als gewöhnliche Vertreter seiner Klasse soll sich das Gerät ohne großen Aufwand in Netzwerke integrieren sowie verwalten lassen und obendrein mit allen gängigen VDI-Infrastrukturen zusammenarbeiten. Der nComputing L300 will zudem eine flotte Datenübertragung im Netzwerk garantieren und durch eine Videobeschleunigung auf Host-Seite sogar Filme in voller Bildschirmgröße ruckelfrei wiedergeben. Wir haben uns den interessanten Thin Client näher angeschaut und zeigen Ihnen auf den nächsten Seiten, wie sich der Testkandidat in der Praxis schlägt.

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fragger 26/05/2011 09:39
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Eine serverseitige Virtualisierung der Clients ist nicht wirklich neu, daher wären hätte ich ein bisschen mehr Details interessant gefunden.

Das dass mit einigen wenigen Clients gut funktioniert glaube ich gern, aber wie ist denn da die Netzwerklast genau? Wenn man davon 50-5000 Stück im Unternehmen hat, kann ich mir vorstellen, dass der jeweilige Netzwerkinfrastruktur recht schnell die Puste ausgeht. Für den Fall dass RDP oder ein ähnliches Protokoll verwendet wird sag ich nur eins: Flash Websites...

Was die Serverleistung angeht, sehe ich die eigentliche Virtualisierung selbst für viele Client relativ unproblematisch, aber es die Datenströme zu den Clients werden vermutlich komprimiert... Und da wird selbst dem besten Server vermutlich recht bald die Luft ausgehen (vor allem, wenn die Mitarbeiter zusätzlich Full HD Videos schauen wollen /können sollen)
Und wenn man für jeweils 10 Mitarbeiter 'nen maximal fetten Server braucht, wird das ganze irgendwie Sinnlos.

konkretor 26/05/2011 11:01
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Der Ansatz ist gut, scheint wohl VDI zu sein


Mit Xen Desktop gibt es ja schon etwas in dieser Richtung

Ich bin gespannt wie sich das entwickelt

oXe 26/05/2011 11:17
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Ein Server mit z.B. 2x Xeon E5630 und 24 GB Ram reicht sicher für 20 Clients die mit XP arbeiten würden. Das ganze ist natürlich immer ein Rechenexempel.

20x Thinclient + "Dicker" Server + VT Software
vs.
20x Fatclients + Server

Der Hauptvorteil ist meiner Meinung nach die zentrale Verwaltung.
Der Anschaffungspreis ist etwa der gleiche.

PS: Die Mitarbeiter sollten keine Full-HD Videos bei der Arbeit gucken :P

ypnaphelios 26/05/2011 11:30
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Full-HD-Videos oder Videos überhaupt sind wohl die selteneren Anwendungsfälle, die hier sicherlich nicht gemeint sind. Hier geht es meines Erachtens eher um die typischen Standardkonstellationen mit Office-Suiten.

Hier im Konzern z.B. wird Virtualisierung schon stark eingesetzt - Stichwort Citrix. Allein um mobile Arbeitsplätze mit Möglichkeiten des Zugriffs auf alle notwendigen Daten zu ermöglichen.

Virtualisierung sehe ich als die kommende Technologie. Allein, was die Administration der Clients inkl. Paketierung der Software für Aufwand bedeutet, die man sich hier zum Großteil sparen kann, dürfte Grund genug sein, darüber nachzudenken.

Und klar: ein Kleinbetrieb mit 10-50 PCs ist garantiert nicht die Hauptzielgruppe für diese Technologie.

YeKoMs 26/05/2011 14:54
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Warum nicht der Kleinbetrieb - gerade dieser hat ja meistens weniger Geld zur Verfügung bzw. möchte es in die EDV stecken.
Jeder hat (wenn vom Admin gewünscht) die gleichen Ressourcen zur Verfügung, Updates sind auch "in einem Abwasch" für alle erledigt. Da Gewinnt man Zeit und dadurch auch Geld. Obendrein sollte man die Lizenzen für die benötigte Software nicht vergessen. Ich bin da zwar nicht so fit, aber ich denke schon das es einen Unterschied macht, ob ich 1 Office Lizenz kaufe oder 50 davon!

sandmaennchen@Guest 27/05/2011 10:02
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Office wird pro Gerät lizenziert, hierzu gehören auch Geräte, die "nur zum Anzeigen" genutzt werden ... wie eben Thinclients. Die müssen also weiterhin alle lizenziert werden. Dahingehend bietet VDI keinerlei Vor-, sondern eher noch Nachteile.

Thinpel-IT@Guest 27/05/2011 12:12
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Wir vertreiben die NComputing L300 sowie passende Server dafür seit gut einem Jahr und ich kann sagen die L300 benötigt nur sehr wenig Serverressourcen (CPU und RAM), wir haben dazu auch ein paar Videos auf Youtube bereit gestellt wo sehr gut zu sehen ist wie wenig Ressourcen ein angemeldeter User benötigt. Bei normalen Office-Arbeiten wir die CPU nicht wirklich stark beansprucht (bei Flash sieht das natürlich ganz anders aus :-), Flaschenhals ist in fast allen Fällen die Festplatte, häufig wird kein RAID verwendet wo dann bei zwei bis drei Usern das System extrem langsam wird. Netzwerkseitig binden wir in der Regel nicht mehr als 10-15 Client über einen Netzwerkanschluss an. Größte Einschränkung und Aha-Effekt für alle Kunden sind die Microsoft Lizenzen, hier werden viele falsch beraten oder kaufen die L300 ohne sich zuvor belesen zu haben. Natürlich kann man ohne weiteres auf einem Windows 7 oder XP bis zu 9 User gleichzeitig zugreifen lassen (ohne weitere Lizenzen (da keine Remote-Verbindung merkt das System nicht wie viele gleichzeitig darauf zugreifen) aber legal ist das nicht, erklärt man dann was für Lizenzen für eine legale Umsetzung nötig sind überlegen es sich viele Kunden noch einmal. MS hat aber seit ein paar Monaten gute Eisen im Feuer MS Multipoint Server 2011 oder SBS 2011 sodass in Zukunft eine L300 wieder lohnenswert ist. Nach unseren Erfahrungen gibt es sehr viele kleine (bis 15 User) Firmen für die eine L300 mit lokal installiertem Windows 2008R2 Foundation Server oder Multipoint Server 2011 oder ab sofort SBS 2011 sich rechnen würde. Ergänzend sei zu sagen das Fujitsu Siemens das System Lizenziert unter dem Namen Futro c400 vertreibt (natürlich für knapp 50€ mehr pro client)

Systemhaus@Guest 31/05/2011 15:00
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Wir vertreiben zum einen die L300 von nComputing, sowie die integrierte Lösung von LG. Ich muss eingestehen, dass wir unser Lehrgeld bezahlt haben und die Software erst in den jetzt vorliegenden Versionen hält was versprochen wurde. Gerade im Kundebereich mit 10 - 40 Office Clients lässt sich diese Lösung gut platzieren, da kein fetter Server hinter gestellt werden muss. Es sollte nur ausreichend Netzwerkperformance zur Verfügung stehen und ein RAID-System bringt auch die benötigten GEschwindigkeit. Wir lizensieren nicht auf WinXP oder Win7, nur auf Server-Betriebssysteme, bisher hat dies keinen Kunden gestört.
Seit geraumer Zeit werden mit der neusten VSpace auf dem Server die RemoteServices aktiviert und somit können z. B. die klassische Class in a box nicht mehr verwendet werden und es muss auf Volumenlizenz gesetzt werden. Wie oben schon angesprochen, die richtige Lizensierung ist bei dieser Lösung, wie bei vielen anderen virtuellen Ansätzen, enorm wichtig. Umgerechnet liegt man bei 20 Clients und Anschaffung eines Servers so wie aller benötigter Perepherie bei ca. 420€ je Client. Damit in den Anschaffungskosten gleich auf mit normalen PC allerdings ist die Stromersparnis sowie der Verwaltungsaufwand ein Faktor den wir als Fernwartung beim Kunden gut gegenrechnen können. Somit bleibt als Aussage, in Betrachtung der TCO (Total Cost of Ownerchip) liegt das System sehr gut.

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