Fazit
Die eSATA-Speicher-Sticks von Maxell, OCZ und Silicon Image sind im Grunde Hybrid-Produkte, da sie sowohl USB 2.0 und eSATA-Interfaces bieten. Alle Laufwerke übertreffen die Grenzen der USB 2.0-Bandbreite deutlich. Alle drei verdoppeln effektiv die verfügbare Lesebandbreite, wodurch sie für Power-User, die regelmäßig auf Daten auf ihrem Speicher-Stick zugreifen müssen, als einzige wirkliche Alternative in Frage kommen. Leider profitieren Schreibvorgänge nicht auf allen Laufwerke von eSATA. Das OCZ Throttle liefert zu wenig Schreib-Performance, um durch USB 2.0 einem Flaschenhals unterworfen zu sein. Maxell und Silicon Power bieten einen Durchsatzvorteil von ungefähr 80% im Vergleich zu deren Durchsatz bei der Verwendung von USB 2.0. Maxell erreicht die höchste Schreib-Performance, während Silicon Power die besten Gesamtergebnisse liefert.
128 GB von Kingston: Teuer und exklusiv
Die neue Data Traveller 200 von Kingston ist der erste USB 2.0-Speicher-Stick mit 128 GB – und das hat natürlich seinen Preis: Während der Lesedurchsatz von 26-28 MB/s gagutist, kann sein Schreibdurchsatz von 14-17 MB/s mit den anderen Laufwerken, die eine Schreib-Performance von bis zu 27 MB/s liefern, nicht mithalten. Das bedeutet, dass die Verwendung eines 128 GB Speicher-Sticks bei maximaler USB 2.0-Performance derzeit noch nicht möglich ist. Zugunsten von Kingston verweisen wir auch weiterhin auf die Tatsache, dass die Schreib-Performance des 128 GB Data Traveller 200 im Vergleich zu anderen USB 2.0 Speicher-Sticks noch immer besser ist als der Durchschnitt. Der Preis von zumindest 500 Euro hält uns noch davon ab, dieses Laufwerk für Normalanwender zu empfehlen. Zu diesem Preis hätten wir makellose USB 2.0-Performance erwartet.
Unklare Zukunft fur eSATA-Speicher-Sticks
Schließlich muss gesagt werden, dass eSATA Speicher-Sticks derzeit außerhalb der bestehenden eSATA-Spezifikationen funktionieren, da Strom über eSATAnoch nicht unterstützt ist. Die Industrie musste zur Lösung dieses Umstands erst einen kombinierten eSATA-USB-Port auf den Markt bringen, der zusätzliche USB 2.0-Pins bietet und damit dieStromversorgung für ein eSATA-Gerät über einen eSATA-Stecker ermöglicht. Immer mehr Motherboards wie das von uns verwendete MSI 790FX-GD70 sind mit diesen Steckern ausgestattet. Allerdings ist und bleibt unklar, wie und ob sich dieses Interface behaupten wird. Wir halten die USB 2.0-Stromversorgung, für die man ein separates Kabel benötigt, für die unbequemere Alternative und würden lieber früher als später USB 3.0-Controller und Speicher-Sticks sehen, statt das eSATA-Pferd für Speicher-Sticks satteln zu müssen.
Es hat schon einen Grund, warum SSDs so gross sind. Das dürfte unter anderem auch an den Speicherchips liegen.
Vielmehr ist jedoch die Frage, welches Produkt für wen geeignet ist.
In der Öffentlichkeit habe ich zwar noch keine eSATA-SSDs gesehen (noch Gehäuse, in die man eine solche einbauen kann), aber wer weiss, was der Markt im Zuge von USB3.0 und eSATA so alles auf den Markt wirft.
Auch herkömmliche Festplatten dürften noch eine Renaissance erleben, schaffen sie doch auch gute 70-80 MB datendurchsatz im Schnitt, was USB2.0 keinesfalls liefert...
Fakt ist, sofern diese Sticks nicht so schnell sind, ist das einzige Kaufargument die kapazität in Verbindung mit der Grösse. Dagegen spricht allerdings der extrem exorbitante Preis!
Es bleibt also spannend in der Welt der portablen Datenträger!
Seite 10:
was ist das? :-D
Speichersticks mögen ja schön klein sein, aber ich setze lieber weiterhin auf meine 2,5"-HDDs als transportable Speicher:
wesentlich mehr Speicherplatz, wesentlich günstiger und in den meisten Fällen auch wesentlich schneller wie Sticks
Wie könnt ihr ernstlich ein Testboard benutzen, an dem der eSata Port über einen aufgelöteten JMicron JMB322 Chip bereitgestellt wird. Ihr amüsiert mich jedes mal wieder. Und sich dann wundern warum bei 65 MByte/s Schluss ist. Macros
Gagutisten gehören einer Sekte aus USBekistan an, die ganz gut ist.
Hm... Preis/Leistung hätte ich gern gesehen und eventuell ein paar "normale" USB-Sticks zum Vergleich.
nur so zur info das esata stromversorgungsproblem ist längst gelößt. ich glaube pESATA heist dieser anschluss, und der ist auch schon in meinem notebook verbaut und versorgt meinen esata-Stick mit strom. Ich muss mich doch sehr wundern
hm war etwas vorschnell, nach mehrfachem lesen hab ich festgestellt das da auch steht
ESATAp heißt er übrigend
http://www.kpelectronic.de/index.p [...] pocket-ssd
Robust, megaschnell (USB: 31,2 MByte/s Lesen und 27,1 MByte/s schreiben! eSATA: 75MBytes/s ! ), genial vielseitig, sehr kompakt, günstig,
absolut erschütterungsresistent, geringster Stromverbrauch, einfachste Handhabung und sehr langlebig : 10 Jahre Garantie!
@nightingale:
Die Herstellerangaben sind bei den anderen auch besser als die Messwerte. Was willst Du uns also damit sagen? Klingt irgendwie nach platter Werbung.
Nöö, aber komisch, dass der RAM-components in DIESEM Test gar nicht auftaucht ....
@nightingale:
Es gibt vemutlich 50 (oder mehr) andere Hersteller, die auch alle nicht auftauchen.
aso .. hmm stimmt. Danke, war mir gar nicht aufgefallen.
Ich habe eine Verständnisfrage:
Mein Notebook hat einen kombinierten USB und eSATA Port (es ist definitiv kein eSATAp), wenn ich jetzt dort einen eSATA Stick anschließe, werden dann die Daten über eSATA transportiert und die Stromversorgung läuft über den USB Port?
@forrestde:
Ja, so ist es.