Blick ins Archiv, 26.09.2014: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor 10 Jahren

10 Jahre sind verdammt lang her - zumindest was die Leistung von Prozessoren angeht. Die damalige Workstation-Elite hörte auf den Namen "Opteron 250" respektive "Xeon Nocona". Beide Prozessoren waren bei uns im Test und im Artikel gab es passende Tipps für absolute Enthusiasten: So gab es etwa Tipps für ein Multi-CPU-Setup sowie zur Möglichkeit eines Betriebs mit mit einer Quadro-Grafikkarte.

Zum Artikel: Dualer Elitentest: AMD Opteron 250 gegen Intel Xeon 3,6 GHz

Das P4 EQS M45P8-MLF mit einem ATI 9100 PRO IGP-Chipsatz für den Sockel 478, der für Pentium 4-Prozessoren gedacht war, landete ebenfalls im Testlabor. Jedoch erhielt es keine Kaufempfehlung: Asus hatte ein minimal besseres Preis-Leistungs-Verhältnis - auch wenn das P4-Board alle nötigen Anschlüsse lieferte. Mit PCIe und vier USB-Schnittstellen auf der Rückseite war das Motherboard auf der Höhe der Zeit.

Zum Artikel: P4-Motherboard mit ATI-Grafik: EQS M45P8-MLF

Weitere Artikel:

27 Zoll und Full-HD-Auflösung für 150 Euro? Hätte man 2004 wohl gerne gehabt. Tatsächlich gab es für 299 Euro ein Schnäppchen bei Plus: 17 Zoll groß war der Monitor im 4:3-Format, er löste mit 1280 x 1024 Pixeln auf und war einer der günstigsten Monitore, die es damals gab. Das relativiert die heutige Erwartungshaltung vielleicht mal etwas. Außerdem war ein allererstes Anzeichen für Google Chrome zu entdecken: Die Registrierung der Domain "gbrowser.com" rief Spekulationen auf den Plan. Und die deutschlandweit äußerst beliebte Gebühreneinzugszentrale, kurz GEZ (inzwischen Beitragsservice), kam auf die tolle Idee, auch Gebühren auf PCs zu erheben. Neben bereits vorhandenen Gebühren auf Speichermedien (zum Beispiel HDDs) sollte auch Geld für den fertiggestellten PC abgegriffen werden.

Vor 5 Jahren

Ein kleines Quiz: Welche Partei versuchte sich vor bereits fünf Jahren einen Namen zu machen und netzpolitisch das Parlament aufzuräumen? Nein, für CDU, SPD und Co. war das Netz noch Neuland. Aber die Piraten tauchten bereits 2009 erstmals auf und versuchten mitzumischen. Thomas Melchinger gab uns einen Einblick in die frühe Struktur der Partei.

Zum Artikel: »Die 5-Prozent-Hürde knacken« – Die Piratenpartei im Interview

Für Budget-PCs ist auch eine günstige Grafiklösung unerlässlich. Für bis zu 100 Euro wurden passende Pixelschubser genau unter die Lupe genommen, um die Standfestigkeit unter realen Bedingungen zu beweisen. Die HD 4770 von ATI (heute AMD) im PowerColor-Design heimste dabei den Kauftipp ein - GDDR5-Speicher, im Leistungs-Verbrauchs-Verhältnis am sparsamsten und außerdem relativ kühl.

Zum Artikel: Einsteiger-Grafikkarten im Vergleich: DirectX-10-Leistung ab 68 Euro

Weitere Artikel:

Zu heutigen Zeiten schon fast süß: Phoenix Technologies stellte auf dem Intel Developer Forum eine Möglichkeit vor, Windows innerhalb von zehn Sekunden betriebsbereit zu haben - jedoch nicht aus dem Ruhezustand, sondern von einem komplett vom Netz getrennten PC. Windows 8 schafft auf einer handelsüblichen SSD zum Teil Boot-Zeiten von unter fünf Sekunden - solange das OS nicht mit Bloatware und Programmen im Autostart zugemüllt ist. Der Standard mSATA wurde erstmals vorgestellt. Heute auf vielen Mainboards verbaut war 2009 nur das Konzept vorhanden - ursprünglich noch mit einer zu SATA 2 äquivalenten Übertragungsgeschwindigkeit von drei GBit/s. Außerdem startete Amazon seine Eigenmarke AmazonBasics. Der große Onlinehändler verkauft inzwischen Kabel, Taschen, Stative, noch mehr Kabel, etc. für kleines Geld.

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8 Kommentare
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  • Tesetilaro
    schön, manchmal zurück zu blicken was zu der zeit so aktuell war...
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  • fwiener
    Ja, und sehr interessant... manchmal gar schon fast schockierend wie schnell die Zeit vergeht.
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  • Tesetilaro
    von den Preisverfällen ganz zu schweigen... egal ob Ram / festplatten / Monitore oder was auch immer...
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