Blick ins Archiv, 27.02.2015: Das war vor fünf und zehn Jahren los

Vor 10 Jahren

Curved TVs, Monitore mit Ultra-HD-Auflösung, 21:9-Mattscheiben - all das findet man regelmäßig nicht nur in unserem täglichen Schnäppchenfinder, sondern auch in den News wieder. Die Hersteller bringen immer neue Innovationen und buhlen so um die Gunst der Nutzer.
Vor zehn Jahren lief das noch etwas anders: OLED-Flachbildschirme gab es noch nicht, kleine TFT-Mattscheiben beherrschten den Markt. Vor allem der 17 Zoll große Monitor war häufig anzutreffen; meist im 4:3-Format.
Große Unterschiede gab es im Bezug auf die Reaktionszeiten sowie die Farbechtheit - insgesamt 14 Mattscheiben der Röhrenmonitor-Nachhut wurden getestet. Insgesamt gab es 73 (!) Testseiten mit umfangreichen Ergebnissen zu allen Testmodellen.
Zwischen "Familienmonitor", designtechnisch überlegenen Gehäusen und spieletauglichem TFT war alles dabei - weiteres im entsprechenden Artikel.

 Zum Artikel: Gut, schlecht, schön: 14 Flachbildschirme mit 17"

PSU-Liebhaber kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Dank dem frisch eingeführten ATX 12V 2.01-Standard musste man sich ein neues Netzteil anzuschaffen, wenn man auf ein leistungsstarkes PCIe-System umsteigen wollte.
Grund genug, 20 neue, mit dem Standard kompatible Spannungswandler zu testen. Mit dabei: Alles zwischen 400 und 600 Watt, zusätzlich noch Server- respektive Workstation-Netzteile. 

Zum Artikel: Starke Leistung: Power-Netzteile im Vergleich

Weitere Artikel:

Mit Laptops kann man Zocken! Diese Meinung wurde schon vor 10 Jahren hartnäckig von einigen Leuten vertreten. Die Nvidia Go 6800 Ultra sollte die Gläubigen befriedigen. Naja: Wer bei einem Verbrauch von 66,7 Watt unter Volllast noch mobil spielen wollte, brauchte eh nach 10 Minuten einen neuen Akku. Erste Powerline-Ansätze erreichten in Form von Gerätgen von Allnet den Markt. Im Rahmen der CeBIT 2005 kam ein Adapter heraus, der 85 Mbit/s durch die Kupferadern jagen sollte. Außerdem zeigte AMD einen ersten Dual-Core-Prozessor mit der Athlon 64-Architektur, die früh im Jahr 2005 präsentiert wurde. Der Name Toledo sollte heute noch einigen PC-Veteranen bekannt sein. Und ein heutiger Standard wurde groß geteasert: Moderne PCs würden ohne eine x64-Architektur bei Weitem nicht so effizient laufen. Die erste "echte" 64-Bit-Version eines Betriebssystems wurde noch für die erste Jahreshälfte des laufenden Jahres angekündigt.

Vor 5 Jahren

"SSDs sind schnell, aber nicht weit verbreitet. Physische Laufwerke liefern hohen Durchsatz und sind zuverlässige Weggefährten für bestehende PC-Ökosysteme." So legen wir bei unserem Artikel vor fünf Jahren los, der sich ausführlich mit der Entwicklung von HDDs befasste.
Die gleiche Produktpalette - mit fünf Jahren Altersdifferenz und Kapazitäten zwischen 147 bis 600 GByte - stellte sich den gleichen Tests. Und ganz ohne Überraschungen zeigte sich, dass neuere Platten eine deutlich bessere Performance und eine leicht verbesserte Effizienz zu bieten hatten.

Zum Artikel: Die Entwicklung von 3,5-Zoll-Enterprise-Festplatten – Eine Analyse

Heute zumindest zum Teil noch interessant ist unser zweiter besonders interessanter Artikel aus dem Jahr 2010: Komprimierungsmöglichkeiten. Darunter die zwei heutigen Standards Zip (in den Varianten 7zip und WinZip) und RAR, aber auch FreeArc. Was sollte wie verpackt werden, um Größe zu sparen?
Fazit: Die Verschlüsselungen unterscheiden sich nur gering in finaler Dateigröße und Komprimierungsgeschwindigkeit. Damals ließ sich aber ein klarer Verlierer ausmachen: WinZip bot noch keinen Multicore-Support. Heute ist zusätzlich auch FreeArc ausgestorben. WinRAR mit der unbegrenzten Testversion dominiert den Markt weiterhin deutlich, auf Zip-Container spezialisierte Programme werden langsam, aber sicher aussterben - immerhin kann Windows seit Version 8 diese Archive ohne Hilfsmittel auslesen.

Zum Artikel: Vier Komprimierungs- und Archivierungslösungen im Vergleich

Weitere Artikel:

"Der Mensch ist so berechenbar - dank Handy" titelten wir schon vor fünf Jahren. Kein Wunder also, dass die NSA mit ihren Freunden a.k.a. BND, GCHQ & Co. fleißig nachspioniert, wo es nur geht. Wer noch eine SSD von SanDisk besitzt, wird in den meisten Fällen noch glücklich sein: Immerhin versprach SanDisk, dass die hauseigenen SSDs der G3-Familie ganze 10 Jahre lang durchhalten. Fünf Jahre Garantie sind also noch gegeben! Außerdem gab es von Nvidia eine traurige Bekanntmachung: Fermi, der 40nm-Fertigungsprozess der Firma aus Santa Clara, sollte vorerst nicht für den unteren Consumer-Bereich erhältlich sein. Nur High-End-Karten gab es vor genau fünf Jahren. Günstigere Karten ließen noch etwas auf sich warten. Ansonsten war der Februar 2010 sogar relativ ruhig: Abgesehen von Ankündigungen zur CeBIT gab es eigentlich keine großen Neuigkeiten.

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1 Kommentar
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  • THGLeser
    Der Link zu ->Vergleich 8 Mini-PCs für P4: Suche nach Stille<- lässt sich nicht anklicken.

    MFG
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