Blick ins Archiv, 05.06.2015: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor 10 Jahren

2005 brachte Sony eine verlockende Neuerung auf den Markt: Die Playstation 3. In einem kurzen Artikel befassten wir uns mit den Spezifikationen der Konsole und betrachteten auch, mit welcher Anzahl von Spielen zum Launch sowie im späteren Verlauf der Zeit zu rechnen war.
"Herausragendes Design, erhältlich in drei Farben, ein unerschöpfliches Angebot an Spielen sowie ausgezeichnete CPU- und Grafikfähigkeiten" wurde der Playstation 3 zugeschrieben.
10 Jahre später ist die PS3-Konsole immer noch weit verbreitet, auch wenn die Playstation 4 ihr langsam den Rang abläuft.

Zum Artikel: Sony PlayStation 3: Spielerische Verführung

Für unseren Test, wie sich 10 verschiedene CPU-Kühler in der Praxis schlugen, veröffentlichten wir auch direkt eine Erklärung, wie denn diese Alu- und Kupferblöcke getestet wurden.
Wir befassten uns genauer mit der Erfassung der Kühlleistung, der Messung von Geräuschemissionen durch den Lüfter sowie dem Gewicht - die damals häufig noch ungeschützten CPU-Dies konnten von den Kühlern sonst leicht beschädigt werden. Damals wie heute zählt natürlich auch das mitgeleiferte Zubehör.

Zum Artikel: Coole Sache: So testet THG Kühler

Wir testeten (und tun es immer noch) selbstverständlich auch Mainboards. Wie diese gebencht wurden, erklärten wir ebenfalls umfangreich: Fünf Games, zwei 3D-Benchmarks, vier Videotools, ein Videorenderer, vier Audio-Programme sowie weitere Software wurden in händischer Fleißarbeit Board für Board ausgeführt.
Mit dabei: Crysis, Far Cry, Cinema 4D und der 3DMark 2003.
Die folgende goldene Regel gilt immer noch: Durch unterschiedliche Treiber, Hintergrundaufgaben und sogar eine leicht veränderte Konfiguration des PCs ändern sich die Messwerte so, dass ein Vergleich unter Umständen nicht mehr möglich ist.

Zum Artikel: Voller Durchblick: So testet THG Motherboards

Weitere Artikel:

News: AMD bot bereits den ersten Dual-Core-Prozessor auf dem Markt an, Intel zog nach: Der kommende Prozessor mit dem Codenamen Yonah sollte wenig Strom verbrauchen und aus Ressourcengründen noch kein 64 Bit unterstützen. Die Computex vor 10 Jahren brachte auch Neuerungen hervor: Die GeForce 7800 GTX erblickte das Licht der Welt. Um den Nvidia-Vorteil bei der SLI-Technologie auszugleichen, wurde Crossfire offiziell: Die Schnittstelle ermöglicht es bis heute, zwei oder mehr AMD-Grafikkarten parallel zu nutzen. Um mehrere GPUs zu betreiben, benötigt man natürlich das passende Mainboard: So etwa eines von Gigabyte, welches als erstes mit 4 PCIe-Slots ausgestattet werden sollte. Und wer keine zwei Slots hat, aber trotzdem in den Genuss der annähernd doppelten Leistung kommen wollte, nutzte einfach eine Dual-GPU-Grafikkarte, wie sie zum Beispiel Gigabyte mit der GV-3D1-68GT anbot, die aus zwei 6800 GT von Nvidia bestand.

Vor 5 Jahren

Zum Thema Overclocking befassten wir uns 2010 mit den Intel-Prozessoren i7-875K sowie i5-655K. Diese zwei Rechenknechte konnte man - dank des offenen Multiplikators - jenseits von vier Gigahertz treiben. Das war eine Neuheit von Intel, vorher gab es die Möglichkeit zum Übertakten erst im Hochpreissegment.
Die beiden obengenannten CPUs markierten ein Umdenken des Konzerns - womit dieser bis heute erfolgreich ist. Für Gaming-PCs sind und waren die Modelle 2500K, 3570K und 4690K mit steigerbaren Taktfrequenzen häufig die Wahl. Und durch die Overclocking-Funktion konnte Intel auch die Enthusiasten wieder auf seine Seite ziehen.

Zum Artikel: Intels Vitamin K: Mit Core i7-875K und Core i5-655K jenseits der 4 GHz

Als ob unsere umfangreiche Berichterstattung zu SLI und Crossfire vor weiteren fünf Jahren nicht gereicht hätte, informierten wir unsere Leser 2010 noch einmal genauer über die beiden Standards.
Dabei befassten wir uns nicht nur mit den Leistungsgewinnen - auch die negativen Aspekte wie etwa Bugs in Games sowie nicht synchronisierte Frames wurden angesprochen.
Für einen Leistungszuwachs von 60 bis 85 Prozent liegt es immer im Auge des Betrachters, ob sich ein Multi-GPU-Setup lohnt.

Zum Artikel: 3D-Power mit Crossfire und SLI steigern

Die GTX 480 heimste damals den Titel der schnellsten und durstigsten Single-GPU-Karte ein. Die gleiche GPU kam aber noch einmal in der GTX 465 zum Einsatz, dort aber beschnitten: Sie erreichte nur rund 66 Prozent der Leistung. Gleichzeitig werden aber auch 50 Watt weniger verbraucht.
Lohnte sich die Karte also? Eher nicht, denn vergleichbare bzw. sogar mehr Leistung gab es im AMD-Lager für etwas weniger Geld. Einziger Vorteil der GTX 465: DirectX 11. Und das war damals noch lange nicht unbedingt vonnöten.

Zum Artikel: Fermi light: Nvidia GeForce GTX 465

Weitere Artikel:

News: Der PCI-Bus sollte langsam, aber sicher verabschiedet werden: PCIe hatte sich auf dem Markt erfolgreich ausgebreitet und irgendwann musste der alte Standard weichen. Deswegen wurde bei einigen Mainboards der alte PCI-Bus nicht mehr integriert. Google wollte sich im hauseigenen Netzwerk von Windows abwenden, als Alternative wurde Linux angepeilt - aber auch Macs sollten vermehrt genutzt werden. Für die aktuelle Grafikkartenübersicht boten wir 60 Karten zum Vergleich an. Intel kündigte für kleinere Setups neue Atom-Prozessoren an, die mit zwei Kernen rechnen sollten.

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