Blick ins Archiv, 10.07.2015: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor 10 Jahren

Wir waren in den USA - genauer gesagt in Indianapolis - eingeladen, um mit AMD hinter die Kulissen bei Ferrari zu schauen. Der Chiphersteller kooperierte mit den roten Italienern, um die letzte Millisekunde aus dem Auto herauszukitzeln. Wir durften uns ansehen, wie genau das erreicht wurde (und immer noch wird). Neben einer reine technischen Sichtweise gab es natürlich auch weitere Einblicke in die Rennställe - schließlich interessiert man sich natürlich auch nebenher für den Rennsport. 540 CPUs waren dafür verantworltlich, dass Sauber das 2005er-Design auswählte; auf Basis von vielen Windkanaltests.

Zum Artikel: IT in der Formel 1: Besuch bei Ferrari und AMD

Second-Screen ging vor 10 Jahren noch etwas anders: Zum 4:3-Screen gab es zusätzlich maximal noch ein monokristallines Display. In diesem Falle versuchte sich die Firma Matrix an einer zweizeiligen Lösung für den 5,25 Zoll-Schacht. Das klappte per USB relativ einfach. Angezeigt werden konnte etwa die Temperatur per Sensor, ein Börsenkurs, das Wetter oder viele weitere Sachen (per Plugin). Damals war halt doch nicht alles besser.

Zum Artikel: Matrix Orbital MX610: PC-Display für den Modding-Gourmet

Clever wurden damals auch schon Automobile: Die Anfänge zum Thema Abstandsmessung sowie Nachtsichtradar wurden gesetzt. Vorreiter: Mercedes mit der S-Klasse. Hinter dem Codenamen COMAND versteckte sich das verbaute Navi mit HDD. Neu waren Radarsensoren, die unter anderem beim Parken genutzt werden konnten. Damals das wohl technisch am besten ausgestattete Auto.

Zum Artikel: Mercedes S-Klasse: Nachtsichtradar und Abstandsregelung

Weitere Artikel:

News:

Auch IBM war mal größer im Prozessorgeschäft: Die PowerPC 970MP sowie 970FX wurden etwa 2005 vorgestellt. Mit Brennstoffzellen wollte man damals 8 Stunden Gesprächszeit erreichen; heute reicht dafür die moderne Li-Ion-Technik. Die noch relativ frischen Dualcores von AMD wurden reduziert, sodass mehr Großhändler die CPUs in ihren PCs nutzen würden. Und auch vor 10 Jahren wurde nach Urheberrechtsverletzern gesucht: Das FBI suchte bei 90 Warez-Seiten und wurde auch fündig. Ein Schritt nach vorne bot die Telekom an: DSL 6000 wurde erstmals angeboten. Der Autor hockt immer noch auf dieser Geschwindigkeit fest.

Vor 5 Jahren

NAS-Systeme bieten heute wie damals Verschlüsselungen an, um den Zugriff auf Dateien von Dritten zu verhindern. Doch wie gut waren diese Mechanismen überhaupt? Das testeten wir mit drei NAS-Herstellern, die heute immer noch im Rennen sind: QNAP, Thecus sowie Synology. Die Verschlüsselung bei den Business-Geräten war gut genug, um auch einen Diebstahl verkaften zu können und trotzdem nicht "reden" zu müssen.

Zum Artikel: NAS, aber sicher: Verschlüsselung durchgetestet

Immer wieder kommt die Frage auf: Welchen PC sollte ich denn jetzt für welches Budget bauen? Wir wollten helfen - und planten sowie bauten kurzfristig einen 350 Euro teuren Rechner. Im ersten Teil, der hier verlinkt ist, geht es nur um die Theorie - Die Spreu vom Weizen trennen (speziell bei Netzteilen) war nur ein Teil des Artikels; auch immerwährende Fragen wie "Intel oder AMD" wurden gestellt und beantwortet.

Zum Artikel: PC-Selbstbau I: Wandlungsfähiger Würfel ab 350 Euro

Mehr Kerne - mehr Leistung? Diese Frage beschäftigte uns auch beim Hexacore Intel Core i7 980. Speziell das Turbo Boost Feature kam auf den Teststand - wie läuft die Skalierung bei weniger Rechenkernen, und was gibt es sonst noch für Auswirkungen? Ergebnis: Nicht nur die Effizienz stieg, auch die Leistung war signifikant besser. Einziges Problem: Nur wenige Programme waren Thread-optimiert, womit diese erst die Kraft hätten ausnutzen können.

Zum Artikel: Hexa-Core-Analyse II: Intel Core i7-980 skaliert

Weitere Artikel:

News:

Die Nvidia GeForce GTX 460 wurde das Erste Mal gesichtet: Preis sowie Spezifikationen wurden öffentlich. Vor 5 Jahren wurde außerdem von Notebooksbilliger geplant, eine Eigenmarke an Laptops aufzubauen - daraus wurde nichts. ATi stellte neue Workstation-Grafikkarten vor, namentlich die V4800, V5800 sowie V7800. Bis zu 2 GByte an GDDR5-RAM stand der GPU zur Seite. AMD konnte USB 3.0 erst langsam unterstützen: Anscheinend sah die Politik des Konzerns vor, den Standard erst in teuren Systemen einzuführen. Prozessoren für das Niedrigpreissegment mussten vorerst warten.

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  • Tesetilaro
    so ne moddingbilderstrecke wieder raus zu kramen ist immer für nen schmunzeln gut :D
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