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Blick ins Archiv, 29.01.2016: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Von - Quelle: Tom's Hardware DE | B 4 kommentare

Wir schauen ins Archiv unserer Webseite: In dieser wöchentlichen Serie wollen wir euch zeigen, was vor fünf bzw. zehn Jahren die Hardware-Szene bewegt hat und über was bei THDE berichtet wurde. Heute im Programm: Der 16. bis 29.1., jeweils 2006 und 2011.

Vor 10 Jahren

LCD-Flachbildfernseher wurden immer beliebter - und schon vor 10 Jahren waren die glatten Mattscheiben mit Flüssigkistallen zum Teil größer als 32 Zoll. Wir schauten uns 11 TVs mal genauer an: Beteilgt hatten sich Sony, Philips, Samsung, Sharp und Sagem.
Als Kriterium mussten wir auf Kategorien zurückgreifen, die heute kaum noch zählen: Extreme Lichthöfe, geringe Kontraste oder schlechtes Upscaling von Analog-Video zu digitalem 720p sind inzwischen meist kein Problem mehr.

Zum Artikel:LCD Flachbild- Fernseher: 11 mal 32 Zoll

Netzteile der Oberklasse - die fingen 2006 noch bei inzwischen gemächlichen 500 Watt an und boten auch nicht viel mehr Leistung.
Während es heute bis zu 1800 Watt starke NTs gibt, die selbst für Quad-SLIs geeignet sind, brauchte damals noch niemand diese brachiale Leistung wirklich. Inzwischen gibt es in der gleichen Leistungsklasse auch Platin-Netzteile.
Gewonnen hatte damals Silverstone: Das ST56ZF Zeus bot einen hohen Wirkungsgrad; auch wenn die Lüfter etwas lauter waren als die der Konkurrenz. Und ginge es um das Design der Netzteile, hätte das Hiper Type-R (Bild) gewonnen. Hier könnte sich auch heute noch der eine oder andere Hersteller eine dicke Scheibe abschneiden.

Zum Artikel: Die Oberklasse: 10 Power-Netzteile im Vergleich

Light Emmitting Diodes - kurz LEDs - kamen langsam, aber sicher zum Zug: Das Aus für Glühlampen, wie wir schon damals prophezeiten. Bis heute sind noch viele Autos mit Standard-Scheinwerfern unterwegs, normale Glühbirnen für Privathaushalte sind aber seit ein paar Jahren nicht mehr erlaubt. Die LED-Leuchtmittel stehen heute inzwischen Glühbirnen um fast nichts nach.
Damals gab es aber noch Probleme mit der Qualität und Sparsamkeit: 4 Volt bei 500 mA waren das Maximum, 2 Watt Leistung also. Heute gibt es LEDs, die 3 Ampere bei 4 Volt verkraften und auch dementsprechend hell leuchten.

Zum Artikel: Kaltes Licht: LEDs ersetzen Glühlampen

Weitere Artikel:

News:

LG Display ging pleite: Die fast 800 Mitarbeiter in der Konzernsparte in Aachen und Eindhoven sollten ihren Job verlieren, weil LCDs den Markt zu schnell eroberten. Heute ist LG wieder ein Big Player - viele 4K-Screens stammen von der Firma. Intel bearbeitete damals erfolgreich an den ersten 45nm-Chip seit Menschengedenken: Der SRAM-Chip sollte deutlich sparsamer sein. UMTS wurde als wichtiger Standard deklariert: In vier Jahren sollte UMTS die wichtigste Handy-Technologie sein - das hat geklappt! Erste Ansätze des iTunes-Erfolgs bezeugte diese Nachricht: Weltweiter Umsatz mit Musikdonwloads verdreifacht sich. Die Adobe Production Suite wurde eingeführt: Unter diesem Bundle wurden seitdem Photoshop, After Effects, Premiere Pro, Illustrator usw. zusammen verkauft - bis zum Start der Creative Cloud.

Vor 5 Jahren

Die Nvidia GeForce GTX 560 Ti war lange Zeit eine Empfehlung für Mittelklasse-Gaming-PCs. 2011 kam die GPU auf den Markt - und natürlich testeten wir sie ausführlich. Die GTX 560 wurde durch die verbesserte Version mehr oder weniger obsolet - und auch die GTX 470 wurde von der GTX 560 Ti abgeledert.
Die Karte hatte eine UVP von 239 Euro. Die AMD-Konkurrenz namens Radeon HD 6870 gab es für 40 Euro weniger - auch wenn diese GPU in jeder Kategorie etwas schlechter war. Endergebnis: Updaten, wenn die alte Grafikkarte älter als zwei Jahre war, und alternativ die GTX 470 weiter nutzen.

Zum Artikel: Nvidia Geforce GTX 560 Ti im Test: sparsam, kühl und leise

Raids machen alles schneller! Zumindest dann, wenn es kein Backup-Raid ist. Stimmt das denn überhaupt?
Wir haben 2011 überprüft, inwiefern Raids die I/O-Werte beeinflussen - und das nicht mit HDDs, sondern SSDs. Ganz nach dem Motto wenn schon, denn schon!
Nicht wirklich überraschend (zumindest aus heutiger Sicht): Die Performance - also die Schreib- und Lesegeschwindigkeit - erhöhte sich fast linear.

Zum Artikel: SSDs im RAID: unbegrenzte I/O-Leistung?

Weil  die Standard-Kühler vieler Grafikkarten ja nicht wirklich das Gelbe vom Ei sind, gibt es einen Nischenmarkt für Nachrüst-Kühler.
Zalman und Arctic sind in dieser Sparte ganz vorne mit dabei; auch Deepcool hat entsprechende Modelle.
Und welche Grafikkarte hätte sich für den Test besser geeignet als der Hitzkopf GTX 480? Alle drei Kühler wurden auf der damals heißesten Grafikkarte montiert. Der Arctic-Kühler konnte mit den niedrigsten Temperaturen den Sieg einfahren. Dafür war der Kühler aber auch der größte: Der Accelero Xtreme Plus belegte drei Erweiterungs-Slots und war mit mehr als 30 Zentimetern auch relativ lang.

Zum Artikel: Kühler, leiser, besser? Drei Grafikkartenkühler im Test

Weitere Artikel:

News:

Einen Weltrekord stellte Emtec auf: Der kleinste USB-Stick der Welt war inklusive Stecker selbst kleiner als ein 10-Cent-Stück. Außerdem bemängelte Seagate eine NAND-Flash Knappheit: SSDs und MicroSD-Karten benötigen den Flash-Speicher und Seagate hatte wegen des Mangels Gewinnrückgänge zu verbuchen. Für die GTX 580 spendierten Palit und Gainward statt dem standardmäßigen einen Gigabyte insgesamt drei Gigabyte GDDR5-Speicher. Weil Intel hervorragende Geschäftsergebnisse vorweisen konte, gab es neben drei Tagen Extra-Gehalt auch vierfachen Bonus für Angestellte. Und weil die Amis nun mal Amis sind, schossen unsere Kollegen von Tom's Hardware USA mit einer Schrotflinte auf eine SSD, die besonders gesichert war. Spoiler: Es gab keinen Datenverlust!

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