Blick ins Archiv, 26.08.2016: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor zehn Jahren

VHS-Kassetten gehörten im Jahr 2006 vielleicht nicht mehr unbedingt zum Alltag. Dennoch gab es noch viele Kassetten, die sinnlos verstaubten.
Damit man nicht irgendwann VHS-Datenträger hatte, die man nicht mehr abspielen konnte, war es ratsam, die Daten schnellstmöglich zu digitalisieren - dazu musste ein Konverter her.
Da die Aufnahmen zum Teil durch die Umwandlung verfälscht wurden, sollte man am Besten auf einen guten Recorder zurückgreifen - und den empfohlen wir.

Zum Artikel: ADS DVD Xpress DX2: Digitalisierung von analogen Videos

FlexRay anstatt CAN-Bus? Diesen Schritt wagte BMW mit dem neuen BMW X5.
Dieses Auto sollte mit einem aktiven Fahrwerk geliefert werden. Und wegen der erhöhten Datenmenge wandte sich BMW vom CAN-Bus-Standard ab.
Wirklich erfolgreich war das FlexRay-System nicht, es wurde 2010 eingestampft und in einen ISO-Standard eingebracht.
Trotzdem war der X5 seiner Zeit weit voraus: Mit einem HUD und einem großen LCD-Display in der Mittelkonsole war der ab rund 50.000 Euro erhältliche Wagen gar nicht so schlecht ausgestattet.

Zum Artikel: BMW X5: Erstes Auto mit FlexRay-Datenbus

Auch heute noch interessanter Lesestoff ist der letzte Artikel, den wir euch im Rückblick vor 10 Jahren ans Herz legen möchten. Hierbei sprechen wir über Video-Codecs: Was passiert beim Encoding, wie wirkt sich die Bitrate auf die Bildqualität aus und was für Fehler können beim drahtlosen Streaming per WLAN passieren?
Immerhin war das damals noch ein riesiges Problem. Mit WLANs, die häufig nicht mehr als 50 MBit/s übertragen konnten (netto noch viel weniger) und mit vielen Paketverlusten war das drahtlose Filmerlebnis häufig kein Genuss.
Zur Erinnerung: Der Codec .h264, der heutige Standard (.h265 ist stark im Kommen), war damals noch im experimentellen Stadium.

Zum Artikel: Praxiswissen: Video Streaming I - Encoding, Bitraten und Fehler

Weitere Artikel:

News:

Einen der größten Fauxpas des Jahres 2006 erlaubte sich Apple in Kombination mit Sony: Durch defekte Akkus in den Apple-Notebooks (damals die PowerBook-Serie) mussten insgesamt 1,8 Mio. Akkus ausgetauscht werden. Das Prozedere sollte den Akkuhersteller Sony bis zu 200 Millionen Euro kosten; auch Apple hatte wegen der nötigen Wartung hohe Kosten. Um das verkannte Betriebssystem Windows Vista ein wenig zu pushen, wollte Microsoft seinen Preis verringern - so sollten Kunden angelockt werden. Ab August 2006 gab es auch keine neuen Chipsätze aus dem Hause AMD/ATI für Intel-CPUs mehr. Wir erinnern uns: Vor zehn Jahren und zwei Wochen fusionierten AMD und ATI. Intel kündigte derweil an, dass 90-Nanometer-Prozessoren in Zukunft nicht mehr produziert werden würden: Für die Umstellung auf 65nm mussten die alten Fertigungsstraßen weichen. Google Writely öffnete die Tore: Der Vorreiter zu den jetzigen Cloud-Diensten des Suchmaschinenriesen bot eine Online-Textverarbeitung an. Zum damaligen Stand war die Infrastruktur aber noch nicht so verbunden, wie man es heutzutage kennt. Die ersten 1-TByte-HDDs kamen: Hitachi kündigte an, dass noch 2006 Festplatten kommen würden, die 1000 Gigabyte fassen könnten.

Vor fünf Jahren

Um an heißen Tagen (etwa der derzeitigen Hitzewelle nach einigen Schmuddeltagen) einen kühlen Kopf zu behalten, muss man genügend kühlen. Ein guter Luftzug hilft da - sowohl beim Kopf als auch bei Prozessoren. Denn vor allem letzterer kann zu hohe Temperaturen gar nicht gut ab.
In unserer Anleitung zeigten wir detailliert auf, wie der PC trotz gleißender Sonne den Umständen entsprechend kühl bleiben konnte. Mit dem perfekten Airflow konnten wir immerhin einige Grad einsparen, was dem Prozessor und den anderen Komponenten im Gehäuse auf lange Sicht immer gefällt.

Zu den Artikeln:

Einsteiger-Tutorial: PC-Luftkühlung richtig planen und zusammenbauen (Teil 1),
Einsteiger-Tutorial: PC-Luftkühlung richtig planen und zusammenbauen (Teil 2)

Etwas witzigere Kühllösungen wollten wir zum trockenen theoretischen Stoff dann aber auch noch liefern: Wir präsentierten PCs mit schrägen Lüfterkonzepten. Zwischen einem hermetisch abgeriegelten Gehäuse über ein geöffnetes Chassis bis zu einem PC, dessen Gehäuse eigentlich nur aus Lüftern besteht - wir hatten alles im Sortiment.

Zum Artikel: PC eiskalt: Wie man der CPU die Wärme nimmt

Wir sprachen bereits im letzten Rückblick über Googles neue Errungenschaft: Die Chromebooks.
Dort handelte es sich aber mehr um theoretische Infos. Mit dem neuen Artikel behandelten wir das Chromebook in der Praxis.
Welche Probleme gibt es für den typischen Windows-Nutzer, wie sieht es mit dem Datenschutz aus? Immerhin funkt Google alles über das Internet an fremde Server.

Zum Artikel: Datenschutz und Umsteigerprobleme - Das Chromebook in der Praxis

Weitere Artikel:

News:

Eine kuriose News gab es von der IDC: "Ableben des Konsolenmarkts ist unwahrscheinlich". Gemeint sind damit allerdings nicht die normalen Konsolen in Form einer Xbox oder der PS3, sondern Handheld-Konsolen wie die Nintendo Wii U oder der DS - die Überschrift war also etwas ungünstig gewählt. Erinnert sich hier noch jemand an die Datenschutzdebatte um den Like-Button? Bis heute ist die rechliche Lage in Deutschland umstritten, vor rund fünf Jahren startete die Diskussion rund um den auf Websites verwendbaren Like-Knopf. Die damit verbundenen Cookies seien vom Datenschutz her nicht konform mit dem deutschem Gesetz. Die Gamescom campierte vor fünf Jahren schon in Köln, nachdem das Messegelände in Leipzig "zu klein" wurde (was Quatsch war). Wir fassten natürlich auch zusammen, welche Titel 2011 besonders interessant waren. Motorola als eigenständige Marke gibt es nun seit fünf Jahren nicht mehr: Google entschloss sich, den Konzern vor fünf Jahren zu kaufen, um Patente und die Expertise der Mitarbeiter übernehmen zu können. Seitdem arbeiten die übernommenen Angestellten an Googles Nexus-Programm weiter.

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