Blick ins Archiv, 16.12.2016: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor zehn Jahren

In unserem Grundlagenartikel, der parallel zu einem Digitalkameratest zu Kameras zwischen 150 und 300 Euro veröffentlicht wurde, drehte es sich vor zehn Jahren um die Empfindlichkeit des Bildsensors und der Rauschunterdrückung.
Wie bei fast jedem Grundlagenartikel können wir auch hier sagen: Die gleichen Prinzipien gelten heute immer noch, sind aber technisch deutlich überholt. Die digitale Rauschunterdrückung wurde vor 10 Jahren am Beispiel der Panasonic-Algorithmen vorgestellt.

Zum Artikel: Technikwissen Digitalkameras: Empfindlichkeit und Rauschunterdrückung

Für 450 Euro wollten wir einen besonders stromsparenden PC bauen: Hier handelte es sich nicht um das erste, aber auch nicht um das letzte Energiespar-Setup, welches im Laufe der Jahre gebaut wurde.
Beim Prozessor rechneten wir hoch, inwiefern sich ein Prozessor mit einer geringen Verlustleistung rentabilitiert. Kleines Detail am Rande: Der Strompreis lag damals bei 18 Cent pro Kilowattstunde.
Auf Grundlage der damaligen Energiepreise konnte eine verlustarme CPU immerhin fast 50 Euro im Jahr sparen.

Zum Artikel: Stromspar-PC im Eigenbau I: 45 Watt Verbrauch für 455 €

Das Spiel "Dark Messiah of Might & Magic" wurde vor zehn Jahren mit den größten Tönen bejubelt.
Atemberaubende, umwerfend realistische Grafik paarte sich mit einem guten Gameplay - fertig war der Spielhit, den wir auf immerhin 25 Seiten genau beschrieben.
Das USK 18-Spiel basierte auf der Source Engine von Steam und war innerhalb von acht Stunden durchgespielt, wenn man sich stramm ranhielt.

Zum Artikel: Spiel: Dark Messiah of Might & Magic

Weitere Artikel:

News:

Na, kennt noch wer Wimax? Der Funkstandard auf 3,4 bis 3,6 GHz sollte den Breitbandzugang erleichtern und ab 2006 Kunden mit schnellem Internet versorgen. Die Versteigerung der Frequenzen brachte dem Staat 56 Millionen Euro - wirklich erfolgreich war Wimax als Standard aber nicht. Ein kleines technisches Highlight war ein USB-Stick mit "bis zu" acht Gigabyte Kapazität. Das Kartellamt war bei Samsung und LG zu Besuch: Die beiden Konzerne sprachen sich wohl unerlaubterweise bei den Preisen von LCDs ab, um den Gewinn zu maximieren. DLAN wurde fixer: Internet aus der Steckdose sollte mit neuester Devolo-Technik bis zu 200 MBit/s schnell sein. Preis: Happige 200 Euro für ein 2er-Set. Die Onlinehändler bereiteten sich Anfang Dezember auf das größte Geschäft des Jahres vor: Acht Milliarden Euro sollten in Deutschland zur Weihnachtszeit alleine im Internet eingenommen werden. Fortschritte bei der Touchscreen-Technologie hatte Samsung zu vermelden: Durch Integration von Sensoren im LC-Display selbst konnte Platz gespart und weniger Komponenten verbaut werden.

Vor fünf Jahren

Da waren sie also, die Sandy-Bridge-E-Prozessoren in der i7-Serie: Der Core i7-3930K und i7-3820 kamen. Für 525 Euro erhielt man den 3930K mit freiem Multiplikator. Er war nur wenig langsamer als das 1000 Euro teure "Schnäppchen" i7-3960X.
Kurz gefasst: Wer sich Sandy Bridge-E kaufen wollte, kam um den 3930K nicht herum. Für Enthusiasten waren die geforderten 500 Euro preislich noch okay.
Wir vergaben damals die seltene Auszeichnung "Best of Tom's Hardware" an den Prozessor - vor allem für Enthusiasten und Personen, die viel mit Videorendering zu tun hatten.

Zum Artikel: Intel Core i7-3930K und Core i7-3820: Sandy Bridge-E wird bezahlbar

Die Weihnachtszeit nahte - kein Wunder also, dass wir ein paar Geschenktips für Nerds lieferten.
Wir listeten Geschenkideen bis 100 Euro: Von Touchscreen-kompatiblen Handschuhen ging es über ein günstiges NAS-System bis hin zu Desktop-Lautsprechern. Das Kindle 4 feierte sein Debut in unserer Auflistung; auch Huawei wurde mit dem ideos X3 gelistet.
Heute sind solche Geschenke wohl eher beim Schrottwichteln zu finden - das zeigt wieder einmal eindrucksvoll, wie schnelllebig die Tech-Welt ist.

Zum Artikel: Tom's Weihnachts-Guide Teil I: Geschenkideen bis 100 Euro

Geringere TDP durch schrumpfende Architekturen haben im Laufe der Grafikkarten-Entwicklung für zwei große Vorteile gesorgt.
Zum einen steigt die Leistung auf der gleichen Chipgröße, zum anderen sinkt bei gleicher Leistung der Energieverbrauch und dadurch die Abwärme.
Letzteren Effekt nutzte die AMD Radeon HD 6670 im Single-Slot-Design: Die Karte begrenzte sich auf eine Höheneinheit und war so speziell für HTPCs gedacht.
Die hohe Leistung war lediglich bei der Kühlung etwas problematisch: Unter hohen Belastungen - die Karte schaffte immerhin viele nicht topaktuelle Titel mit Full-HD-Auflösung - schrie der Lüfter das eine oder andere Mal auf. In dieser Hinsicht seit vielen Jahren also absolut nichts geändert.

Zum Artikel: HTPC-Medizin in Tablettenform: Test der Sapphire HD 6670 Low-Profile + Single-Slot

Weitere Artikel:

News:

Nokia und Microsoft sollten fusionieren? Das war vor fünf Jahren reine Gerüchteküche. Eine Bank sprach dieser Partnerschaft großes Vertrauen aus - und die Aktie Nokias kletterte prompt. Nvidias CUDA-Technologie wurde derweil Open Source: Dadurch konnten auch Fremdentwickler (z.B. Adobe mit Premiere) an der brachialen GPU-Power teilhaben. Samsung war in der Lage, die eigenen Verkaufsrekorde noch einmal zu übertreffen: 300 Millionen Smartphones konnte der Konzern aus Südkorea absetzen. Die Gema verständigte sich mit der IT-Branche: In Zukunft sollte jeder online abgespielte Musiktitel bis zu neun Cent kosten. Damit wollte die Verwertungsgesellschaft an Streaming-Portalen wie Spotify mitverdienen - aber gerade dieser Dienst wurde von der Regelung nicht abgedeckt. Vor fünf Jahren änderte sich aber auch unsere eigene Website: Die News rutschten ein Stück nach unten, dafür wurden die Artikel im Karussell übersichtlicher dargestellt. Schon vor dem Launch gab es große Kritik an Windows 8: Analysten sagten voraus, dass Windows 8 zum Scheitern verurteilt sei. Recht haben sie bekanntermaßen zum Teil behalten.

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