Blick ins Archiv, 5.1.2017: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor zehn Jahren

Das Jahr 2006 neigte sich dem Ende entgegen, als wir uns mit den weiteren Aspekten unseres Stromspar-PCs auseinandersetzten.
Wir befassten uns in Teil zwei und drei mit der verbauten Hardware sowie den anschließenden Testergebnissen.
Wir nutzten einen Athlon 64 3800+ ohne zusätzliche Grafikkarte. Gesamtpreis des Rechners: 447 Euro. Endergebnis: 45 Watt Stromverbrauch, das entsprach damals bei 24/7-Betrieb Energiekosten von 71 Euro.

Zu den Artikeln: Stromspar-PC im Eigenbau II: Die optimalen Komponenten; Stromspar-PC im Eigenbau III: Montage & Labormessungen

Ein Werbevideo der Wolfsburger Fima Volkswagen musste sich einem kleinen Faktencheck unterziehen.
Ein serienmäßiger VW Touareg wurde vor eine 155 Tonnen schwere Boeing 747 gespannt und zog das Flugzeug über die Landebahn.
Aber: Immerhin handelt es sich hier um die 45-fache Anhängelast, für die der Wagen eigentlich zugelassen wäre.
Die Frage war nun: Kann wirklich nur der Allrad-Touareg diese Masse ziehen?
Immerhin hat es schon einen Grund, warum normale Zugfahrzeuge für Flugzeuge 50 Tonnen wiegen.

Zum Artikel: VW zieht Jumbo-Jet: Sensation oder Pille-Palle?

AMDs Mittelklasse-Grafikkarten Radeon X1650 XT und X1950 XT durften im Testfeld neu antreten: Erstere Karte wurde mit einer Passivkühlung verkauft, die stärkere X1950 XT setzte auf einen Dual-Slot-Kühler inklusive Radiallüfter.
Mit einem Preis von 125 Euro für die 1650 XT durfte man natürlich keine Wunder erwarten, dennoch konnte diese Neuerscheinung die Nvidia-Karten im Niedrigpreissegment überbieten.
Die 1950 XT hingegen bekam eine klare Empfehlung der Redaktion: Der Leistungsunterschied zur 130 Euro teureren 7900 GTX lag bei 1,7 Prozent.

Zum Artikel: Zügige Mittelklasse: Radeon X1650 XT und X1950 XT

Weitere Artikel:

News: 90.000 PCs erwartete die Gebühreneinzugszentrale 2006 als zusätzliche Einnahmequelle: Die "Internetgebühr" sollte sechs Millionen Euro einbringen - eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht musste aber noch klären, ob diese Geldquelle zulässig ist. Einen kleinen Skandal löste Microsoft aus: Die per Hotmail empfangenen Mails sollten gescannt und für Werbezwecke genutzt werden - Stichpunkt Zielgruppenwerbung. Mit einer größeren Verbreitung des Internets stiegen natürlich auch die Download-Zahlen an: 20 Prozent mehr digitale Güter wurden online verkauft. Die IT-Branche bekam einen Geldzuschuss von 1,2 Milliarden Euro: In insgesamt drei Jahren sollte diese Förderung IT-Konzerne unterstützen. Übrigens: Schon in dieser News fiel der Begriff Fachkräftemangel im IT-Sektor.

Vor fünf Jahren

Star Wars: The Old Republic kam auf den Markt - und natürlich ließen wir es uns nicht nehmen, Benchmarks mit einem kleinen Spieletest zu verknüpfen.
Das MMORPG selbst war glücklicherweise kein Ressourcenfresser, eine recht schwachbrüstige CPU reichte für das Spiel. Die Grafikkarte sollte dann doch etwas mehr Leistung bringen.
Für Full-HD-Gaming rieten wir zu einer Radeon HD 5770 oder Nvidias GTX 550 Ti als Minimum. Wir empfahlen das 11 Euro teure Monatsabo an Star Wars-Fans, konnten das Spiel aber nicht eindeutig mit der Trophäe "Besser als World of Warcraft" auszeichnen.

Zum Artikel: Star Wars: The Old Republic im Performance-Check: Welche Grafikkarte und CPU braucht man?

Die Flops 2011: Auf insgesamt 18 Seiten präsentierten wir Hardware, welche nicht so erfolgreich war, wie der Hersteller sich dies vielleicht gewünscht hätte.
Mit dabei: Der Nintendo 3DS, das Rim Playbook von Blackberry und Windows Phone. Aus heutiger Sicht schwierig nachzuvollziehen: Auch das Konzept des Ultrabooks wurde als Flop abgestempelt.
Da können wir uns nur entschuldigen: Ultrabooks sind im Laufe der Jahre in der Mitte der Gesellschaft angekommen und mit den neuesten Prozessoren arbeiten auch die flachsten Flundern schnell genug.

Zum Artikel: Die Flops 2011: Ein Rückblick auf die größten Misserfolge des Jahres

Die AMD Radeon HD 7970 erblickte das Licht der Welt: Die neue Grafikkarte mit drei Gigabyte Grafikspeicher, 2048 Stream-Prozessoren und einem Texturdurchsatz von 118,6 GTex/s benötigte maximal 250 Watt und kostete zum Launch 500 Euro.
Die Architektur der GPU änderte sich zugunsten GPGPU-Berechnungen. Das Weihnachtsgeschenk AMDs schlug die Nvidia-Konkurrenz, die Fermi-Karten waren einfach nicht schnell genug - erst Kepler versprach Besserung.
Ein kleiner Knackpunkt: Zum Launch waren die Treiber noch nicht fertiggestellt, was für Frust bei Early Adoptern sorgte.

Zum Artikel: AMD Radeon HD 7970 im Test: Powerprotz mit Paperlaunch

Weitere Artikel:

News: Ein kleines Missgeschick belustigte die Leser der New York Times: Insgesamt acht Millionen Abonnenten der NYT bekamen eine fälschlich geschickte Mail - eigentlich sollte der E-Brief nur an rund 300 Personen geschickt werden. Google unterstützte den Open-Source-Browser Firefox mit 300 Millionen US-Dollar: Damit Google die Standardsuchmaschine im Firefox wird, gab es jährlich große Zahlungen an die Mozilla Foundation. Android war weiterhin auf dem Vormarsch: Ende 2011 wurden 550.000 Android-Geräte pro Tag angemeldet. Anfang des Jahres lag die Zahl bei "nur" 400.000 Geräten. Schon vor fünf Jahren gab es Gerüchte zum Apple TV, bis heute sahen wir aber keinen Flachbildfernseher des kalifornischen Konzerns.

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