Blick ins Archiv, 27.1.17: Das war vor 5 und 10 Jahren los

Vor zehn Jahren

Machen Kleider Leute? Diese Frage stellten wir uns vor zehn Jahren beim neuen MacBook Pro. Der neue Laptop aus dem Hause Apple wollte - wie alle Geräte mit leuchtendem Apfel - vor allem durch Design und Usability punkten.
Jedoch gibt es seit jeher Streitpunkte bei den Geräten im Aluminium-Unibody.
Deswegen veröffentlichten wir zwei verschiedene Resultate: Harald Thon und Frank Völkel betrachteten das Thema etwas kontroverser - und letzten Endes schaltete sich auch Apple ein.

Zum Artikel: Apple MacBook Pro: Machen Kleider Leute?

Der Begriff Cloud war 2007 noch rein über weiße Wolken am blauen Himmel geprägt - nicht jedoch durch Online-Datenspeicherung.
Dementsprechend gab es auch noch keine Lösungen, um Dateien vernünftig online zu speichern.
Wir griffen dafür auf Hamachi zurück und wollten ganze Backups via VPN verschieben - das war damals natürlich nicht ganz so einfach, in Zeiten von ersten VDSL-Verbindungen mit maximal einigen MBit/s.

Zum Artikel: Hamachi: Backup und Datensynchronisation via Internet

Mainboard-Chipsätze von Nvidia waren vor einem Jahrzehnt noch gang und gäbe.
Neben Intel baute der heute vor allem durch seine Grafikkarten bekannte Konzern früher auch Southbridges für Intel-Prozessoren. Wir verglichen den 680i SLI mit den Intel-Chipsätzen P965 und 975X.
Das Endergebnis: Nvidias Chipsatz konnte für Enthusiasten von Vorteil sein - vor allem wegen mehrerer PCI-Lanes, die bei SLI-Setups benötigt werden konnten.

Zum Artikel: Baustein-Schlacht: Intel vs. Nvidia

Weitere Artikel:

News:

Der Softwarehersteller UGS wurde als führender PLM-Software-Anbieter von Siemens aufgekauft: 3,5 Milliarden Dollar ließ der deutsche Konzern springen, um UGS in den Geschäftsbereich Automation einzubinden. Es gab einen Launchtermin für die Playstation 3: Ab den 23. März 2007 wurde die damalige "Next-Gen-Konsole" an der Ladentheke verkauft. Zum Preis von 499 Euro gab es die PS3 mit 20 Gigabyte Speicher, 100 Euro wurden für die Version mit 60 Gigabyte fällig. Die VG Wort versuchte eine Zeit lang, Geld durch den Verkauf von Druckern zu generieren. Vor dem OLG Düsseldorf wurde die Verwertungsgesellschaft dann zurückgewiesen. Dies war die erste Forderung nach Urheberrechtsabgaben, die in Deutschland abgelehnt wurde. Marktführer bei PCs war übrigens HP: 17,4 Prozent aller Computer stammten von Hewlett Packard. Dell und Lenovo landeten auf den Plätzen zwei und drei.

Vor fünf Jahren

Wie sah die älteste Maus der Welt aus, wie haben sich die kleinen Nager weiterentwickelt und welche verrückten Designs haben sich manche Firmen ausgedacht, um Kunden zu locken?
Auf insgesamt 17 Seiten zeigten wir kuriose Peripherie für den Heim-PC. Wir präsentierten sogar eine Maus mit G-Punkt, die definitiv nicht für konservative Arbeitsumgebungen geeignet war.
Jedoch zeigten wir auch schöne futuristische Konzepte - bevor die Maus ein LED-Bildschirm mit Touchscreen wird, ist aber wahrscheinlich die Gestensteuerung weit genug fortgeschritten, dass die 2D-Bedienelemente gar nicht mehr benötigt werden.

Zum Artikel: Fotostrecke: Maus mal Anders - Filzmäuse, Ergonomiewunder und der G-Punkt-Nager

Die Radeon HD 7970 war einige Zeit lang die schnellste Single-GPU-Grafikkarte der Welt und konnte Nvidia um einige Performance-Punkte übertrumpfen.
Frisch zum Launch verglichen wir drei Custom-Versionen der HD 7970. Wobei "Custom" hier nicht so wirklich stimmte: Die Karten von Sapphire, HIS und AMD selbst waren eher ein- als zweieiige Zwillinge.
Jede der Karten lief über das gleiche Fertigungsband, auch die Lüfter unterschieden sich nur minimal. Dadurch war jede Karte leider gleich laut. Aber: Für 500 Euro erhielt man unzweifelhaft eine sehr starke Grafikkarte, die auch Bitcoin-Mining hervorragend beherrschte.

Zum Artikel: Radeon HD 7970 - Übertaktung, Stromverbrauch und die mögliche Streuung der Chip-Qualität im Test

Laptops wurden dünner, leistungsstärker und haltbarer: Die ersten wirklich guten Ultrabooks erreichten den Markt und machten der Apple-Konkurrenz die Hölle heiß.
Wir verglichen Geräte von Acer, Asus und Toshiba: Welches der Geräte konnte punkten? Alle Laptops waren nicht wirklich schlecht, dank Interpretationsspielraum konnte letztlich jedes Gerät auf seine Art und Weise überzeugen.
Das günstigste Ultrabook aus dem Hause Asus für 699 Euro war "günstig" und okay, das Zenbook von Asus war schicker, schneller und bot eine SSD. Toshibas Satellite bot im preislichen Mittelfeld mehr Ports als die beiden anderen Kontrahenten, war bei der Displayqualität aber auch nur durchschnittlich.

Zum Artikel: Schaulaufen der Ultrabooks: Acer Aspire S3, Asus Zenbook UX31E und Toshiba Satellite Z830 im Vergleichstest

Weitere Artikel:

News:

Megaupload wurde platt gemacht: Der Raid auf die Residenz von Kim Dotcom ging durch alle Medien. Eine Verschwörungstheorie bildete sich: Wurde die Seite nur geschlossen, weil MegaBox als Musikstreaming-Anbieter mehr Publicity bekommen sollte? Heute wissen wir: Nein. Und Baboom als Streaming-Plattform interessiert heute auch niemanden. Apple vermeldete derweil mit iTunes und der hauseigenen Hardware neue Gewinnrekorde. Nach einer Flut in Thailand wurden große Teile der Fertigungsstätten verschiedener Festplatten-Hersteller geflutet: Erst ein paar Monate nach der "Bewässerung" der Fertigungsstraßen konnte Western Digital den Umsatz wieder normalisieren. ARM - die Firma, die mobile Prozessorarchitekturen für Smartphones & Tablets entwickelt - sah in Intel keine Konkurrenz: Als Firma, die eigentlich nur Erfahrung mit x64- und x86-Prozessoren hatte, sollte Intel ARM zufolge keinen Fuß auf dem Smartphone-Markt bekommen können. ARM hat zumindest zum Teil Recht behalten: Die Prozessoren von Intel pflegen in Smartphones und Tablets eher ein Nischendasein. Wir präsentierten zu guter Letzt noch die Best of CES Awards: Gewinner war das Grafikkartengehäuse MSI Gus II, das Mainboard EVGA SR-X und das PC-Gehäuse SilverStone FT03 Mini.

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