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CPU-Kühler im Top-Blower-Design: Eine aussterbende Rasse?

CPU-Kühler im Top-Blower-Design: Eine aussterbende Rasse?
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Der Markt der Nachrüstkühler hält eine riesige Auswahl bereit. Das gilt zumindest für die im Trend liegenden Turmkühler. Doch was ist mit den Top-Blowern? Können die den Towern nach wie vor das Wasser reichen?

In den vergangenen vier Kühler-Roundups haben sich bis auf wenige Ausnahmen nur Turmkühler die Ehre gegeben. Das spiegelt auch den aktuellen Kühlermarkt wieder. Alle namhaften Hersteller haben mittlerweile überwiegend Turmkühler im Angebot. Top- oder Down-Blower-Modelle sind deutlich in der Unterzahl. Zu Recht, haben wir uns gefragt und aktuelle Geräte zum Test gebeten. Wieso gibt es überhaupt verschiedene Kühlertypen? Glaubt man den Hersteller-Aussagen, so ist der Turmkühler für die meisten Szenarios die richtige Wahl. Das gilt insbesondere für Hochleistungsrechner und Gaming-Maschinen. Bei kleineren Desktop-PCs und den immer beliebter werdenden Home Theater PCs (HTPC) hingegen empfehlen die Kühler-Hersteller das Top-Blower-Konzept, und zwar aus zwei Gründen: Zum einen begrenzen die kompakten Gehäuse die Bauhöhe der Kühler, und da haben Top-Blower einfach einen konstruktionsbedingten Vorteil. Zum anderen ist die Belüftung bei Desktop-Systemen und HTPCs oft nicht ideal. Da Top-Blower-Kühler mit ihrem oben sitzenden Lüfter auch die Umgebung der CPU mit kühler Luft versorgen – also etwa RAM-Bänke, Northbridge und Spannungswandler, haben sie auch hier die Nase vorn, zumindest auf dem Papier.

Wir haben jedenfalls die Hersteller gebeten, aktuelle Top-Blower zum Test einzusenden. Die Auswahl haben wir dabei bewusst den Herstellern überlassen. Herausgekommen ist ein kleines Testfeld, das dennoch einen recht guten Querschnitt über die angebotenen Preis- und Leistungsklassen zeigt. Mit von der Partie sind Enermax mit dem ETD-T60-VD, Noctua mit dem NH-L12 und Scythe mit dem Grand Kama Cross Rev. B. Preislich klafft die Schere der Testprodukte weit auseinander: Der Scythe Grand Kama Cross Rev. B ist bereits ab gut 30 Euro erhältlich, der Enermax und der Noctua hingegen kosten meist rund 50 Euro.

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  • dome94 , 6. August 2012 07:48
    hm, der Link geht nicht ... Anonymus
  • Gaensebluemchen , 6. August 2012 08:38
    Hallo :) 
    'Nach wie vor' das Wasser reichen? Gewagte Formulierung, aber seit ner guten Weile denn doch ziemlich falsch, oder?
  • Birkingcarlos , 6. August 2012 08:58
    Jo ich hab dann mal den Kühler jetzt Bestellt mal schauen wie er sich so macht :) 
  • phil81i , 6. August 2012 09:16
    Zitat :
    Hallo :) 
    'Nach wie vor' das Wasser reichen? Gewagte Formulierung, aber seit ner guten Weile denn doch ziemlich falsch, oder?


    Das war eine These....
    Zu Anfang einer Tests macht sich eine These nun mal gut, die man dann entweder widerlegt oder beweist.
  • Gaensebluemchen , 6. August 2012 09:20
    Dummes Geschwätz.
  • phil81i , 6. August 2012 09:38
    Zitat :
    Dummes Geschwätz.



    :vomi: 
  • Gaensebluemchen , 6. August 2012 09:52
    Seit Jahren ist erwiesen, dass Turmkühler besser sind als Downblower, das gilt sowohl für Kühler derselben Preiskategorie als auch für deutlich teurere Downblower wie die hier vertretenen Enermax und Noctua und auch für noch teurere Teile wie den Phanteks PH-TC14CS, die durch die Bank schlechter sind als vergleichbare Turmkühler.

    Von daher ist das, was du hier großspurig als These verkaufen willst, einfach nur Quatsch, von den weiteren Nachteilen, die Downblower mit sich bringen, mal ganz zu schweigen.

    Nun wisch dir mal die Kotzbrocken aus dem Gesicht, damit man nicht meint, du seist einer und ebenfalls, damit einen nicht weiterhin permanent das Gefühl überkommt, die verteilen sich auch noch auf deiner Tastatur und spiegeln sich in deinen Texten wider, was leider viel zu oft der Fall ist.
    Vomit haben wir uns dich eigentlich verdient?

  • phil81i , 6. August 2012 11:04
    Lies erstmal nach was eine These ist. Das ist echt schrecklich mit dir.
  • ahaahaaha@guest , 6. August 2012 11:05
    Einen Turmkühler in kompakten Gehäusen einzubauen dürfte in vielen fällen schwierig werden, da bauartbedingt nur eine gewisse Größe an Kühlern dafür vorgesehen sind. Kleinere Turmkühler könnten zwar passen, würden aber im Vergleich mit einen Blower das nachsehen haben.

    Turmkühler der gehobenen Klasse die einen Blower schlagen sind auch nicht in kompakten Gehäuse unterzubringen, also kommt ein Vergleich nur dann zustande wenn unter den selben Voraussetzungen getestet wird und dieser Vergleich bezieht sich rein auf das TESTSYSTEM und einer übertakteten AMD-CPU die dementsprechend aufheizt - wärme abgibt. Wie es bei dem einzelnen User nachher zu hause aussieht, kann dieser Test nicht zeigen, da es unterschiedliche Gehäuse-Typen mit bis zu 8 Lüftern geben kann - Dieser Vergleichstest zeigt nicht die Wahrheit, da auch noch unterschiedliche Umgebungstemperaturen dazu führen kann/könnte das sich die Ergebnisse durchaus anders zeigen könnten.

    Von daher ist die Aussage von Phil durchaus korrekt, es ist und bleibt eine These, auch wenn manni Manfred es nicht wahrhaben will und sein dummes Geschwätzt zu besten gibt :D 

    Genauso wenig gibt es voll kommende Menschen, weder ich noch ein anderer ist es, auch wenn einige meinen sie wären es gibt es sie immer noch nicht und kein Test zeigt die ganze Wahrheit es ist nur ein blababla was dem Tester widerfahren ist - Es ist ein Erfahrungsbericht der als Fakt gilt für die benutze Hardware, nicht mehr und nicht weniger ..........

    P.S. In der Testkonfiguration fehlt übrigens das benutze Case, offener Aufbau/Testbench oder doch ein fettes Case der für Riesengroße Gehäuse prädestiniert sind ^^
  • derGhostrider , 6. August 2012 11:56
    @Gänseblümchen: Beruhige Dich bitte. Der Testbericht erklärt doch deutlich, in welchen Fällen Top-Blower ihre Berechtigung haben. Also vor allem dann, wenn Tower nicht passen und die sonstige Belüftung derartig schlecht ist, daß man anderen Komponenten noch etwas Luft zufächeln möchte.
    In einem HTPC mit Lüftungsschlitzen in der Oberseite (waagerecht liegendes Mainboard) kann man (teilweise) auch den Lüfter unter die Lamellen schnallen, so daß die warme Abluft gleich aus den Gehäuse geblasen wird. Konvektion + Lüfter. Dann hat es z.B. Vorteile, da die Abluft nicht das Gehäuse heizt und ordentliche Tower eh nicht passen.

    Aber auch eine gewagte These hat ihren Reiz: Es hätte ja durchaus auch ein überraschend gutes Kühlkonzept antreten können, welches andere Kühler übertrifft.

    Beim Karma Cross vermute ich persönlich, daß zuviel Druck durch die nicht am Lüfter abschließenden Lamellen seitlich verloren geht. Eine umlaufende Blende könnte die Kühlleistung also unter Umständen deutlich verbessern.
    Aber wen interessiert das schon, wenn die Kühler "gut genug" sind? Eigentlich niemanden.
  • Gaensebluemchen , 6. August 2012 12:21
    Ich bin ruhig und vor allem nicht derjenige, der hier rumkotzt, Ghostrider.

    Fakt ist, dass das, was da als sogenannte These verkauft werden soll, für den Kühlertyp 'Downblower' an sich gilt, dort steht wortwörtlich:
    Können die (gemeint sind die Downblower, Anm. von mir) den Towern nach wie vor das Wasser reichen?

    Und das ist seit vielen Jahren so gründlich widerlegt worden, dass es einfach nur Quatsch ist, sowas als Aufreißer zu verwenden.

    Dass bestimmte Gehäusearten nur den Einbau möglichst flacher Kühler zulassen - yo, ist bekannt, aber für die gestellte Wasserreichfrage erstmal irrelevant, denn diese Einschränkung wird in selbiger schlicht nicht gemacht, so dass 'nach wie vor' einfach nur falsch ist.

    Zudem gilt die auch nur für 2 der 3 getesteten Kühler.

    Will sagen: die 'These' ist so steil, dass sie sofort bergab purzelt, weil sie von Anfang an unhaltbar ist.
    Stünde da was von HTPC- oder Desktop-Gehäusen, wäre die Sache eine andere, aber nicht so.
  • phil81i , 6. August 2012 12:29
    Es gibt eben auch noch andere Beurteilungskritieren als die reine Kühlleistung: Kompatibilität zu kleineren Gehäusen, Preis-Leistungsverhältnis, etc. und noch viele mehr. Aber das mag unser Manfred leider nicht wahr haben. Hauptsache es kann alles als "Quatsch", "dummes Geschwätz" und "Blödsinn" bezeichnen. Einfach traurig.
  • phil81i , 6. August 2012 12:56
    Zudem erreicht im Test z.B. der Scythe Grand Kama Cross Rev. B ein Ergebnis, welches "auch einem Oberklasse-Turmkühler durchaus gut zu Gesicht" stünde.
  • ahaahaaha@guest , 6. August 2012 13:46
    Der Grand Kama hat eher schon die Maße eines Turmkühlers, daher verwundert die Leistung kaum, auch wenn der oben liegende Lüfter etwas anderes sagt - Die beiden anderen sind da schon um einiges kleiner und für kompakte Gehäuse eher zu empfehlen ;) 

    Zudem für mich nicht nachvollziehbar, warum man den Kama immer noch mit Push-Pins für Intel Sockel ausliefert, dass Monster ist ja nicht grade leicht Aber egal ^^
  • Anonymous , 6. August 2012 13:58
    Noctua NH-L12 Low-Profile
    Der Kühler ist tadellos verarbeitet und die Kühlleistung entspricht den vielen Tests die man im Internet finden kann. Was aber wirklich ein Augenmerk dieser Firma ist, ist die Verarbeitung Qualität des Zubehörs. Ich bin begeistert.
    Hier kann man den besser erkennen!
    http://turngeek.com/featured/noctua-nh-l12-low-profile-cpu-kuhler-test/
  • Anonymous , 7. August 2012 08:39
    Zitat :
    Beim Karma Cross vermute ich ...

    Die Nutzung einer Kama kann Dein Dharma sein und dabei Dein Karma beeinflussen. Das Rauschen der Luft durch die gekreuzten von Scythe sind nur der letzte Widerhall einer martialischeren Zeit.



    p.s. Sorry fuer's OT.
  • Folterknecht@guest , 7. August 2012 10:56
    Den Scythe hab ich selbst lange auf nem Intelsystem benutzt (P45 + Q9550) mit anderem Lüfter und selbst gefriemelter Befestigung (hasse Push-Pins). Mein Fazit lautet eindeutig: GEILES TEIL

    allerdings sollte da ein wirklich großes Gehäuse vorhanden sein, damit der gute noch Raum zum atmen hat. Dieser Top-Blower hat einen gewaltigen Vorteil, man braucht sich beim OC keine Gedanken mehr über ne gegrillte NB (gibts nicht mehr auf modernen Plattformen in der Form) und Spannungsversorgung machen, das ganze Gedöns wird im Vergleich zu Towerkühlern und "Waküs" ala H50 sehr schön mit gekühlt. Leider wird auf diesen Punkt kaum eingegangen, da hätte ich gerne noch nen Vergleich zw. Top-Blower und Towerkühler hier gesehen.

  • klomax , 8. August 2012 12:43
    Gegen Top-Blower ist generell nix einzuwenden. - Wie schon richtig gesagt worden ist: Anwendungsbereiche bzw. Gehäusemaße sind hier ausschlaggebend.

    Bereits mein Big Shuriken hat dem Boxed im Sommer gezeigt, wo die Kühlung hängt. - Übertakten ist eh nicht geplant gewesen, und Undervolten bringt nochmals satte 10 Grad weniger.

    Den Kama hatte ich auch mal im Visier. - Ansonsten sind Kabuto und der Big S (Rev.1) meine Favouriten gewesen, da am AM3 Sockel leicht zu installieren. - Mein Kumpel hat den Mugen 2 von mir empfohlen bekommen (+ eine hilfreiche Hand zur Installation :D  ), der natürlich eine 90 Watt TDP CPU wie den Athlon 2 traumhaft ins Eisland befördert.
  • Myrkvidr , 8. August 2012 17:58
    Also die Behauptung, Top-Blower seien überholt, halt ich so für falsch. Ich habe dazu selbst umfangreiche Versuche gemacht, vielleicht wird mal irgendwann ein Artikel draus: Die Performance der Tower-Kühler unterliegt genau so stark den Belüftungsgegebenheiten in einem Gehäuse, wie die Top-Blower von dessen Aufbau abhängig sind. Gerade in der Budget-Klasse bis sagen wir mal 50,-€ findet man bei einigen Gehäusen starre Festplattenkäsige vorne, die einen sinnvollen Einsatz eines Gehäuselüfters vorne verhindern, worunter dann letztlich die Performance eines Tower-Kühlers messbar leidet. Demgegenüber bieten die gleichen Gehäuse aber oft Öffnungen in der Seitenwand, wodurch ein Top-Blower dioe Frischluft viel unmittelbarer anziehen kann. Eventuell haben sie sogar einen großen Seitenlüfter ab Werk verbaut, dann können sie schnell einige teure Tower-Kühler Modelle problemlos in die Schranken verweisen.
    Sehr große Tower-Kühler sorgen zudem für Hitzestau im Bereich der Spannungswandler im Bereich des CPU-Sockels (Ausnahme dürfte hier eventuell der Thermalright Macho sein, da dessen Lüfter übersteht).
    In einem Gehäuse mit ausufernden Belüftungsoptionen sieht es natürlich schon wieder anders aus, da ist der Tower-Kühler oft vorn. Aber die reine CPU-Temperatur ist eben nicht alles. Ich hatte selbst im scharfen OC-Betrieb schon Systemabstürze, die auf die Überhitzung der Spannungswandler bei synthetischer Volllast zurückzuführen waren.

    mfg
    Einer der letzten echten Freunde der CPU-Kühlung nach dem Prinzip des letzten Jahrtausends ;) 
  • drno , 11. August 2012 01:14
    Klomax hats getroffen, für "keinen Platz PC" eine sinnvolle Bestückung!
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