Toshiba setzt auf PCs für Unternehmenskunden

Das Geschäft mit Rechnern für den Heimbedarf läuft bei Toshiba nur schleppend, dementsprechend will sich der Hersteller strategisch neu ausrichten. Künftig sollen mittelständische und große Unternehmenskunden stärker ins Zentrum rücken. Ihnen soll nicht nur ein besserer Support geboten werden, sondern ihre spezifischen Bedürfnisse sollen auf bei der Entwicklung künftiger Rechner eine größere Rolle spielen. Dazu wollen die Japaner die Bereiche Entwicklung, Produktion und Vertrieb enger miteinander verzahnen.

Damit scheint allerdings eine Zusammenlegung der PC-Sparte mit der von Fujitsu sowie dem einstigen Notebook-Bereich Sonys, der unter dem Namen Vaio als eigenständiges Unternehmen an eine Investorengruppe abgegeben wurde, zunächst vom Tisch. Alle drei Hersteller leiden unter wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Als einstmals große Notebook-Hersteller haben sie zu spät auf ein sich änderndes geschäftliches Umfeld reagiert. Bereits Ende des Jahres hatte Toshiba als Reaktion darauf das Aus für das Privatkundengeschäfts in Europa verkündet. Zwischenzeitlich kursierten auch Gerüchte, dass sich der Hersteller vollends auf die Entwicklung und Produktion von Speicherchips konzentrieren könnte.

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