Toshiba Portégé Z20t-B: Business-Convertible mit Tablet-Option

Die Japaner wollen mit der neusten Ausgabe der Portégé-Serie geschäftliche Nutzer mit einem flexiblen 2in1-Konzept locken, das mit einer hochwertigen Verarbeitung glänzt, stellenweise jedoch etwas altbacken daherkommt.

Mit dem Core M hat Intel eine Entwicklung beschleunigt, die schon zuvor mit den Haswell-Prozessoren begonnen hat. Etablierte Notebook-Hersteller versuchen, mit dem vergleichsweise leistungsstarken SoC klassische Geschäftskunden von einem Flachrechner zu überzeugen, der mindestens die Option einer Tastatur bietet.

Die Ausprägung der einzelnen Modelle kann dabei jedoch stark variieren. So hat etwa Dell mit dem Venue Pro 11 einen Flachrechner vorgestellt, bei dem die Tablet-Nutzung im Vordergrund steht. Toshiba nähert sich von der anderen Seite und präsentiert mit dem Portégé Z20t-B-103 eine 2in1-Lösung, die zuerst an ein Notebook erinnert und erst auf den zweiten Blick den abtrennbaren Bildschirm verrät.

Geschichtsträchtige Serie im 2in1-Format fortgesetzt

Verwunderlich ist das nicht wirklich, denn die Portégé-Serie hat bei Toshiba eine lange Tradition. Erstmals wurde sie 1993 aufgelegt und sollte zu noch mobileren Rechnern führen als die damaligen Notebooks. Und diesem hehren Ansatz folgt der Hersteller auch bei der aktuellsten Auflage der Serie.

Dazu setzt Toshiba auf einen kompakten Flachrechner mit einer Bildschirmdiagonale von 12,5 Zoll, dessen Panel mit 1920 x 1080 Pixeln auflöst. Dahinter steckt Intels Core M in der Ausführung M-5Y71, was einen Basistakt von 1,2 GHz bedeutet, der auf bis zu 2,9 GHz gesteigert werden kann. Der Arbeitsspeicher ist acht Gigabyte groß und als Festspeicher gibt es eine 256 Gigabyte große SSD. Als Betriebssystem ist Windows 8.1 Pro vorinstalliert.

Zu den weiteren Highlights soll die Tastatur gehören, die nicht nur über eine Hintergrundbeleuchtung verfügt, sondern auch einen zweiten Akku integriert. Gleichzeitig ist das Tastatur-Dock der Träger der meisten Anschlüsse. Am Tablet selbst stehen neben den Funkschnittstellen - ac-WLAN, Bluetooth 4.0 und LTE - lediglich ein Micro-USB- sowie -HDMI-Port und ein microSD-Kartenleser zur Verfügung. Der Tastatur-Part bringt überdies zwei klassische USB-3.0-Schnittstellen, einen LAN-Port und - für den Anschluss zusätzlicher Bildschirme - eine HDMI- und sogar noch eine VGA-Buchse mit.

Eine derart umfassende Ausstattung hat allerdings auch einen stolzen Preis. Toshiba verlangt für das Portégé Z20t-B-103 im eigenen Shop stolze 2549 Euro, alternative Angebote finden sich bei einschlägigen Onlinehändlern im günstigsten Fall für etwas weniger als 1650 Euro.

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2 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    ich wiederhole mich echt ungern, zu wenig, zu spät, zu teuer...

    es ist wirklich schade was Toshiba da treibt... Nicht falsch verstehen, das Gerät an sich hört sich nicht schlecht an, damit kann man sicher arbeiten, vor allem mit einem zweiten Monitor... aber 8.1 echt jetzt? für ein neugerät? Und noch dazu zu dem Preis? Chance vertan :-(
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  • alterSack66
    Ich hab ja jetzt seit nen halben Jahr ein Surface. Das war inkl. Type Cover und Dockingstation auch nicht viel teuerer. Außer das es manchmal sehr warm wird kann ich nicht klagen. Mal schaun was Windows 10 bringt.
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