Toshiba Satellite Radius 11 (L10W) im Test: Schlichtes Hybrid-Notebook

Wird das Display des Toshiba Radius 11 L10W um 360° gedreht, verwandelt sich das schlichte Notebook in ein Tablet. Doch kann Toshiba mit zwei Geräten in einem überzeugen?

Kompakte Notebooks und Tablets sind im Prinzip für ähnliche Situationen gedacht: Wenn ein leistungsstarker Rechner fürs Reisegepäck zu schwer wird, muss unterwegs ein mobiles System reichen. Beide Gerätekategorien haben allerdings bei bestimmten Anwendungsszenarien ihre ganz eigenen Vorteile.

Soll unterwegs kurz im Netz rechiert, die E-Mails gelesen oder der Weg gesucht werden, nerven Gewicht und Tastatur des klassischen Klapprechners. Bei einem Tablet kommt dagegen schnell der Wunsch nach einer Tastatur auf, wenn mehr als nur ein paar Worte im Messenger oder einer knappen E-Mail geschrieben werden sollen.

Satellite Radius L10W: Günstige Mischung aus Notebook und Tablet

Wenn der häusliche Gerätepark im Rahmen gehalten werden soll, stellen Hybrid-Geräte einen Ausweg dar. Denn bei diesen Geräten wird die Tastatur entweder in Form eines Docks mitgeliefert, wenn das Gerät vom Grundkonzept her ein Tablet ist, oder aber die Scharniere des Displays sind zur 360°-Drehung fähig, so dass die Tastatur bei einem Notebook einfach unter das Display geklappt werden kann.

Dass derartige Rechner nicht einmal wirklich teuer sein müssen, zeigt Toshiba mit dem Satellite Radius 11 L10W: Rund 400 Euro fallen für das Convertible mit dem 11,6-zölligen Display an.

Bei einem solchen Preispunkt kommen natürlich keine High-End-Komponenten zum Einsatz. Im Inneren des Gehäuses ist ein Intel Celeron N2840 untergebracht, dem ein vier Gigabyte großer Arbeitsspeicher zur Seite steht. Das Speichern von Daten übernimmt eine 500 Gigabyte große Festplatte.

Das Rechnerchen bietet je eine USB-2.0- und USB-3.0-Schnittstelle sowie einen HDMI-Ausgang an; Peripheriegeräte können aber auch via Bluetooth 4.0 angesprochen werden. Für den Netzwerkverkehr steht ein WLAN-Modul bereit, das auf der Basis der b/g/n-Spezifikationen arbeitet. Eine LAN-Schnittstelle fehlt dagegen.

Für Windows ist das Radius L10W ein Tablet

Wie die Hardware-Ausstattung schon nahelegt, handelt es sich bei dem Radius L10W um ein klassisches Windows-System, bei dem die aktuellste Version 8.1 installiert wird. Dabei interpretiert das Betriebssystem den Rechner als ein Tablet - vermutlich aufgrund der berührungsempfindlichen Display-Oberfläche - und startet automatisch mit der Kachel-Ansicht der Modern-UI.

Die Standardinstallation bringt die üblichen Windows-8-Apps von Microsoft mit und stellt daneben ein einjähriges Abo der Office365-Suite zur Verfügung, sodass die produktive Nutzung nach der Einrichtung des Notebooks prinzipiell sofort möglich ist.

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6 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    konzeptlos, orientierungslos, erfolglos - die aktuelle Firmenbeschreibung von Mobilgeräten bei Toshiba - das ist echt traurig :-/
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  • ToSuz
    Das Ding kann ja wirklich gar nix, außer von Weitem gut aussehen.
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  • Tesetilaro
    damals... und ich meine wirklich vor mehr als 10 Jahren hatte toshiba wirklich gute geräte.. habe selber noch ein uraltes teil rumfliegen, unverwüstlich, theoretisch noch nutzbar und voll auf dem stand seiner zeit... leider ist man irgendwie in dieser zeit hängen geblieben :-(
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  • matthias wellendorf
    Das schlimmste ist die Festplatte. Die macht das Arbeiten mit der Kiste so zäh. Ein UVP von 450 ist jetzt nicht so niedrig, dass man dafür nicht wenigstens ne billige SSD hätte reinhängen können. Das wäre schon ein gewaltiger Schritt nach vorn gewesen...
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  • Tesetilaro
    konzeptlos - hybrid ohne SSD, schlechte handhabung
    orientierungslos - was macht der Wettbewerb, was wollen die kunden?
    erfolglos - siehe testergebnis für dieses gerät und andere - wobei welche anderen?

    ^^das war halt im ersten post von mir komprimiert - und es tut wirklich weh zu sehen, wie sich diese division von Toshiba mit anlauf aus dem markt katapultiert :-/
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  • stergios78
    Schwache CPU, lahme Platte, kein Alleinstellungsmerkmal => Fail

    Für das Geld gibt es schon innovativere Hybriden, oder auch stärkere Subnotebooks.
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