Toshiba: Speicher-Sparte soll an japanische Investoren gehen

Die enormen Verluste der Sparte für Atomkraftwerke haben Toshiba an den Rand der Insolvenz gebracht. Um die Pleite abzuwenden muss der japanische Hersteller seinen wertvollsten Geschäftsteil, die Chip- und Speichersparte veräußern. Über Wochen wurde über den möglichen Käufer spekuliert. Zahlreiche Branchengrößen haben ihren Hut in den Ring geworfen. So galt über lange Zeit Western Digital als aussichtsreicher Kandidat und auch Foxconn machte sich bis zuletzt Hoffnungen - trotz Sicherheitbedenken der japanischen Regierung. Selbst Apple wurde als Interessent genannt.

Nun scheint die Entscheidung jedoch gefallen zu sein: Die Chip-Sparte bleibt allem Anschein nach weiterhin unter japanischer Kontrolle und soll für 20 Milliarden Dollar an Bain Capital sowie die japanische Entwicklungsbank verkauft werden. Die Entscheidung dürfte nicht zuletzt aufgrund staatliche Interventionen gefallen sein.

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