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Tot geglaubte leben länger: 10 BX-Motherboards im Test

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Rambus ist teuer, SDRAM-Speicher bietet das beste Preis-/Leistungsverhältnis. Vor wenigen Tagen hat Intel den lang erwarteten 815/Solano-Chipsatz für PC133 SDRAM vorgestellt. Doch unsere Erwartungen konnte der neue Chipsatz nicht ganz erfüllen. Zudem musste VIAs heißes SDRAM-Eisen, der Apollo Pro 133A , einen Schritt zurücktreten, denn er liegt in seiner Performance hinter dem 815/Solano. Damit bleibt der zwei Jahre alte 440BX-Chipsatz - trotz der Limitierung auf UltraDMA/33 und AGP 2x - weiterhin ein interessantes Produkt. Die Sache hat jedoch einen Haken: Eigentlich ist der BX offiziell für 66 und 100 MHz Systemtakt spezifiziert. Wenn man ihn auf 133 MHz Systembus einstellt, wird er jedoch zum schnellsten SDRAM-Chipsatz für Intel-Prozessoren. Einzige Bedingung: Die Grafikkarte muss einen AGP-Takt von 89 anstelle von 66 MHz aushalten. Zwar kommt ein auf 133 MHz übertakteter BX-Computer bei den Fachhändlern niemals in den Verkauf, doch selbst Anwendern mit durchschnittlichem Fachwissen fällt es leicht, den Systemtakt auf 133 MHz einzustellen. Meistens geht das komfortabel über das BIOS. Aufgrund der Attraktivität und der hohen Nachfrage legen viele Hersteller Platinen mit dem 440BX neu auf. In diesem Vergleich testen wir insgesamt 11 BX-Motherboards für Pentium-III- und Celeron-Prozessoren. Die Hälfte davon kommt mit Slot 1, die anderen besitzen einen Sockel 370. Doch hier entstehen schon die ersten Fragen. Auf dem Markt tummeln sich viele CPU-Variationen der Firma Intel. Bei den Händlern tauchen Bezeichnungen wie Coppermine, Katmai oder Mendocino, SECC2, FC-PGA oder PPGA auf. Zusammen mit den beiden Anschlüssen Sockel 370 und Slot 1 ist die Verwirrung perfekt.

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