Trekstor PrimeBook P13: Viel Geld für begrenzte Leistung

Das Fundament des Unternehmens wurde einst auf MP3-Playern und Speichermedien gegründet, schließlich kamen günstige Tablets und Convertibles hinzu und nun hofft Trekstor auch mit edleren Notebooks Erfolge feiern zu können. Mit dem PrimeBook P13 setzt der Hersteller auf einen schlanken Klapprechner, der mit Außenmaßen von 31,8 x 21,1 x 1,3 Zentimetern und einem Gewicht von 1,3 Kilogramm aufwartet.

Wie der Name andeutet, setzt der Hersteller auf ein Display mit einer Diagonale von 13,3 Zoll, das eine Full-HD-Auflösung bietet und produktive Anwender durch ein mattes Finish gewinnen soll. Bei der im Inneren verbauten Technik bestehen verschiedene Möglichkeiten: Das 799 Euro teure Basismodell wird mit einem Core M3-7Y30 bestückt, dem ein vier Gigabyte großer Arbeitsspeicher zur Seite steht. Für das Speichern von Daten wird eine 128 Gigabyte große SSD verbaut.

Werden 200 Euro mehr investiert, wird an Stelle des M3-Prozessors ein etwas schnellerer Core i5-7Y50 integriert, der auf einen acht Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Für eine Verdoppelung des Datenspeichers werden weitere 100 Euro fällig, sodass das Spitzenmodell der Serie mit 1099 Euro ausgepreist wird.

Mit seiner Macbook-Kopie übernimmt Trekstor auch Ideen, die bereits beim Original auf Kritik gestoßen sind: Neben einer klassischen 3,5-mm-Kopfhörerbuchse besitzt das PrimoBook lediglich einen USB-3.0-Anschluss im Typ-C-Format. Weitere Peripherie wird also am besten kabellos mit Hilfe der Bluetooth-4.0-Schnittstelle angebunden; für den Netzwerkverkehr steht ein WLAN-Modul bereit, das nach ac-Standard funkt. Mit einer Größe von 4600 mAh lässt der Akku zumindest befürchten, dass die Laufzeiten nicht unbedingt die längsten sind.

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3 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • Sebast1anB
    Hallo,
    heißt das ganze Ding wirklich PrimoBook? Oder doch eher PrimeBook?
    Gruß
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  • Behrli
    Warum sollte man das kaufen ? Ein MacBookAir hat mehr Akkuleistung gleiche Performance usw und der Preis ist nur marginal höher. Pustekuchen würde ich sagen.
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  • bluray
    Na DA hat Trekstor ja ganze Arbeit geleistet, wenn es um das Abkupfern von Designelementen geht. Würde den Deckel ein Apfellogo zieren, könnte man echt meinen, ein MacBook vor sich stehen zu haben. Aber auch innen setzt die Gestaltung der Elemente entsprechende Akzente und erinnert stark an das MacBook Air. PLagiat oder nur "zufällig" gleiche Gestaltung wie das Pendant aus Cupertino?
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