Trekstor Surftab Duo W3: Niedriger Kaufpreis, wenig Leistung

Das Surftab Duo W3 stellt einen der günstigsten Weg zu einem 2in1-Tablet, also einem Flachrechner mit Tasten-Dock. Lohnt sich der Kauf oder empfiehlt es sich weiter zu sparen?

Flachrechner mit einem Tasten-Dock, also sogenannte 2in1-Convertibles, besitzen aktuell einen hohen Haben-Wollen-Faktor, versprechen sie doch die ideale Verbindung aus Notebook und Tablet. Allerdings sind die Preise zumeist recht hoch - es sei denn ein Trekstor fällt in die engere Wahl. Der deutsche Hersteller, der einst mit Speichersticks und MP3-Playern seinen Fuß auf den Markt setzte, spielte von Anfang an die Preiskarte. So auch bei seinem Surftab Duo W3, das unter anderem auch deshalb als Volkstablet - also als ein System angepriesen wird, das sich jedermann leisten können soll.

Damit verbunden sind natürlich Einschränkungen: Dies beginnt schon beim Display, das Inhalte erwartungsgemäß nicht in einer 4K-Qualität präsentiert. Allerdings verspricht ein Full-HD-Panel nach wie vor ein ordentliches Niveau - selbst eine Vielzahl aktueller Monitore bietet bei deutlich größeren Bildschirmdiagonalen keine bessere Bildqualität. Der Atom-Prozessor im Inneren ist dagegen ein klassischer Einsteiger-Chip, der zudem im Basismodell von einem mickrigen, zwei Gigabyte großen Arbeitsspeicher unterstützt wird. Auch der Festspeicher ist hier mit 32 Gigabyte alles andere als üppig.

Doch immerhin gehört standardmäßig eine Tastatur zum Lieferumfang, die aus dem Tablet ein Notebook werden lässt und somit die Einsatzmöglichkeiten des Geräts deutlich vergrößern soll. Es stellt sich also die Frage, ob zumindest das weniger anspruchsvolle Volk beim Volkstablet bedenkenlos zugreifen kann.

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