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Fazit: Mehr Leistungsreserven mit AES-NI

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Am grundsätzlichen Urteil über TrueCrypt ändert das Testergebnis nichts: Das Open-Source-Programm ist eine ausgereifte und sehr empfehlenswerte Sicherheitslösung, mit der sich Partitionen und Laufwerke bequem verschlüsseln und Containerdateien wie Laufwerke ins System einbinden lassen. Unabhängig davon, ob TrueCrypt unter Windows, Mac OS oder Linux läuft, die vom Anwender gewählten Dateien sind zu jeder Zeit von einem der starken Verschlüsselungsalgorithmen geschützt und damit sicher vor dem Zugriff unbefugter Dritter.

Mit seiner Vielseitigkeit konnte sich TrueCrypt schon in der Vorgängerversion 6.1 vom Konkurrenten Bitlocker abheben und hatte einzig bei der AES-NI-Unterstützung das Nachsehen. Die von uns getestete Version 7.0a hebt diesen Nachteil wieder auf und macht TrueCrypt endgültig zum Verschlüsselungswerkzeug erster Wahl. Das gilt übrigens auch für Rechner, deren CPU die Hardwarebeschleunigung nicht unterstützt: Gegenüber einem unverschlüsselten System wirkt sich die TrueCrypt-Chiffrierung wie erwartet auf die Systemleistung aus, stört beim Arbeiten aber keinesfalls. Nur wer einen Server betreibt, bei dem es auf besonders schnelle Dateizugriffe ankommt, sollte TrueCrypt nicht darauf installieren, weil das Programm trotz Echtzeitverschlüsselung lange nicht den Durchsatz eines unverschlüsselten Systems liefern kann.

Ist der PC mit einer Intel-CPU vom Typ Core i5 (Clarkdale) oder Core i7 (Gulftown) ausgestattet, lohnt sich das Zuschalten der AES-NI-Instruktionen auf jeden Fall. Bei einfacher Verschlüsselung hält sich der Leistungsgewinn verglichen mit der nicht hardwarebeschleunigten AES-Chiffrierung zwar in überschaubaren Grenzen. Durch AES-NI sinkt die Prozessorlast jedoch deutlich und verschafft dem Rechner damit mehr Leistungsreserven und auf Wunsch auch mehr Sicherheit. Kompatiblen System bietet TrueCrypt noch mehr Flexibilität beim Aufsetzen von verschlüsselten Systemen und könnte zum Beispiel auch eine doppelte Verschlüsselung ohne merkliche Performanceeinbußen stemmen.

 

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Hinagiku 02/12/2010 09:15
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-0+

Ich fänds ja schon nicht schlecht beim nächsten Wechsel einen Prozessor mit hardwarebeschleunigtem AES zu haben, da meine Platten bereits jetzt verschlüsselt sind. Blöderweise sind die momentan einzigen damit ausgestatteten Prozessoren die i5 Dualcores, die unbezahlbaren i7-970 und 980, sowie Xeons. Mit anderen Worten - kein einziger Prozessor der für mich interessant wäre.
Die Notwendigkeit sei mal dahingestellt, wenn selbst das verschieben von verschlüsselt nach verschlüsselt auf meinem kleinen 5050E keinen nennenswerten Geschwindigkeitseinbruch darstellt, nice-to-have wäre es aber definitiv.

anonymous 02/12/2010 10:05
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-0+

Wer es braucht wird mit der Software gut bedient, Sicherheit ist in bestimmten Bereichen eben nötig.

muadib 04/12/2010 15:48
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--1+

Mich würde mal interessieren wie es bei Truecryptcontainern mit der Datenintegrität bestellt ist. Angenommen ich habe einen 2Tbyte großen Container und die HD hat einen defekten Sektor oder die CPU verrechnet sich beim Schreiben in den Container. Können dadurch alle Daten im Container zerstört werden oder gibt es da Sicherheitsmaßnahmen die das verhindern?

theras88 08/12/2010 19:04
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-0+

leider kommt das fuer meine alte muehle nicht in frage. der pc wuerde denke ich nur noch ruckeln, wenn ich schon mal spielen will, aber ich habe gluecklicherweise auch nichts persoenliches drauf. studienarbeiten etc sollte man ja eh immernoch auf einem USB habe, den koennte ich allerdings verschluesseln

brollylssj 30/12/2010 14:31
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-0+

Ich wuerde gerne mal einen Test zu DiskCryptor sehen. Dort habe ich mit meinem P4 keine zusaetzliche CPU Auslastung und kann ganz normal arbeiten, wie vorher auch (und auch z.B. WoW spielen). Allerdings nutze ich die 1.0 Beta.

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