Tsinghua Unigroup will eigene Speicher-Fab bauen

Bei Smartphones haben sich chinesische Hersteller in den letzten Jahren bereits große Marktanteile sichern können, nun will das Land auch beim Speicher zu den Größen gehören. Die Tsinghua Unigroup, die von staatlichen Geldern finanziert wird, hat bereits versucht mit Hilfe von Aufkäufen und Kooperationen Wissen im Bereich der Speicherentwicklung und -fertigung zu gewinnen. So hält die Gruppe an Western Digital einen Anteil von 15 Prozent, interessierte sich für die Speichersparte von Toshiba sowie SanDisk und befand sich zuletzt auch in Gesprächen mit SK Hynix.

Nun soll der nächste Schritt folgen. Nach Informationen von Digitimes plant der Hersteller den Bau einer eigenen Fertigung, die in einer Kooperation mit Micron betrieben werden soll. Der amerikanische Speicherspezialist soll seine DRAM-Technologie einbringen und im Gegenzug Anteile an dem neuen Speicherhersteller erhalten.

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