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Twin-Tower-Kühler im Test - Leistungsfähig, aber auch leise?

Twin-Tower-Kühler im Test - Leistungsfähig, aber auch leise?
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In den vergangenen Kühler-Roundups haben wir uns von günstigen zu teuren Kühlern vorgearbeitet, haben Top-Blower unter die Lupe genommen, und zuletzt waren die von den Herstellern als Top-Seller bezeichneten Modelle im Test. Diesmal zäumen wir das Pferd von hinten auf oder – besser gesagt – steigen ganz oben ein. Wir haben die Hersteller gebeten, uns ihre leistungsfähigsten Twin-Tower-Kühler einzusenden. Zudem sollten ein oder zwei Lüfter im Gepäck sein. Dass die Kühlleistung dieser zum Teil mehr als 1000 Gramm schweren Kühler für jede noch so extreme Anforderung mehr als ausreichend sein würde, haben wir schon vor Beginn des Tests nicht infrage gestellt. Vielmehr wollten wir wissen, ob eine derart große Kühlmasse eine besonders leise Kühlung ermöglicht. Daher haben wir diesmal Kühlleistung und Lautstärke nicht nur bei maximaler Lüfterdrehzahl und bei auf 1000 U/min gedrosselten Touren gemessen, sondern auch bei der geringst möglichen Umdrehungszahl. Getestet haben wir mit den beiliegenden Lüftern. Lediglich Prolimatech hat uns einen Kühler ohne Lüfter geschickt. Hier haben wir auf die Prolimatech Vortex-Alu-Lüfter zurückgegriffen.


Womit wir auch schon bei den Testteilnehmern wären. In dieser Runde sind mit dabei: Phanteks PH-TC14PE, Prolimatech Genesis Black Series, Silverstone Heligon HE01 und Thermaltake Frio Extreme. Bis auf den Prolimatech kommen alle mit serienmäßig zwei Lüftern. Der Genesis fällt zudem optisch und technisch aus der Reihe, dazu später mehr. Preislich bewegen sich die vier Testkandidaten aktuell zwischen 70 und 80 Euro, wobei der Thermaltake Frio Extreme die untere und der Phanteks PH-TC14PE die obere Preisgrenze markieren. Nicht vergessen darf man allerdings, dass für den Betrieb des Prolimatech Black Genesis noch zwei Lüfter gesondert erworben werden müssen, womit dieser Kühler der mit Abstand teuerste im Testfeld ist.