140 Zeichen ade: Twitter macht Ankündigungen wahr

Die Trend-Seite "The Verge" will es aus "mit den Vorgängen vertrauten Quellen" erfahren haben, dass eine Ankündigung aus dem Mai nun endlich wahr wird: Die Namen anderer, mit "@" gekennzeichneter Twitter-Nutzer, Multimedia-Einbindungen via Links und Umfragen werden bei der Ermittlung der Zeichengrenze nicht mehr mitgezählt.

Anscheinend haben die Programmierer von Twitter in den letzten Monaten geschafft, was damals angekündigt wurde. Damals setzte CEO Jack Dorsey zog Schlussstrich unter die Diskussion, die seit Anfang des Jahres durch das Twitterverse und das Internet geisterte.

Er begründete das Beharren auf der Obergrenze damit, dass Twitter ein schnelles, einfach zu nutzendes Medium bleiben solle. Nichtsdestotrotz sah offensichtlich auch er in der jetzt anscheinend kommenden Aufweichung eine Methode, Twitter wieder attraktiver zu machen.

...und komfortabler - denn auch ewig lange Links können nun vermutlich problemlos in Tweets eingefügt werden, ohne sie erst durch einen Verkürzungsdienst schicken zu müssen.

Vielleicht ist das ein erster Schritt, um die in den letzten Monaten unter der Konkurrenz von Facebook, Instagram, Snapchat und Co. schwieriger gewordene Lage von Twitter etwas zu stabilisieren.

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2 Kommentare
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  • The_Simplifier
    Ich verstehe nicht warum Twitter in einer "schwieriger gewordenen Lage" sein soll.
    Das Konzept das hinter Twitter steht ist einzigartig, es ist viel besser als die überfrachteten Facebook, WhatsApp, Instagram usw. Kurz und knapp und tut genau das was man will. Ich nutze nur Twitter bin vollkommen zufrieden, mehr braucht man nicht zur Kommunikation.
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  • snooze
    Ich nutze kein Twitter und bin vollkommen zufrieden, Twitter braucht man nicht zur Kommunikation. :P
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