[IDF] Überwachung der Öffentlichkeit - Chance mit Risiken

Am sogenannten Tag Null der Entwicklerkonferenz (IDF - Intel Developer Forum) gab der Branchenprimus Einblicke in seine Forschungsaktivitäten. Unter dem Slogan "Visual Computing" wurden eine ganze Reihe an Video-/Bildanalyse-Verfahren gezeigt. Dabei könnte es so manchem Datenschützer die Zornesröte ins Gesicht treiben: Neben der Erfassung und Erkennung von Personen in Videoinhalten konnten auch sich bewegende Objekte, wie beispielsweise Autos, verfolgt werden. Gerade bei diesen Anwendungen wie intelligenter Videoüberwachung ist immense Rechenleistung notwendig.

So wird für die Echtzeitanalyse eines Videos samt Bewegungserkennung heute eine Rechenleistung von 4 TFlops benötigt. Die aufzubringende elektrische Leistung wird derzeit mit 10000 Watt beziffert. Geht es nach den Plänen von Intel, so wird in naher Zukunft diese Funktionalität auf einem kompakten tragbaren Gerät mit 1 Watt Leistungsaufnahme realisiert werden. Gleichzeitig sollen sich bis zu 7 Objekte automatisch erkennen und zuordnen lassen.

Weitere Artikel zum IDF und Intel Prozessoren bei Tom’s Hardware:

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19 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • flashtu
    Big Brother is watching you!
    Super das sind ja schöne aussichten...-.-
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  • zeromaster
    Ich frage mich was ihr immer alle habt.
    "Big Brother" Ja aber mit dem unterschied, dass sich keiner für euch interessiert, es sei denn ihr macht kriminelle Sachen.

    pers. bin ich immer mehr für eine Lückenlose Gendatenbank (da könnte man von mir aus den Zugriff nur bei schweren Delikten erlauben wie Mord, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch!) und nen kleinen aber feinen GPS-Chip in der Arschbacke jedes Menschen.

    Ob wir nun an jeder Ecke Spuren hinterlassen (Handy, EC/Kreditkarte, die netten Chips in den Preisschildern von Kleidern etc.) oder gleich total "überwacht" werden ist ja wohl für den unbescholtenen Bürger egal.

    Dank dieser "Überwachung" der EC/Kredit-Karten konnte z.B. bei meiner Familie schonmal ein Betrug vereitelt werden, weil der Bank unregelmässgkeiten auffielen.
    So führten "Spuren" nach Spanien und wieder zurück (Tanken) und plötzlich wurde das Konto wieder in Spanien belastet. Zack! Telefon von der Bank ob da noch jemand von uns in Spanien wäre.

    Mit einer Lückenlosen Übwewachung hätte man nun den Täter noch stellen können.
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  • Anonymous
    Nicht die Technik ist böse. Das das alles geht und machbar ist, ist ja eine feine Sache. Nur wenn der Nutzer dieser Infos letztlich keine Demokratie oder kontrollierte Institution, sondern zB eine olympiöse Diktatur oder machtgeile Suchmaschine ist, nimmt das dann halt pathologische Formen an.
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