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Benchmarks: Performance bei 3D mit niedriger Auflösung

Die zweite Ultrabook-Generation: Schneller und günstiger dank Ivy Bridge
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Inzwischen kennen wir Ultrabooks mit Displays zwischen 11,6" und 15,6" und einer Auflösung zwischen 1366x768 und 1920x1080. Dabei ist das Problem immer das gleiche: Sobald die Auflösung steigt, steigen auch die Anforderungen an den Grafikprozessor. Wenn man nur auf eine HD Graphics 4000 zurückgreifen kann, erreicht man in World of Warcraft bei 1280x720 noch problemlos spielbare Bildraten. Will man mehr, muss man sich entscheiden: höhere Auslösung oder höhere Qualitätsstufe.

Mit einem Sandy-Bridge-Ultrabook ist man weniger flexibel: Das Spiel läuft schon bei 1280x720 nur mit 50 FPS, sodass kaum Luft nach oben für 1366x768 und zusätzliche qualitätssteigernde Features bleibt, die World of Warcraft gut aussehen lassen. HD Graphics 3000 ist selbst für Mainstream-Spiele zu unterdimensioniert.

Wie nicht anders zu erwarten, ist es für ein Ultrabook eine große Herausforderung, Battlefield 3 flüssig darzustellen: Schon bei einer Auflösung von 800x600 ist die Performance mit einem Sandy-Bridge-Ultrabook inakzeptabel. Erst mit der HD Graphics 4000, die sich in den Ivy-Bridge-Chips findet, wird das Spiel einigermaßen brauchbar. Doch wenn man Auflösung und Bildqualität so drastisch herunterdrehen muss, sollte man sich schon fragen, ob ein Ultrabook die richtige Spielplattform ist. Seien wir mal ehrlich: Für Battlefield 3 sind diese Ultrabooks einfach nicht gemacht.

Das heißt aber nicht, dass kein Ultrabook zum Spielen taugt. Acers M3 Aspire Timeline Ultra M beispielsweise kombiniert einen Core i5-2467M mit einer GeForce GT640M, was zu durchaus spielbaren Ergebnissen führt. Es kommt also auf die richtige Kombination an – kostet aber natürlich auch mehr. Übrigens: Wer einen kleinen Spielgefährten sucht, sollte sich unseren Artikel Gaming Notebooks bis 14 Zoll: Schenker XMG A102 und Dell Alienware M14x R2 im Test anschauen.

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