Haswell geht um: Vier Ultrabooks im Vergleichstest

Weihnachten ist vorbei, und für so manchen könnte sich die Frage stellen: Was tun mit dem restlichen Weihnachtsgeld? Soll es vielleicht ein neues Notebook sein? Dann wäre ein Ultrabook doch sicher eine schicke Sache – zumal die aktuelle Generation ja noch besser sein soll als die davor. Wie immer eigentlich ... Die Haswell-Prozessoren versprechen zumindest mehr Leistung, und zwar für CPU und GPU gleichermaßen. Zudem soll sich die Akkulaufzeit verlängern. Gute Gründe, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Diesmal haben wir bei der Produktauswahl auch nicht auf den Pfennig, äh Cent, geschaut. Mit dem Intel-Markennamen Ultrabook haben wir es obendrein nicht ganz so genau genommen. Herausgekommen ist ein illustres Testfeld mit vier schicken Notebooks, die sich auch nach Weihnachten noch als Geschenk an sich selbst eigenen.


Um die Gunst der Nach-Weihnachts-Shopper buhlen diesmal das Apple MacBook Air 13 MD760D – das einzige nicht lupenreine Ultrabook im Test –, das Asus Zenbook Infinity UX301LA, das Samsung ATIV Book 9 Plus 940X3G und das Sony Vaio Pro 13 SVP-1321C5ER. Die letzteren drei besitzen allesamt einen touch-fähigen Bildschirm. Ein Blick auf die empfohlenen Verkaufspreise zwischen 1100 und und etwa 1800 Euro zeigt: Hier ist fast alles vertreten, was gut und teuer ist, wobei sich die Geräte erst beweisen müssen, was das Prädikat „gut“ betrifft. Neben der Haswell-Plattform haben die vier Kontrahenten auch die Displaydiagonale von 13,3 Zoll gemein. Dann hört es aber fast schon wieder auf mit den Gemeinsamkeiten. Also, auf in den Kampf.

Die Testergebnisse sind in Zusammenarbeit mit den Experten von Notebookcheck ermittelt worden. Die ausführlichen Einzeltests sind auch unter www.notebookcheck.com nachzulesen.

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12 Kommentare
    Dein Kommentar
  • Tesetilaro
    mh, da bin ich aber neugierig wie apple eine Haswell CPU zusammen mit
    Zitat:
    Arbeitsspeicher stehen vier GB LPDDR2 1600 MHz Dual Channel zur Verfügung, erweiterbar auf maximal acht GB.
    betreibtDDR2 im Ultrabook - wohl kaum *g*
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  • besterino
    Den Satz "Der Verlierer dieses Tests heißt Sony, nicht Vaio Pro." verstehe ich leider nicht.
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  • AllesBeste
    Zu dem Schluss sind wir auch gekommen. Das Samsung ATIV Book 9 Plus ist derzeit das beste Ultrabook auf dem Markt: http://allesbeste.de/laptops/das-beste-windows-ultrabook
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  • alterSack66
    Mal eine blöde Frage. Was hab ich von den tollen Auflösungen wenn ich die eh runterschrauben muss um was zu erkennen?
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  • stergios78
    Nicht zu vergessen: die WLAN Problematik bei den ersten Vaio Pro und Vaio Duo Geräten. Verbindungsabbrüche wenn BT überhaupt aktiviert werden konnte, mieser Empfang bei Entfernungen von 4m aufwärts vom Router). Außerdem ist bei den Pros der Lüfter sehr laut.Letztendlich kam man auf den Trichter, dass weder neue Treiber, Bios oder sonstige Software hilft. Es wurde ganz einfach die Elektronik des WLAN BT Moduls irgendwie vom Rest der Hardware gestört (Entkopplung?!). Bin einer der Geschädigten. Weder mit ersten Pro oder Duo Modellen, konnte ich irgendwas streamen.Keine der sonstigen Geräte im Haushalt (auch keine billig USB Empfänger) hatten Probleme mit dem Router.Im deutschen als auch im englischen offiziellen Sony Forum gibts mittlerweile ca. knapp 100 Seiten zum jeweiligen Thread.Die neue Revision hat das Problem nicht. Trotzdem Vorsicht. Beim Händler lieber nachfragen welche Revision/Charge das ist. Der Support ist auch lustig:Zuerst telefonische Bestätigung dass der Fehler bekannt sei.Dann wird abgestritten. Im Anschluss nachdem ich wieder auf die engl. und deutschen offiziellen Foren hingewiesen habe, hieß es dass das alles subjektive Meinungen sind, obwohl dort viele auch mündliche und schriftliche Bestätigung erhalten hatten.Für mich als Resultat: Sony Vaio zum Händler zurückgeschickt und das Apple Air gekauft. Top Verarbeitung, knackige Farben, lautloser Betrieb, kühles Alukonzept, innovatives Netzteil. Ok, ich musste mich zuerst bei OSX erst zurechtfinden, aber es hat alles geklappt. Auflösung ist zwar nicht so fein wie bei der Konkurrenz, aber noch ok und für 13" fast schon optimal. 1600x900 wären zwar praktischer, aber was solls. HD aufwärts auf 13" hatte ich beim Sony schon als zu viel empfunden.
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  • Xathom
    Warum wird die z.t. fast 1000€ billigere Basisversion vom Macbook Air mit deutlich teureren Ultrabooks vergleichen und nicht ein Preistechnisch gleichwertiges Macbook Air oder gar Macbook Pro Retina.Ich denke mir jetzt meinen Teil dazu.
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  • fokka
    "Im Gegensatz zum Apple MacBook Air funktionieren aber die Bildschirmscharniere etwas besser, sprich: Sie halten das Display zuverlässiger in Position..."was wohl auch zur folge hat, dass man das display nicht einhändig öffnen kann, da man sonst die base unit mit anhebt. mir sind daher etwas leichtgängigere scharniere lieber, ist aber anscheinend geschmackssache.
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  • fokka
    @altersack: in der theorie soll nicht die auflösung runter-, sondern die skalierung raufgeschraubt werden und somit bild- und bedienelemente mehr oder weniger gleich groß dargestellt werden, wie mit "normaler" auflösung, jedoch schärfer sind.dass das in der praxis nicht immer ganz funktioniert ist bekannt.wer jetzt allerdings wirklich die auflösung runtersetzt, der hat natürlich keine vorteile, aber dennoch den höheren stromverbrauch des displays.
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  • avatar_87
    @fokka Ob man ein Notebook nun einhändig öffnen kann ist nun wirklich ein Luxusproblem. Bei leichtgängigen Scharnieren läuft man auch Gefahr, dass sie mit der Zeit zu leichtgängig werden und was wohl der wichtigste Punkt ist. Das Samsung hat einen Touchscreen. Damit ist das etwas schwergängigere Scharnier ein großer Vorteil.Wieso sollte ein hochauflösendes Display, dass mit 1080p angesteuert wird schärfer sein als ein 1080p Display. Ein 4k Display auf 1080p ist so scharf wie ein 1080p Display, weil 4k exakt 2 mal die Anzahl der Pixel in Höhe und Breite hat. Alles andere lässt sich nicht perfekt skalieren, was zu Unschärfe führt.
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  • Xathom
    @fokka kann das bei meinem MBA 13" gerade nicht reproduzieren, das Gerät bewegt sich beim aufklappen keinen Millimeter und wackeln tut auch nach mittlerweile 2 Jahren immer noch nichts. (erinnere mich da noch an die Probleme bei meinen Vorgängergeräten ala Samsung & Toshiba Satellite)Wie das ganze beim kleineren Modell ausschaut kann ich leider nicht prüfen aber da es im Beitrag ja eh um 13" Geräte ging ist das ja auch nicht relevant.
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  • fokka
    @xanthom: genau das meine ich ja: ich bevorzuge auch leichtgängige scharniere, hab hier ein 2010er mbp13, display lässt sich mit einem finger öffnen, base unit bleibt stehen und wackeln tut trotzdem nix. so solls sein.

    @avatar: natürlich kann ist die scharnier-widerstand-thematik komplett first-world-problem. trotzdem habe ich bei einem gerät, das ich am tag stundenlang benutze und womöglich ein dutzend mal auf und zuklappe auch in diesem bereich gerne eine für mich optimale lösung.

    dass bei einem touchscreen die scharniere eher schwergängiger sein sollten scheint logisch, aber da ich persönlich (!) kein fan von touch am laptop bin, wären mir auch hier leichtgängige schrniere lieber. aber das ist natürlich immer eine sache von prioritäten.

    beim thema 1080p auf 4k-display haben wir eh die gleiche meinung. ich habe im letzten comment jedoch nicht die auflösung gemeint, mit der das display angesteuert wird, sondern die windows-ui-skalierung. hab damit leider mangels high-res display selbst wenig erfahrung, aber mein verständnis davon ist, dass bedienemente wie taskleiste, knöpfe, menüs und toolbars größer dargestellt werden können (125/150/200%...), als in der standardeinstellung von 100%. die elemente bleiben aber schärfer, als wenn man einfach die auflösung runtersetzt.
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  • IP777
    das hätte ein so wunderbarer test werden können wen da nicht jemand bei der geräteauswahl so ins leere gegriffen hätte.Asus Zenbook Infinity UX301LASamsung ATIV Book 9 Plus 940X3GApple Macbook Pro Retina 13,3 256Lenovo IdeaPad Yoga 2 Prodas wären die 4 kandidaten der wahl gewesen...
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