UP²: Neues Entwickler-Board mit Apollo Lake

Beim UP² handelt es sich wie beim Raspberry Pi etwa um einen Einplatinenrechner. Allerdings bietet der UP² jedoch deutlich mehr Leistung und lässt sich als normales Desktop-System oder auch als Entwickler-Board nutzen.

Die 8,6 x 9 Zentimeter große Platine beherbergt je nach gewählter Variante entweder einen bis zu 2,4 GHz schnellen Intel Celeron N3350 mit zwei Kernen oder den Vierkern-Prozessor Pentium N4200 (2,5 GHz). Der LPDDR4-RAM ist bis zu acht Gigabyte groß, der interne Speicher misst bis zu 128 Gigabyte.

Die Hardware verspricht genügend Rechenkraft, um auch Windows 10 und verschiedene Linux-Distributionen flüssig darzustellen. 4K-Bildinhalte können über HDMI ausgegeben werden und es lassen sich Herstellerangaben zufolge bis zu drei Displays ansprechen.

Mit zwei Gigabit-Ethernet-Ports, vier USB-3.0- und zwei USB-2.0-, und je einem SATA-III- und M.2-2230-Anschluss ermöglicht das UP² vielfältige Erweiterung.

Während der Mini-PCIe-Slot die Anbindung üblicher Erweiterungskarten erlaubt, stehen mit den 40 GPIOs- und 60 EXHAT-Pins Anschlüsse für Aktoren oder Sensoren bereit.

Der Rechner wird aktuell über Kickstarter finanziert. Für 89 Euro gibt es einen N3350 mit zwei Gigabyte RAM und 16 Gigabyte internen Speicher. Das Topmodell ist mit vielen Extras für knapp 260 Euro erhältlich, die Auslieferung soll im April beginnen.

Das Projekt ist nach nicht einmal 24 Stunden überfinanziert, was auch an der problemlosen Realisierung des ersten UP-Boards gelegen haben dürfte - dieses wurde von den Nutzern überaus positiv aufgenommen. Die Entwicklerplatine lässt sich aktuell noch beim Hersteller beziehen, wobei wir allerdings nur Ungeduldigen zu einem Kauf der alten Version raten. 

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