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2007-Komponenten: Core 2 QX6700, GeForce 8800GTS, WD Raptor

Ist es an der Zeit für einen neuen PC?
Von , Achim Roos

CPU: Core 2 Extreme QX6700 (2,66 GHz Quad Core)

Intel hat 2006 seine Core 2 Duo-Prozessoren auf den Markt gebracht, auf die kurze Zeit später die Core 2 Quad Vier-Kern-Prozessoren folgten. Wir haben uns dazu  entschieden, einen Quad-Core-Prozessor für den heutigen Test zu verwenden, um so herauszufinden, wieviel besser heutige 4-Kern Core i7-870-CPUs wirklich sind. Einen Mainstream Core 2 Quad Q6000 hatten wir nicht zur Hand, weshalb wir auf einen Core 2 Extreme QX6700 zurückgreifen mussten. Obwohl es sich dabei um eine 999 Dollar CPU  handelt, wurde sie später durch den Core 2 Quad Q6700 ersetzt – der genau die gleiche Cache-Kapazität und Taktraten bot. Der einzig wahre Unterschied lies sich bei den thermischen Rahmenbedingungen ausmachen, die von 130 W beim Core 2 Extreme QX6700 auf 105 W beim Core 2 Quad Q6700 verringert wurden. Diese Verringerrung wurde durch das G0-Stepping erzielt, welches das B3-Stepping (das bei uns zum Einsatz kommt) ablöste.

Der Kentsfield Vier-Kern-Prozessor verwendet zwei 65-nm Conroe-Dies in einem Prozessorpaket. Jeder dieser Dies verfügt über insgesamt 4 MB L2 Cache, der von zwei Kernen benutzt wird. Beide Dies laufen mit 2,66 GHz und kommunizieren über den Front Side Bus. Das diente schon immer als Ansatzpunkt für Kritik, obwohl das Dual-Die-Konzept für Intel in Sachen Performance immer gut funktioniert hat.

Grafik: Zotac GeForce 8800GTS

In Sachen Grafikkarte fiel unsere Wahl auf eine GeForce 8800GTS, die auf derr G80-GPU von Nvidia mit 20 ROPs und 96 Stream-Prozessoren basiert. Diese Karte verfügt über 320 GB GDDR3 Videospeicher und gehörte 2007 zum gehobenen Mainstream. Dieses Produkt nimmt im Leerlauf ungefähr 60 W und bei voller 3D-Leistung etwas weniger als 140 W auf. Die Leistungsaufnahme im Leerlauf liegt damit etwas höher als bei aktuellen Grafikkarten aus dem gehobenen Mainstream. Die Leistungsaufnahme unter Volllast ist hingegen ähnlich hoch.

GeForce 8 war die erste Grafikkartenfamilie, die auf Shader Model (SM) 4.0 basierte und unterstützte als erste DirectX 10.

Festplatte: Western Digital WD1500 Raptor

Die Raptor von WD ist unter Enthusiasten eine der beliebtesten Festplatten. Die ersten Modelle hatten eine Kapazität von 36 und 74 GB, die in dritter Generation auf 150 GB anstieg. Die Raptor und die neuere VelociRaptor sind die einzigen Festplatten mit Serial ATA-Interface und einer Rotationsgeschwindigkeit von 10.000 U/Min. Die Produkte bieten hervorragende Zugriffszeiten und einen sehr robusten Durchsatz zusammen mit angemessenen Kapazitäten. Die heutigen VelociRaptor-Laufwerke basieren auf einem 2,5-Zoll-Formfaktor und sind deutlich schneller. Hinzu kommt, dass selbst eine Festplatte mir 7.200 U/Min eindeutig mehr Durchsatz liefert als die WD1500 Raptor, allerdings ist die Performance insgesamt auch weiterhin überdurchschnittlich.