Smartphone per USB an der Sprudelwerbung aufladen

Smartphones erfreuen sich heutzutage immer größerer Beliebtheit – das ist nichts Neues. Allseits bekannt ist auch, dass Akkulaufzeit für die Nutzer der kleinen Allrounder oft ein leidiges Thema ist. Neu ist allerdings eine findige Idee der U.S.-Vorzeigeagentur Crispin Porter + Bogusky, die in der Vergangenheit beispielsweise auch für Werbekampagnen von Burger King verantwortlich zeichnete: Im Zusammenhang mit der Werbung für ein vitaminreiches Wasser an Bushaltestellen in New York, Los Angeles, Chicago und Boston wird den Wartenden nun die Möglichkeit angeboten ihre iPhones, Androids, oder andere mobile Endgeräte per USB-Port zu laden – quasi Strom aus der (plakativen) Sprudelflasche.

Die elektrische Erfrischung setzt voraus, dass man sein eigenes USB-Kabel griffbereit und keine Bedenken hat, einen ungesicherten Port zu verwenden. Damit dürfte die Aufmerksamkeit des ladenden Publikums jedenfalls gesichert sein. Wir sind gespannt, ob sich diese Idee durchsetzt und man vielleicht auch bald hierzulande sein Smartphone am nächsten Werbeträger aufladen kann…

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6 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • bluray
    So gesehen eigentlich keine verkehrte Idee... Wenn einem der elektronische Begleiter unverhofft unterwegs abkackt, kann man da dann nachtanken, während man auf den Bus (oder auch 2 oder 3) wartet...

    Und was den ungesicherten USBPort betrifft... Solange nur Pin 1 und 4 beschaltet sind, wayne?

    Allerdings kann durchaus nicht bezweifelt werden, dass da jemand mal an dem Anschluss rumfhrwerkt und am anderen Ende vielleicht einen Datenspion installiert...
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  • shodan
    Cool. Und nebenbei kann der Werbeträger alle Daten von deinem USB-Gerät abgreifen, und wenn er Glück hat (und in den Daten nicht nur MP3s sondern auch deine Adresse findet), dich bei der Musikverwertungsgesellschaft für die unlizensierten MP3s melden, oder ähnliche geniale Aktionen durchführen. Super!
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  • bluray
    Kommt drauf an, wie das USB-Kabel gestrickt ist ;) - Wenn nur Leitung 1 und 4 beschaltet ist (V+ GND) dann kann der Plakatehersteller noch soviel auf Leitung 2 und 3 (D+ D-) senden und empfangen wollen:

    Ist wie bei Linux: cp *.* >dev/null

    Und solche Nur-Strom-USB-Kabel wird sicher irgend ein asiatischer Lieferant in vielen verschiedenen Ausführungen verkaufen (auch wenn es nicht gerade USB-konform ist...)

    Nun ja, was er natürlich machen kann, ist, dass er dann das Laden abwürgt, wenn der Datenkanal keine Antwort gibt bzw. das Gerät nicht erkannt wird...

    Dumm nur für Hänschen-ich-steck-mein-Kabel-in-alles-rein, der ist aber so oder so potenzielles Opfer für solche Datensammler und Werbetrommler!
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