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[Exklusivtest] Angelbird SSD2go - externe SSD mit UASP-Turbo

[Exklusivtest] Angelbird SSD2go - externe SSD mit UASP-Turbo
Von , Achim Roos

Außen ein USB-3.0-Laufwerk im 2,5-Zoll-Format, innen eine SSD mit fortschrittlichem USB-Protokoll: Die Angelbird SSD2go lehrt im Testlabor sogar internen SSDs das Fürchten.

Der österreichische Hersteller Angelbird hat mit der SSD2go, einer Kombination aus SSD und USB-Laufwerk, laut eigener Aussage den derzeit schnellsten externen Massenspeicher am Start. Möglich machen soll das einerseits die interne SSD mit SandForce SF-2281-Controller und andererseits die USB-3.0-Schnittstelle, die es nominell auf eine Bruttobandbreite von 5 Gb/s bringt, über 10-Mal mehr als USB 2.0 leisten kann. In der Praxis bleiben davon immer noch bis zu 480 MB/s übrig, sagt Angelbird, was die SSD2go deutlich schneller macht als herkömmliche USB-3.0-Laufwerke, sei es mit integrierter SSD oder Festplatte.

SSDs und USB 3.0, passt das überhaupt zusammen? Wenn wir uns die Ergebnisse einiger unserer letzten Tests aus diesem Umfeld anschauen, kommt die Antwort im "ja, aber"-Format. Ein Beispiel ist der jüngste Vergleichstest von USB-3.0-Gehäusen: Beim sequenziellen Lesen und Schreiben war zwar keines der externen Chassis schneller als 230 MB/s, damit aber mehrheitlich so schnell, dass selbst eine SSD in ihnen nicht deplatziert gewirkt hätte, selbst wenn diese dann einiges von ihrer Leistung einbüßt. Ein weiteres Beispiel ist die Kingston Hyper-X Max 3.0, die von ihrer Funktionsweise viel mit der SSD2go gemeinsam hat: Auch das Kingston-Laufwerk kombiniert einen schnellen Flash-Speicher mit einer USB-3.0-Schnittstelle, liegt leistungstechnisch aber in etwa auf dem Niveau der USB-3.0-Gehäuse.

Beide Beispiele zeigen, dass zwischen den von Angelbird veranschlagten 480 MB/s für die SSD2go und den etwa 230 MB/s Maximalleistung der USB-3.0-Peripheriegeräte buchstäblich Welten liegen. Was macht die SSD2go also anders? Des Rätsels Lösung: Keines der bisher getesteten USB-3.0-Produkte unterstützt das leistungsfähigere USB 3.0-Protokoll USB Attached SCSI (UAS), die Angelbird SSD2go jedoch sehr wohl. UAS bringt es gegenüber dem standardmäßig bei USB-Massenspeichern verwendeten USB Mass Storage Protocol (BOT, Bulk-Only Transport) auf einen höheren Datendurchsatz, indem es das von Festplatten bekannte Native Command Queuing (NCQ) verwendet, mit einem geringerem Protokoll-Overhead auskommt und und mehrere Kommandos parallel verarbeiten kann. Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und im Testlabor nachgemessen, ob die Angelbird SSD2go ihrem selbstgesteckten Anspruch auch tatsächlich gerecht wird.

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  • borizb , 5. Dezember 2012 13:14
    Sorry, aber das Teil ist eigentlich nur besser wie die grottige Kingston im Großen und Ganzen. Vom Fürchten lehren seh ich hier wenig.
  • Casi , 5. Dezember 2012 18:45
    Die SSD hat wenig Nutzen, wenn man nicht nur an eigenen PCs mit garantiert installierten Protokollen arbeitet, sondern auch mal irgendwo anders. Externe Laufwerke sollten an jedem Rechner ungefähr gleichschnell laufen.
  • stevez , 5. Dezember 2012 21:15
    Zitat :
    Sorry, aber das Teil ist eigentlich nur besser wie die grottige Kingston im Großen und Ganzen. Vom Fürchten lehren seh ich hier wenig.

    Das ist eine wenn nicht die schnellste USB 3.0 Anbindung bisher - mit einem Datendurchsatz von 430MB/s ist sie schneller als sehr viele interne SSDs und für eine externe Anbindung ist das mehr als überdurchschnittlich!
  • checkmate , 6. Dezember 2012 17:36
    Eine SSD als Datengrab. Sehr sinvoll! Mit 430MB/s in nullkommanichts zugekackt um gleich die 2. ranzuhängen damit munter weiter kopiert werden kann. Aber bitte nur von einer internen SSD als Datengrab! [ouch]

    Ich halte es für völlig ok wenn jetzt die ersten mobilen Speicherlösungen mit SSD kommen. Zurzeit noch Spielerei für Spielmatze mit dicker Geldbörse aber in einigen Jahren gleichberechtigt mit externen HDDs.
  • Snapdragon , 7. Dezember 2012 14:13
    Zitat :
    Für die Vorder- und Rückseite des laut Hersteller aus einem Stück gefrästen Aluminiumgehäuses stehen jeweils 8 verschiedene Farben zur Auswahl, was sich zu insgesamt 64 Farbvarianten summiert


    Wie das? Vorder- und Rückseite liefern einen Faktor 2, und 2*8 ist bei mir 16.
    Wie kommt ihr auf 64?
  • romac , 7. Dezember 2012 14:40
    8x8=64
    Also 64 Kombinationen
  • Snapdragon , 7. Dezember 2012 16:16
    oops... zu einfach
  • moni , 6. Januar 2013 13:15
    Also ich habe die Transcend C3 (http://externe-ssd-festplatte.de/) und bin damit super zufrieden - irgendwann merkt man Geschwindigkeitsunterschiede einfach nicht mehr, da gebe ich lieber weniger Geld für die Transcend als für die Angelbird aus.
  • moni , 6. Januar 2013 13:16
    hier nochmal der Link:
  • moni , 6. Januar 2013 13:16