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USB-Datensafe: Kingston DataTraveler Vault Privacy

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Der USB-Stick Kingston DataTraveler Vault Privacy ist nicht nur ein Speicherstick. Er setzt auf eine zentralisierte Sicherheitslösung die es Administratoren erlaubt Zugriffsrechte zu erteilen.

USB-Sticks sind in ihrer Funktion als mobile und schlanke Datenspeicher unbestritten praktisch und besonders in kleineren Kapazitäten inzwischen echte Mitnahmeprodukte. Daher bringen sie nicht nur Privatanwendern, sondern auch Mitarbeitern im Unternehmens viele Vorteile, egal ob direkt im Büro, vom Homeoffice aus, beim Kundentermin oder als Backup-Medium. Bei Administratoren sind die praktischen Datenträger allerdings weniger beliebt, da sie zum einen die Kontrolle über die Datenströme im Unternehmen erschweren. Zum anderen stellen USB-Sticks auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar, da sie einmal an lokalen oder entfernten Arbeitsplatzrechner angeschlossen auch Schädlinge ins Unternehmensnetzwerk einspeisen können.

Geht der USB-Stick verloren, hat der Mitarbeiter außerdem ein Problem, das über den materiellen Verlust hinausgeht. Weil ein Standard-Stick weder über einen Passwortschutz noch andere Zugangssperren verfügt, stehen dem Finder sofort alle darauf gespeicherten Daten zur Verfügung. Das mag in den meisten Fällen glimpflich ausgehen und ist höchstens ärgerlich, wenn auf dem Stick persönliche Unterlagen gespeichert sind, die niemanden etwas angehen. Richtig übel wird es aber spätestens dann, wenn mit dem Speicher-Stick auch Passwörter abhanden kommen oder sensible Firmendaten flöten gehen.

Dem Ruf nach mehr Sicherheit für USB-Sticks ist bereits der 2005 vorgestellte U3-Standard gefolgt, mit dem sich nicht nur Daten auf dem Datenträger ablegen, sondern auch Programme direkt davon ausführen lassen.  Ein U3-Stick führt

Anwendungen wie E-Mail-Programme oder Webbrowser direkt vom Stick aus, ohne dabei Spuren auf dem Gast-PC zu hinterlassen. Zugriff auf die Programme erhält nur, wer das richtige Passwort in der Launchpad genannten U3-Software eingibt, die nach dem Einstecken des Sticks startet. Inzwischen spielt U3 jedoch keine große Rolle mehr, nicht zuletzt weil mittlerweile einige Drittanbieter wie zum Beispiel portableapps.com die U3-Funktionalität kostenlos zur Verfügung stellen, freilich ohne den Passwortschutz. Mittlerweile ist die U3-Webseite (www.u3.com) abgeschaltet und Sandisk als einer der U3-Pioniere arbeitet zusammen mit Microsoft an einem Nachfolger namens StartKey, der Windows samt Einstellungen auf einen USB-Stick packen will.

USB-Stick für Unternehmen

Um Daten sicher auf dem USB-Stick tranportieren zu können, kann man alternativ auf Verschlüsselungsprogramme wie TrueCrypt zurückgreifen. Deutlich komfortabler ist jedoch der Ansatz unseres Testkandidaten: Der USB-2.0-Stick Kingston DataTraveler Vault Privacy verschlüsselt alle auf ihm abgelegten Daten automatisch mit einem 256 Bit starken AES-Algorithmus und gibt sie erst nach Eingabe eines Passworts frei. Integriert ist außerdem eine Daten-Management-Lösung namens BlockMaster SafeConsole, mit der der Kingston-Stick gar als strategisches Sicherheitswerkzeug für Unternehmen dienen soll. Grund genug also, den Datenstift einmal genau unter die Lupe zu nehmen und auf seine Firmen-Praxistauglichkeit hin abzuklopfen.

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JonnyH@Guest 12/07/2011 17:56
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In diesem Artikel wird offensichtlich das Modell Data Traveller Vault Privacy - Managed beschrieben, daher auch die Abkürzung DTVPM.

Es gibt allerdings auch eine normale Version Data Traveller Vault Privacy (DTVP), dieser benötigt keine Serverbindung oder die ConsoleBase Software.

Alles hier nachzusehen: http://www.kingston.com/deroot/flash/secure.asp

Damit geh ich auf den im Artikel genannten Negativpunkt mit der Abhängigkeit zur Software ein, denn offensichlich werden beide Modelle hier für ein und dasselbe gehalten.

mfg Johann H.

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