40 USB Sticks im Test: Kompakt, leicht und teils fast so schnell wie eine SSD

Speichermedien in Form von USB Sticks sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ob beruflich, an der Uni oder privat: Aktuelle Modelle bieten viel Speicherplatz, passen bequem in Hosentaschen und versprechen dank USB 3.0 pfeilschnelle Datenübertragung.

USB-Sticks sind die Allrounder unter den portablen Speichermedien und genau deshalb nach wie vor sehr beliebt. Aktuelle Modelle bieten mit Speicherkapazitäten zwischen 16 und 64 Gigabyte viel Speicherplatz zum Ablegen eigener Daten in Form von Fotos, Musik, Dokumenten oder kompletten, hochauflösenden Spielfilmen. Größere Modelle mit bis zu einem Terabyte Speicherplatz lassen sich auch für deutlich speziellere Einsatzzwecke nutzen.

USB-Sticks sind nur unwesentlich größer als die ebenfalls weit verbreiteten SD-Karten-Formate, dafür jedoch in einem meist robusten Gehäuse untergebracht. Dadurch gehören diese Speichermedien nach wie vor zu den beliebtesten Alltagsbegleitern, wenn es um den Transport und Austausch von Daten geht. Damit dieser Vorgang möglichst geschwind vonstatten geht, können nahezu alle aktuellen Modelle über die schnelle USB-3.0-Schnittstelle am PC oder Notebook angeschlossen werden.

Für weniger anspruchsvolle Anwender, denen es vor allem um den Erwerb eines möglichst großen und günstigen USB-Sticks geht, kann aber unter Umständen bereits ein USB 2.0-Modell ausreichen. Dies gilt nicht zuletzt, da sich unter den Vertretern mit dem neueren USB 3.0-Übertragungsstandard vor allem im Budget-Bereich etliche Blender wiederfinden, deren Datendurchsatz den der günstigen Modelle mit der älteren USB 2.0-Anbindung nicht übertrifft - und teilweise sogar darunter liegt!

Welcher USB Stick für wen?

Unser aktuelles Testfeld besteht aus insgesamt 40 USB-Sticks mit einer Kapazität zwischen acht und 512 Gigabyte. Die größten Modelle fassen bis zu einem Terabyte, sind aber aufgrund ihres sehr hohen Anschaffungspreises von um 700 Euro wohl nur für die wenigsten Anwender interessant.

Legt man keinen besonderen Wert auf die Leistung, dann sind USB-Sticks mit Speicherkapazitäten von bis zu 64 Gigabyte bereits für um die 20 Euro zu haben. Wem es vor allem um die schnelle Verfügbarkeit und die Portabilität von Daten aller Art geht, für den reicht eine solche günstige Lösung vollkommen aus.

Modelle mit einer Speicherkapazität von 16 GByte und mehr empfehlen sich darüber hinaus vor allem für jene Anwender, die gern ein komplettes, vorinstalliertes Betriebssystem mitsamt der verwendeten Programme und persönlichen Daten mit sich herumtragen möchten. "Windows To Go" sowie eine ganze Fülle entsprechender Linux-Distributionen machen es möglich, den USB-Stick an einem beliebigen PC oder Notebook anzuschließen und dann direkt auf das persönliche, wohlbekannte Arbeitsumfeld zugreifen zu können.

Unter Umständen kann es sich sogar als besonders sicher erweisen, auf ein komplettes Live-System zu setzen und dieses vom USB-Stick zu starten. Zumindest sind derartige Ansätze weit weniger gefährdet als ein stationär installiertes Betriebssystem. Damit ein solches System-To-Go auch Spaß macht, ist ein möglichst schneller USB-Stick Pflicht. Schließlich möchte sich niemand durch Schreib- und Leseraten von 15 bis 20 MByte/s wieder in die 1990er Jahre zurückversetzt fühlen.

Genau zu diesem Zweck bieten einige Hersteller USB-Sticks an, die einen SSD-Controller integrieren und somit eine Performance bieten, die für einen derartigen Einsatzzweck geradezu prädestiniert ist. Für Modelle mit 128 Gigabyte Speicherkapazität und mehr werden in der Regel deutlich höhere Preise aufgerufen: Diese USB-Sticks eignen sich perfekt, um ein System-To-Go einschließlich eines ganzen Bergs an Daten ständig parat zu haben.

Aufbau und Testfeld

Wir möchten unseren Lesern im Folgenden in zwei Größenklassen zunächst die schnellsten USB-Sticks sowie die jeweiligen Preis-Leistungs-Sieger aus unseren Einzeltests vorstellen. Wir unterscheiden zwischen den besonders günstigen Modellen mit bis zu 32 Gigabyte Speicherkapazität und potenziellen Datengräbern mit 64 Gigabyte und mehr.

Im Anschluss gehen wir dan auf einige besondere Speziallösungen ein, die angesichts dieser Einteilung ansonsten untergehen würden. Aber auch für besonders robusten Sticks oder aber Modellen mit integrierter Hardware-Verschlüsselung, die aufgrund der damit einhergehenden Performance-Verluste zugunsten der Sicherheit durch das Norm-Raster fallen würden, soll hier Raum für Empfehlungen geschaffen werden.

Für die Beurteilung der Lese- und Schreibgeschwindigkeit setzen wir primär auf einen Teil unserer Real-World-Benchmarks, bei dem zwei Gigabyte verteilt auf 790 Audio-Dateien auf den USB-Stick geschrieben und wieder von ihm gelesen werden. Die zusätzlichen Benchmarks geben darüber hinaus Aufschluss über theoretische Werte von eher synthetischer Natur: Sequenzielles sowie zufälliges Lesen und Schreiben, den AS-SSD Kopiertest und schließlich einen kombinierten Wert aus allen Benchmarks in unserem Performance-Index.

Hinweis: Bei den nachfolgend aufgelisteten USB-Sticks unseres Testfelds handelt es sich generell um USB 3.0-Modelle. Die wenigen Ausnahmen - meist USB OTG-Modelle - sind entsprechend als USB 2.0 gekennzeichnet.

USB-Sticks mit bis zu 32 GByte

USB-Sticks ab 64 GByte

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11 Kommentare
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    Dein Kommentar
  • robberlin
    Der Preis Link beim "Patriot Supersonic Magnum"führt zum Sandisk Cruzer Extreme 64GB ;) Passt auch optisch nicht zum Text. 40 Euro obwohl der Straßenpreis vom Magnum bei über 70 liegen soll? :)
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  • Myrkvidr
    Argh, der klassische copy/paste-faul... Ist korrigiert, danke :)
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  • zeromaster
    Ich finde der Lexar JumDrive verliert durch den doppelt so großen, quasi gleich schnellen und zugleich günstigeren Sandisk-Cruzer (ausgewogen, wer auf nur liest auch der Patriot) völlig seine Daseinsberechtigung als "Empfehlung"/"Sieger bis 32GB" wobei die Aussage natürlich nicht falsch ist, sie verleitet aber zu einem teuren Fehlkauf.
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  • jo-82
    Danke für den Test. Zumindest kann man nun ca. 10 Stück auch tatsächlich kaufen, die restlichen 30 sind dank inakzeptabler Random R/W Raten direkt für die Tonne produziert. Bei dem Test vor einem Jahr warens gerade mal 2 Stück die kein Sondermüll waren.
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  • Tesetilaro
    was willst Du mit random R/w für nen stick? - die sind bis auf ausnahmen als datengrab für krempel gedacht, den man mit sich rum schleppt... ;)

    mal als beispiel, mein popliger 520S von transcend mit 16 GB am schlüsselbund ist sogar noch usb 2.0 und trotzdem reicht es mir für den alltag - solange ich nicht hunderte excel files von a nach b schieben muß - was kaum vorkommt, selbst mit 4 MB großen bildern / mp3s erreicht der schon die beworbenen datenraten...

    was ich sagen will, nur weil ein stick nicht deinen gehobenen ansprüchen genügt, ist er nicht gleich sondermüll, ich habe klein, wasserfest, robust und günstig gesucht... immer alles eine frage des standpunktes *g*
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  • robberlin
    mein cruzer extreme 64GB hält als mobiler filmdatenträger per otg adapter fürs tablet her - da ist schon gut dass er so schnell ist.
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  • quixx
    Cruzer XT, 32GB, bei 85MB/s konstant mit ISOs beschrieben.

    Easy2Boot zieht ab wie die Seuche.
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  • alterSack66
    Beim Patriot Supersonic Magnum stimmt der Link zu Amazon nicht. Für 38,99 gibts den da leider nicht.
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  • robberlin
    Anonymous sagte:
    Beim Patriot Supersonic Magnum stimmt der Link zu Amazon nicht. Für 38,99 gibts den da leider nicht.


    sehr gut mein lieber - steht direkt im ersten Post der von mir kommt ^^
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  • alterSack66
    Ups überlesen :/
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  • gst
    Sorry, Leute - diesen Nonsens haben wir dem CMS zu verdanken. :/ Habe es gerade nachgeprüft, weil mich das gerade irritierte: Kai HATTE das schon gestern wie angekündigt im Template selbst korrigiert. Aber unser CMS hat die schnuckelige Eigenschaft, dass die Unterseite, auf der das Template platziert ist, ebenfalls nochmal separat neu gespeichert werden muss - und das hat er anscheinend nicht gemacht. Habe das gerade nachgeholt, der korrekte Preis müsste in wenigen Minuten angezeigt werden.
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