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LaCie Rikiki: 1 TB (2,5“

Neue Festplatten mit USB 3.0 im Test: Schnell und groß
Von , Achim Roos

Wer eine besonders kompakte USB-3.0-Festplatte sucht, für den bietet sich die LaCie Rikiki an. Mit einer Stellfläche von 7,5 x 11,8 cm und 1,3 cm Höhe ist das Gerät mit Abstand das kleinste Laufwerk im Vergleich und wiegt rund 180 g. Im schicken, passiv gekühlten Aluminuimgehäuse des Testkandidaten steckt eine mit 1 TB großzügig dimensionierte 2,5“-Festplatte, die kein zusätzliches Netzteil benötigt und daher über das mitgelieferte USB-3.0-Kabel mit Strom versorgt wird. Über die Drehzahl der eingesetzten Festplatte schweigt sich LaCie allerdings aus und verweist stattdessen unscharf auf die „extrem schnelle USB 3.0-Leistung“ des Geräts. Während die 1-TB-Variante des LaCie etwa 110 Euro kostet, gibt es die 500-GB-Version bereits für rund 60 Euro. In beiden Fällen gehört eine USB-3.0-Steckkarte allerdings nicht zum Lieferumfang.

LaCie liefert das Rikiki zusammen mit der umfangreichen Backup-Software Genie Backup Assistant aus. Diese sichert nicht nur ausgewählte Dateien, Ordner und bestimmte Filetypen, sondern kann auch die Daten zahlreicher installierter Programme mit in das Backup übernehmen - zum Beispiel die E-Mails von Outlook oder Windows Mail, den Inhalt des Dokumenten-Ordners oder die Browser-Favoriten. Sämtliche Sicherungen lassen sich zeitgesteuert und inkrementell anlegen, optional im ZIP-Format komprimieren und mit einem 128 Bit starken AES-Chriffe verschlüsseln. Backups müssen nicht zwangsläufig auf dem Rikiki-Laufwerk landen, sondern lassen sich unter anderem auch auf lokalen Festplatten, Wechseldatenträgern sowie in FTP- oder Netzwerk-Ordnern sichern.

In der Grundeinstellung kann das LaCie-Tool nur die Einstellungen einiger weniger Programme sichern, allerdings lässt sich diese Funktion unkompliziert ausbauen. Dazu bietet Hersteller Genie bietet auf seiner Webseite zahlreiche Plug-ins für Programme unterschiedlicher Kategorien an, die sich herunterladen und dem Backup Assistant per Knopfdruck hinzufügen lassen. Derzeit stehen mehr als 470 Plug-ins zum Download bereit.

Alle 13 Kommentare anzeigen.
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  • Anonymous , 31. Januar 2011 09:10
    Was schenll vergessen wird: Die Abwärzkompatibilität ist zwar am Rechner gewährleistet, aber an Fernsehre, Mediaplayer, Receiver usw. unter aller Kanone.

    Über einen entsprechenden Test würde ich mich sehr freuen. Ich konnte in dem Zusammenhang bislang nur schlechte Erfahrungen sammeln.
  • Cris-Cros , 31. Januar 2011 09:44
    Die Samsung Platte gefällt mir sehr :) 
  • bluray , 31. Januar 2011 10:12
    Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle.

    Wobei ich sagen muss, dass ich schon zwei S2 im Einsatz habe und die ältere schon seit 1 1/2 Jahren brav ihren Dienst verrichtet...
  • Anonymous , 31. Januar 2011 10:13
    Alte externe Festplatten mit USB 2.0 werden durch den neuen Standard kein Fall für die Mülltonne, trotzdem lohnt sich bei Neuanschaffungen die Investition in USB 3.0. Dies gilt sowohl für externe Geräte als auch für den Computer.

    Mfg doll ;) 
  • Stefan0875 , 31. Januar 2011 11:40
    Wie sieht es eigentlich mit der Stromversorgung über USB3.0 aus?
    Ist auch hier nicht möglich eine 3,5" Platte zu versorgen und man braucht noch immer ein externes Netzteil?
  • h1o84 , 31. Januar 2011 11:54
    müsste so gehen bei usb 3.0
  • a97584 , 31. Januar 2011 22:42
    glaub ich eher nicht. 900mA sind in der USB 3.0 Spezifikation beschrieben aber der Anlaufstrom von 3,5" Modellen dürfte deutlich darüber liegen.

    edit: außerdem brauchen 3,5"-Modelle zusätzlich zur 5V-Versorgung auch 12V (und die gibts nicht mit USB)
  • hschmidt , 19. Februar 2011 10:30
    Wie schließe ich eigentlich eine USB 3.0 Platte (2,5 Formfaktor) an eine USB 2.0 Buchse an (z.b. an einen Media Player)? Gibts dafür ein Interfacekabel, oder wie geht das?
  • 1k24 , 9. März 2011 13:35
    Der Ansicht, dass man bei der Seagate-Platte für die GoFlex-Schnittstelle einen Mehrpreis bezahlt, muss ich entschieden widersprechen - 1,5 TB in 2,5-Zoll-Festplatten kosten eben allein schon ca. 140 Euronen.
  • Shagnar , 14. Juli 2011 14:29
    @bluray:
    "Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle."

    Hast du diesbezügliche genaurere Informationen bzw. eine Quelle?
    Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso Samsung eine proprietäre Sata-Schnittstelle erfinden sollte...
  • bluray , 15. Juli 2011 12:39
    Zitat :
    @bluray:
    "Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle."

    Hast du diesbezügliche genaurere Informationen bzw. eine Quelle?
    Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso Samsung eine proprietäre Sata-Schnittstelle erfinden sollte...


    Mach mal eine Samsung S2 auf und schau Dir die Platine und den Interconnect zwischen Platte und Platine an und Du wirst verstehen.
    Ich durfte So ein Dingens schon mal zerlegen, weil ein Kumpel tränen schnüffelnd zu mir gekommen ist und seine MP3-Sammlung verloren hat.
    Dachte ich mir: Gar kein Problem, Gehäuse auf, Garantie war eh weg und die Platte intern in den PC stöpseln und retten was zu retten geht... leider war an der Platine dann Ende im Gelände, weil der Interconnect eben nicht echtes SATA war sondern ein SATA-ähnliches Frickelwerk aus Kontakten. Die Platte ist den ehemaligen G2 (auch Samsung) abstammend.

    P.S.: Es kann natürlich sein, dass Samsung das nun geändert hat und die Platine mit einem herkömmlichen SATA-Interconnect ausgestattet hat, aber kann ich nicht nachvollziehen, weil mir bis dato keine S2 mehr abgeraucht ist (auch nicht in meinem Bekanntenkreis).

    P.S.: habe gerade ein Teardown einer Samsung G2 gefunden. So sieht's auch in der S2 aus:

    http://www.youtube.com/watch?v=jcVlpKApJ0g
  • Shagnar , 18. Juli 2011 01:01
    Danke für die Info, ist ja echt ein starkes Stück.
    Weißt du zufällig, ob das bei der M2 inzwischen schon anderst ist? So eine habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft, und jetzt interessiert es mich natürlich ob ich die Platte im Notfall auslesen könnte...
  • bluray , 18. Juli 2011 14:45
    Zitat :
    Danke für die Info, ist ja echt ein starkes Stück.
    Weißt du zufällig, ob das bei der M2 inzwischen schon anderst ist? So eine habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft, und jetzt interessiert es mich natürlich ob ich die Platte im Notfall auslesen könnte...


    Zur M2 habe ich leider keinen Teardown gefunden. offensichtlich ist noch niemandem so eine Platte kaputt gegangen. Da ich allerdings vermute, dass Samsung den Fertigungsprozess kaum wegen einem neuen Modell umstellen wird, kann es durchaus sein, dass auch die M2 über dieses proprietäre Frickelwerk drinnen verfügt und Du am besten auf einem NAS die Daten dieser Platte nochmal wegsicherst....