Wer eine besonders kompakte USB-3.0-Festplatte sucht, für den bietet sich die LaCie Rikiki an. Mit einer Stellfläche von 7,5 x 11,8 cm und 1,3 cm Höhe ist das Gerät mit Abstand das kleinste Laufwerk im Vergleich und wiegt rund 180 g. Im schicken, passiv gekühlten Aluminuimgehäuse des Testkandidaten steckt eine mit 1 TB großzügig dimensionierte 2,5“-Festplatte, die kein zusätzliches Netzteil benötigt und daher über das mitgelieferte USB-3.0-Kabel mit Strom versorgt wird. Über die Drehzahl der eingesetzten Festplatte schweigt sich LaCie allerdings aus und verweist stattdessen unscharf auf die „extrem schnelle USB 3.0-Leistung“ des Geräts. Während die 1-TB-Variante des LaCie etwa 110 Euro kostet, gibt es die 500-GB-Version bereits für rund 60 Euro. In beiden Fällen gehört eine USB-3.0-Steckkarte allerdings nicht zum Lieferumfang.
LaCie liefert das Rikiki zusammen mit der umfangreichen Backup-Software Genie Backup Assistant aus. Diese sichert nicht nur ausgewählte Dateien, Ordner und bestimmte Filetypen, sondern kann auch die Daten zahlreicher installierter Programme mit in das Backup übernehmen - zum Beispiel die E-Mails von Outlook oder Windows Mail, den Inhalt des Dokumenten-Ordners oder die Browser-Favoriten. Sämtliche Sicherungen lassen sich zeitgesteuert und inkrementell anlegen, optional im ZIP-Format komprimieren und mit einem 128 Bit starken AES-Chriffe verschlüsseln. Backups müssen nicht zwangsläufig auf dem Rikiki-Laufwerk landen, sondern lassen sich unter anderem auch auf lokalen Festplatten, Wechseldatenträgern sowie in FTP- oder Netzwerk-Ordnern sichern.
In der Grundeinstellung kann das LaCie-Tool nur die Einstellungen einiger weniger Programme sichern, allerdings lässt sich diese Funktion unkompliziert ausbauen. Dazu bietet Hersteller Genie bietet auf seiner Webseite zahlreiche Plug-ins für Programme unterschiedlicher Kategorien an, die sich herunterladen und dem Backup Assistant per Knopfdruck hinzufügen lassen. Derzeit stehen mehr als 470 Plug-ins zum Download bereit.
- Mit SuperSpeed-USB auf die Überholspur
- Kaum native USB-3.0-Unterstützung
- Testkonfiguration und Vergleichstabelle
- CalDigit AV Drive: 1 TB mit USB-3.0-Karte und Firewire 800 (3,5”)
- ioSafe SoloPro: 1 TB (3,5“)
- LaCie Rikiki: 1 TB (2,5“
- Samsung S2 Portable 3.0: 640 GB (2,5“)
- Seagate FreeAgent GoFlex Ultra-portable Drive: 1.5 TB (2,5”)
- Silicon Power Armor A80: 640 GB (2,5”)
- Ergebnisse: Datendurchsatz
- Ergebnisse: I/O-Performance
- Ergebnisse: Kopierleistung
- Ergebnisse: Zugriffszeiten
- Fazit: Bunte Mischung, durchwegs schnell


