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Samsung S2 Portable 3.0: 640 GB (2,5“)

Neue Festplatten mit USB 3.0 im Test: Schnell und groß
Von , Achim Roos

Samsung schickt mit der S2 Portable 3.0ein 2,5“-Laufwerk ins Rennen, das sich gegenüber der in diesem Segment zahlreich versammelten Konkurrenz durch seine „schräge“ Speicherkapazität von 640 GB abhebt. Ebenso wie die anderen von uns gestesten USB-3.0-Festplatten ist auch das Samsung-Laufwerk abwärtskompatibel zu USB-2.0-Hardware und -Kabeln, dann freilich zum Preis des deutlich reduzierten Tempos.

Die S2 Portable 3.0 mit der Modellbezeichnung HX-MTA64DA punktet mit einem schicken schwarzen Aluminiumgehäuse, ist mit 165 g die leichteste Festplatte im Test, fast ebenso kompakt wie das LaCie Rikiki USB 3.0 und passt damit bequem in die Jackentasche. Neben der 640-GB-Version, die mit rund 90 Euro zu Buche schlägt, bietet Samsung die S2 Portable 3.0 auch fünf weiteren Gehäusefarben sowie in Kapazitäten von 500 GB (HX-MTA50DA, 75 Euro) und 1 TB an (HX-MT010EA, 110 Euro).

Die im Samsung S2 eingebaute Festplatte arbeitet mit 7.200 U/Min und bringt damit gute Voraussetzungen für hohe USB-3.0-Transferraten mit. Durch den kleinen Formfaktor und die damit verbundene geringere Leistungsaufnahme der Festplatte kommt das S2 ohne Netzteil aus und bezieht den erforderlichen Strom über das mitgelieferte USB-3.0-Kabel. Um das Gehäuse beim Transport vor Kratzern zu schützen, liegt dem S2 Portable 3.0 außerdem eine Schutzhülle bei.

Samsung legt dem S2 Portable 3.0 mit Auto Backup und Secure Zone zwei Tools bei, mit denen sich Backups anlegen beziehungsweise verschlüsselte Bereiche auf der Festplatte anlegen lassen. AutoBackup lässt sich leicht bedienen, unterstützt Versionierung und kann zu sichernde Daten komprimieren. In der Standardeinstellung speichert das Tool die Anwenderdaten des aktuellen Benutzers, Dateien aus anderen Verzeichnissen lassen sich manuell hinzufügen. Secret Zone erstellt verschlüsselte Container, die man unter Windows als Laufwerke einbinden kann.

Beide Programme schlagen sich zwar ordentlich und wer keine bessere Alternative als AutoBackup für die Datensicherung zur Hand hat, ist damit auch gut bedient. Letztlich gehen die beiden Programme aber nur als nette Beigabe zur Samsung S2 Portable 3.0 durch – vor allem Secret Zone leistet nicht annähernd viel wie die wesentlich bessere Freeware-Alternative TrueCrypt. Wie der Test zeigt, empfiehlt sich der Testkandidat aber durch seine gute Leistung.

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  • Anonymous , 31. Januar 2011 09:10
    Was schenll vergessen wird: Die Abwärzkompatibilität ist zwar am Rechner gewährleistet, aber an Fernsehre, Mediaplayer, Receiver usw. unter aller Kanone.

    Über einen entsprechenden Test würde ich mich sehr freuen. Ich konnte in dem Zusammenhang bislang nur schlechte Erfahrungen sammeln.
  • Cris-Cros , 31. Januar 2011 09:44
    Die Samsung Platte gefällt mir sehr :) 
  • bluray , 31. Januar 2011 10:12
    Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle.

    Wobei ich sagen muss, dass ich schon zwei S2 im Einsatz habe und die ältere schon seit 1 1/2 Jahren brav ihren Dienst verrichtet...
  • Anonymous , 31. Januar 2011 10:13
    Alte externe Festplatten mit USB 2.0 werden durch den neuen Standard kein Fall für die Mülltonne, trotzdem lohnt sich bei Neuanschaffungen die Investition in USB 3.0. Dies gilt sowohl für externe Geräte als auch für den Computer.

    Mfg doll ;) 
  • Stefan0875 , 31. Januar 2011 11:40
    Wie sieht es eigentlich mit der Stromversorgung über USB3.0 aus?
    Ist auch hier nicht möglich eine 3,5" Platte zu versorgen und man braucht noch immer ein externes Netzteil?
  • h1o84 , 31. Januar 2011 11:54
    müsste so gehen bei usb 3.0
  • a97584 , 31. Januar 2011 22:42
    glaub ich eher nicht. 900mA sind in der USB 3.0 Spezifikation beschrieben aber der Anlaufstrom von 3,5" Modellen dürfte deutlich darüber liegen.

    edit: außerdem brauchen 3,5"-Modelle zusätzlich zur 5V-Versorgung auch 12V (und die gibts nicht mit USB)
  • hschmidt , 19. Februar 2011 10:30
    Wie schließe ich eigentlich eine USB 3.0 Platte (2,5 Formfaktor) an eine USB 2.0 Buchse an (z.b. an einen Media Player)? Gibts dafür ein Interfacekabel, oder wie geht das?
  • 1k24 , 9. März 2011 13:35
    Der Ansicht, dass man bei der Seagate-Platte für die GoFlex-Schnittstelle einen Mehrpreis bezahlt, muss ich entschieden widersprechen - 1,5 TB in 2,5-Zoll-Festplatten kosten eben allein schon ca. 140 Euronen.
  • Shagnar , 14. Juli 2011 14:29
    @bluray:
    "Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle."

    Hast du diesbezügliche genaurere Informationen bzw. eine Quelle?
    Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso Samsung eine proprietäre Sata-Schnittstelle erfinden sollte...
  • bluray , 15. Juli 2011 12:39
    Zitat :
    @bluray:
    "Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle."

    Hast du diesbezügliche genaurere Informationen bzw. eine Quelle?
    Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso Samsung eine proprietäre Sata-Schnittstelle erfinden sollte...


    Mach mal eine Samsung S2 auf und schau Dir die Platine und den Interconnect zwischen Platte und Platine an und Du wirst verstehen.
    Ich durfte So ein Dingens schon mal zerlegen, weil ein Kumpel tränen schnüffelnd zu mir gekommen ist und seine MP3-Sammlung verloren hat.
    Dachte ich mir: Gar kein Problem, Gehäuse auf, Garantie war eh weg und die Platte intern in den PC stöpseln und retten was zu retten geht... leider war an der Platine dann Ende im Gelände, weil der Interconnect eben nicht echtes SATA war sondern ein SATA-ähnliches Frickelwerk aus Kontakten. Die Platte ist den ehemaligen G2 (auch Samsung) abstammend.

    P.S.: Es kann natürlich sein, dass Samsung das nun geändert hat und die Platine mit einem herkömmlichen SATA-Interconnect ausgestattet hat, aber kann ich nicht nachvollziehen, weil mir bis dato keine S2 mehr abgeraucht ist (auch nicht in meinem Bekanntenkreis).

    P.S.: habe gerade ein Teardown einer Samsung G2 gefunden. So sieht's auch in der S2 aus:

    http://www.youtube.com/watch?v=jcVlpKApJ0g
  • Shagnar , 18. Juli 2011 01:01
    Danke für die Info, ist ja echt ein starkes Stück.
    Weißt du zufällig, ob das bei der M2 inzwischen schon anderst ist? So eine habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft, und jetzt interessiert es mich natürlich ob ich die Platte im Notfall auslesen könnte...
  • bluray , 18. Juli 2011 14:45
    Zitat :
    Danke für die Info, ist ja echt ein starkes Stück.
    Weißt du zufällig, ob das bei der M2 inzwischen schon anderst ist? So eine habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft, und jetzt interessiert es mich natürlich ob ich die Platte im Notfall auslesen könnte...


    Zur M2 habe ich leider keinen Teardown gefunden. offensichtlich ist noch niemandem so eine Platte kaputt gegangen. Da ich allerdings vermute, dass Samsung den Fertigungsprozess kaum wegen einem neuen Modell umstellen wird, kann es durchaus sein, dass auch die M2 über dieses proprietäre Frickelwerk drinnen verfügt und Du am besten auf einem NAS die Daten dieser Platte nochmal wegsicherst....