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Neue Festplatten mit USB 3.0 im Test: Schnell und groß

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USB-3.0-Festplatten sind fast so günstig wie USB-2.0-Laufwerke - aber wesentlich schneller. Wie sich die Geräte in der Praxis schlagen, haben wir anhand von sechs aktuellen SuperSpeed-Festplatten ermittelt und dabei große Unterschiede festgestellt.

Keine andere PC-Schnittstelle ist so weit verbreitet und gleichzeitig so vielseitig einsetzbar wie der Universal Serial Bus, kurz USB. Das betrifft nicht nur Peripheriegeräte wie Drucker, Mäuse, Tastaturen und Webcams, sondern insbesondere auch Massenspeicher wie USB-Sticks und externe oder portable Festplatten. Der 2001 angetretene und damit schon altehrwürdige USB-2.0-Standard hat aber inzwischen reichlich Staub angesetzt und tut sich mittlerweile vor allem beim übertragen großer Datenmengen als Bremsklotz hervor. Die nominelle „Hi-Speed“-Bandbreite von 480 Mb/s schrumpft in der Praxis auf einen Bruchteil zusammen und lässt selten mehr als 30 MB/s über den Bus tröpfeln. In Anbetracht der Festplattenkapazitäten, die noch dieses Jahr 4 TB erreichen werden, ergibt sich damit bei 30 MB/s bzw. 108 GB/h eine Dauer von etwa 37 Stunden, um so ein Laufwerk komplett zu beschreiben oder auszulesen.

Abhilfe soll der Nachfolger USB 3.0 schaffen und den Universal Serial Bus wieder in einen Datenturbo verwandeln. Auf der Haben-Seite stehen zum einem eine Bruttobandbreite von 5 Gb/s, was den als „SuperSpeed“-USB bezeichneten USB 3.0 mindestens 10 Mal schneller als USB 2.0 machen soll und eine maximale Brutto-Übertragungsrate von 640 MB/s in Aussicht stellt. Zum anderen schreibt die USB-3.0-Spezifikation eine Abwärtskompatibiltät zu USB 2.0 vor, womit sich entsprechende Peripheriegeräte und Massenspeicher weiterhin einsetzen lassen.

Sechs USB-3.0-Festplatten im Test

Ohne passende Endgeräte bringen die beeindruckendsten Schnittstellen-Eckdaten wenig. In den letzten Monaten hat sich bei USB 3.0 jedoch viel getan und inzwischen ist es besonders um die Verfügbarkeit von USB-3.0-Festplatten und -Flash-Laufwerken gut bestellt, weil sie unmittelbar vom Geschwindigkeitszuwachs profitieren. Für Peripheriegeräte wie Drucker oder Scanner reicht das USB-2.0-Tempo dagegen immer noch völlig aus. Im Vergleich mit ihren USB-2.0-Pendants sind die USB-3.0-Festplatten zwar ein wenig teurer, doch wie unser Vergleichstest zeigt, rechtfertigt der Geschwindigkeitszuwachs die Anschaffungskosten.

Um zu ermitteln, was aktuelle USB-3.0-Festplatten in der Praxis leisten, haben wir sechs aktuelle Geräte in unseren Testparcours geschickt. Mit dabei sind die beiden 3,5“ -Laufwerke  CalDigit AV Drive und ioSafe SoloPro sowie die folgenden vier 2,5“ -Festplatten: LaCie Rikiki USB 3.0, Samsung S2 Portable 3.0, Seagate FreeAgent GoFlex Ultra-portable Drive und Silicon Power Armor A80.

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anonymous 31/01/2011 09:10
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Was schenll vergessen wird: Die Abwärzkompatibilität ist zwar am Rechner gewährleistet, aber an Fernsehre, Mediaplayer, Receiver usw. unter aller Kanone.

Über einen entsprechenden Test würde ich mich sehr freuen. Ich konnte in dem Zusammenhang bislang nur schlechte Erfahrungen sammeln.

Cris-Cros 31/01/2011 09:44
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Die Samsung Platte gefällt mir sehr :)

bluray 31/01/2011 10:12
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-0+

Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle.

Wobei ich sagen muss, dass ich schon zwei S2 im Einsatz habe und die ältere schon seit 1 1/2 Jahren brav ihren Dienst verrichtet...

anonymous 31/01/2011 10:13
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-0+

Alte externe Festplatten mit USB 2.0 werden durch den neuen Standard kein Fall für die Mülltonne, trotzdem lohnt sich bei Neuanschaffungen die Investition in USB 3.0. Dies gilt sowohl für externe Geräte als auch für den Computer.

Mfg doll ;)

Stefan0875 31/01/2011 11:40
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-0+

Wie sieht es eigentlich mit der Stromversorgung über USB3.0 aus?
Ist auch hier nicht möglich eine 3,5" Platte zu versorgen und man braucht noch immer ein externes Netzteil?

h1o84 31/01/2011 11:54
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müsste so gehen bei usb 3.0

a97584 31/01/2011 22:42
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glaub ich eher nicht. 900mA sind in der USB 3.0 Spezifikation beschrieben aber der Anlaufstrom von 3,5" Modellen dürfte deutlich darüber liegen.

edit: außerdem brauchen 3,5"-Modelle zusätzlich zur 5V-Versorgung auch 12V (und die gibts nicht mit USB)

hschmidt 19/02/2011 10:30
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-0+

Wie schließe ich eigentlich eine USB 3.0 Platte (2,5 Formfaktor) an eine USB 2.0 Buchse an (z.b. an einen Media Player)? Gibts dafür ein Interfacekabel, oder wie geht das?

1k24 09/03/2011 13:35
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-0+

Der Ansicht, dass man bei der Seagate-Platte für die GoFlex-Schnittstelle einen Mehrpreis bezahlt, muss ich entschieden widersprechen - 1,5 TB in 2,5-Zoll-Festplatten kosten eben allein schon ca. 140 Euronen.

Shagnar 14/07/2011 14:29
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-0+

@bluray:
"Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle."

Hast du diesbezügliche genaurere Informationen bzw. eine Quelle?
Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso Samsung eine proprietäre Sata-Schnittstelle erfinden sollte...

bluray 15/07/2011 12:39
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-1+

Zitat :

@bluray:
"Die Samsung-Platten sind äusserst attraktiv diesbezüglich, allerdings wirst Du definitiv ein Problem haben, an Deine Daten zu kommen, wenns den I/O-Chip des Gehäuses grillt, denn die verbauten Platten haben eine proprietäre SATA-Schnittstelle."

Hast du diesbezügliche genaurere Informationen bzw. eine Quelle?
Ich kann mir keinen Reim darauf machen, wieso Samsung eine proprietäre Sata-Schnittstelle erfinden sollte...




Mach mal eine Samsung S2 auf und schau Dir die Platine und den Interconnect zwischen Platte und Platine an und Du wirst verstehen.
Ich durfte So ein Dingens schon mal zerlegen, weil ein Kumpel tränen schnüffelnd zu mir gekommen ist und seine MP3-Sammlung verloren hat.
Dachte ich mir: Gar kein Problem, Gehäuse auf, Garantie war eh weg und die Platte intern in den PC stöpseln und retten was zu retten geht... leider war an der Platine dann Ende im Gelände, weil der Interconnect eben nicht echtes SATA war sondern ein SATA-ähnliches Frickelwerk aus Kontakten. Die Platte ist den ehemaligen G2 (auch Samsung) abstammend.

P.S.: Es kann natürlich sein, dass Samsung das nun geändert hat und die Platine mit einem herkömmlichen SATA-Interconnect ausgestattet hat, aber kann ich nicht nachvollziehen, weil mir bis dato keine S2 mehr abgeraucht ist (auch nicht in meinem Bekanntenkreis).

P.S.: habe gerade ein Teardown einer Samsung G2 gefunden. So sieht's auch in der S2 aus:

http://www.youtube.com/watch?v=jcVlpKApJ0g

Shagnar 18/07/2011 01:01
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Danke für die Info, ist ja echt ein starkes Stück.
Weißt du zufällig, ob das bei der M2 inzwischen schon anderst ist? So eine habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft, und jetzt interessiert es mich natürlich ob ich die Platte im Notfall auslesen könnte...

bluray 18/07/2011 14:45
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-0+

Zitat :

Danke für die Info, ist ja echt ein starkes Stück.
Weißt du zufällig, ob das bei der M2 inzwischen schon anderst ist? So eine habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft, und jetzt interessiert es mich natürlich ob ich die Platte im Notfall auslesen könnte...




Zur M2 habe ich leider keinen Teardown gefunden. offensichtlich ist noch niemandem so eine Platte kaputt gegangen. Da ich allerdings vermute, dass Samsung den Fertigungsprozess kaum wegen einem neuen Modell umstellen wird, kann es durchaus sein, dass auch die M2 über dieses proprietäre Frickelwerk drinnen verfügt und Du am besten auf einem NAS die Daten dieser Platte nochmal wegsicherst....

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