AMD: Vega-8-GPU ohne eigenen Grafikspeicher

Die Vega-GPU steht bei AMD eigentlich für Highend, doch zumindest bei der Vega 8, der kleinen fürs Notebook bestimmten Ausführung, scheint das nicht zuzutreffen. Die Grafikeinheit, die über acht Compute Units und damit 512 Shader verfügen soll und Teil des für Notebooks bestimmten Ryzen 5 2500U ist, der wohl zuerst in HPs x360 verbaut wird, besitzt keinen eigenen Grafikspeicher.

Vielmehr werden für die GPU, die standardmäßig mit einem Takt von 300 MHz arbeitet und im Boost-Modus bis zu 1100 MHz erreichen soll, 256 Megabyte vom insgesamt acht Gigabyte großen DDR4-Arbeitspeicher des Notebooks abgezweigt. Der Speichertakt wird mit 400 MHz angegeben, sodass eine Speicherbandbreite von 12 GB/s geboten wird. Die Leistungsfähigkeit soll sich auf dem Niveau von Nvidias MX110 bzw. MX130 bewegen.

Der HBM2-Speicher, der bei den leistungsstärkeren Vega-Grafikchips integriert wird, fehlt. Damit könnte so mancher Nutzer darauf hoffen, dass die Vega-Architektur auch dazu genutzt wird um die Polaris-GPUs in der Mittelklasse abzulösen, denen dann gleichermaßen ein einfacherer GDDR5-Grafikspeicher zur Seite gestellt werden könnte.

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