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Scharfe Speicher in der Tasche: Schweizer USB-Messer

Scharfe Speicher in der Tasche: Schweizer USB-Messer
Von , Achim Roos

Dem Schweizer Messer eilt der Ruf als zuverlässiger Begleiter für Outdoor- und Bastel-Aktivitäten voraus. Inzwischen gibt es den Werkzeug-Klassiker sogar mit USB-Stick. Zwei dieser Exemplare haben wir getestet.

Dem Schweizer Messer eilt der Ruf als zuverlässiger Begleiter für Outdoor- und Bastel-Aktivitäten voraus. Inzwischen gibt es den Werkzeug-Klassiker sogar mit USB-Stick. Zwei dieser Exemplare haben wir getestet.

Würde es das Schweizer Messer nicht geben, hätte es ein Leinwand-Held wie McGyver sicherlich erfunden. Das mit einem weißen Kreuz bedruckte und mit roten Griffschalen ummantelte, berühmteste und meistverkaufte Armee-Taschenmesser ist dafür bekannt, neben einer Klinge noch zahlreiche weitere Werkzeuge zu beherbergen, und das auf relativ kleinem Raum. Geboten wird je nach Modell einiges, was das Handwerker-Herz begehrt. Auf der Liste der Werkzeuge stehen zum Beispiel Schlitzschraubendreher, Ahle, Holzsäge, Schere, Metallfeile, Korkenzieher, sowie ein Zahnstocher, eine Pinzette und ein Schlüsselring.

Das Sortiment umfasst außerdem Modelle mit speziellen Funktionen, etwa für Gärtner (extra starke Schere), Fischer (Schuppenmesser), Golfer (Rasenheber) oder für Outdoor-Aktivitäten (besonders ergonomischer Griff). Auf die Spitze trieb es Wenger, einer der beiden offiziellen Hersteller des Schweizer Messers, mit dem Giant Knife 2007. Das mehr als 1 Kilogramm schwere, 24 Zentimeter breite und damit weniger für die Hosentasche, sondern vielmehr als Sammlerobjekt entworfene Monstrum besitzt 81 Werkzeuge und sicherte sich prompt einen Eintrag im Guiness-Buch der Rekorde.

Müsste man ein IT-Pendant zum Schweizer Messer finden, wäre das der USB-Stick: klein, leicht und ein praktisches Hilfsmittel beim Transport und Austausch von Daten, da kompatibel mit jeden halbwegs aktuellen Rechner. Da liegt es irgendwie nahe, das beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden und den USB-Stick als weiteres Werkzeug in das Schweizer Taschenmesser zu integrieren. Genau das hat mit Victorinox der zweite offizielle Hersteller getan und bietet die Werkzeug-Wunderkiste bereits seit längerem mitsamt integriertem USB-Stick in mehreren Varianten an. Zwei davon haben wir uns näher angeschaut: den Victorinox Presentation Master 16 GB und den Victorinox Slim 16 GB.

Alle 8 Kommentare anzeigen.
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  • Wutbürger@guest , 10. Mai 2012 09:24
    Hirnlose Idioten!
    Anders kann man die für Produkt verantwortliche Bande.
    Sie entwerfen ein Produkt mit Safe, blablabla Predikaten zu ordentlichen Preisen, packen Haufen Software drauf und denken nicht mal in Traum dran, was ein Stick wirklich sicherer Machen würde -->

    Screibschutz!

    Jede verdammte billige Diskette vor 20jahren hatte so was.
    Mechanischen Schalter verlegt, und schon kann Diskette in fremden Rechner gesteckt werden.
    (z.b., um Virenschutzprogramm zu starten, Daten von Diskette zu kopieren).

    Heute ist sogar meiner Oma bekannt, dass man "über USB sich was holest kann".
    Und?
    Bei billigen Stickst gilt noch als Argument, dass es Produktion verteuert, dann kosten sie stattt 10 EUR ganze 10.01 EUR.
    Aber hier baut hirnlose Zombie Stick für 80EUR und spart trotzdem.

    Muss eine EU - Richtlinie verabschiedet werden, die Verkauf von USB Sticks ohne mechanischen Schreibschutz verbietet?
  • gast12345@1345822481@guest , 10. Mai 2012 12:40
    Hirnloses Gefasel!
  • Techniker Freak , 10. Mai 2012 18:21
    Auch wenn es euch nicht gefallen mag, er hat Recht. Es ist die simpelste Methode um zu verhindern das ungefragt Daten auf den Stick geschrieben werden. Früher hatte fast jeder USB Stick diesen kleinen Riegel, heute leider nicht mehr.
  • Wutbürger@guest , 10. Mai 2012 18:57
    Bzgl. Rechtschreibung. Die hat sich bei mir verselbstständigt, alle Texte, die mehr als 3 Sätze haben, werden durch mein iOS Gerät erbarmungslos zwangskorrigiert.
    So habe ich 3 Anläufe gebraucht, um "verantwortliche Bande" zu schreiben. Es wird hartnäckig "Bände" eingesetzt (auch jetzt gerade).
    Irgendwann gibt man aus, wenn die Zeit knapp ist :-). Und als Gast habe ich keine Möglichkeit zum Nachbessern gefunden.
  • pappilon@guest , 12. Mai 2012 10:04
    Da habe ich mit meinem Vorgängermodell anscheinend Glück gehabt, das hatte noch einen Schreibschutz. Schade das man das eingespart hat.
  • DerPeuser@guest , 15. Mai 2012 11:41
    Eine EU-Richtlinie bringt in der Schweiz herzlich wenig xD
  • VxNews@guest , 23. Mai 2012 13:31
    Victorinox versucht seine Produkte bei eBay und Zalando nun auch direckt zu verkaufen.
  • Olivia Schmidt , 5. April 2013 14:15
    Ich habe gehört, daß es mittlerweile eine Rückrufaktion gegeben hat? Da soll wohl ein Zertifikat abgelaufen sein, so dass die Verschlüsselung der USB Speicher nicht mehr funktioniert. Wenn das stimmt, dann ist es wirklich ein peinlicher Schnitzer, den die Schweizer sich hiermit erlaubt haben.
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