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Im Rampenlicht: Die VideoLogic Neon 250

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Nach mehreren Anlaufproblemen in Videologics Chipherstellung erreicht nun die endgültige Version der Neon 250 das Testlabor. Videologic hat sich für seine neue Grafikkarte, die auf dem PowerVR-250-Chip basiert, reichlich Zeit gelassen. Nach 3dfx sind die Briten nun die letzten Grafikkartenhersteller, die sich vom Addon-Konzept verabschieden und nun eine 2D/3D-Spielekarte anbieten.

Neu ist der PowerVR 250 nicht gerade, denn man findet dessen technologischen Kern schon seit längerem auf der DreamCast-Spielekonsole. Unsere Erwartungen sind sehr hoch gesteck. Videologic verspricht, im harten Grafikkartenwettbewerb ohne weiteres mithalten zu wollen. Die Fragen, ob sich der PowerVR 250 im Vergleich zu Hochleistungschips von 3dfx oder Nvidia messen kann oder ob er nur ein Durchschnittskandidat wie die Chips von ATI und S3 sind, soll dieser Test beantworten.

Videologic änderte in letzter Minute vor der Einführung einen wichtigen Punkt in der Spezifikation: Anstelle der 16 MB Videospeicher kommt die Karte jetzt mit 32 MB auf den Markt. An den anderen Eckdaten hat sich wenig geändert. Der Grafikchip auf der 300 DM teuren Karte läuft mit 125 MHz Chip- und Speichertakt. Der integrierte Ramdac ist für maximal 250 MHz Pixelfrequenz ausgelegt. Die Taktfrequenz von 125 MHz ist im Vergleich zu den meisten Mitbewerbern eher am unteren Ende anzusetzen, aber diese Zahl sagt nicht alles. Es kommt im wesentlichen auf die Technologie an.

Von der technischen Seite hat die PowerVR-Technologie ein paar interessante Features zu bieten, denn die Grafik-Pipeline funktioniert auf der Neon 250 etwas anders als bei den meisten anderen Chips. So benutzt die Grafikengine nicht den üblichen Tiefenbuffer (Z-Buffer), sondern spart diesen zugunsten einer eigenen Speicherverwaltung ein. Überbewerten soll man die vielen Versprechungen des Herstellers auf keinen Fall, denn zu oft wurde von uns schon bewiesen, dass die beste Technik nur dann etwas nützt, wenn sie praxistauglich ist.

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