Weitere Merkmale
Wir haben schon erwähnt, dass der HS60 dem früheren Sony-Modell sehr ähnlich ist. Das ansprechend gefertigte, anthrazitfarbene Gehäuse weist eine innovative Form auf: rechteckig, dabei an den Ecken abgerundet. Die Elemente zur Bedienung der Lens-Shift-Funktion sind diskret auf einer Seite angebracht, und die Zoom- und Scharfeinstellungsringe sind fast nicht sichtbar. Wenn man etwas klobigere Finger hat, muss man allerdings vorsichtig sein: Die Ringe sind so dünn, dass man Gefahr läuft, versehentlich das Objektiv zu berühren.
Mit ihren verdeckten Eingängen ist die Rückwand ebenso diskret gehalten, bietet dabei aber sämtliche Eingänge für HDMI, YUV, Cinch und S-Video. Der HS60 ist ein attraktives Gerät mit interessanter Optik, dem niemand gleichgültig gegenüberstehen kann. Es würde allerdings nichts schaden, wenn er nur ein bisschen leichter und ein bisschen weniger sperrig wäre, damit er sich bei Bedarf leichter transportieren ließe.
Was die Technologie anbelangt, so gibt es nur das Feinste vom Feinen, u.a. 12 Bit-Videoverarbeitung für ein detailreiches Bild, "Crisp Focus"-Optik, drei Aktiv-Matrix-LCD-Displays mit 1280 x 720 Bildpunkten, einen 1,6fachen Zoom sowie eine kurze Brennweite, mit der ein Bild mit einer Diagonale von 2,5 Metern aus einer Entfernung von 3 Metern projiziert werden kann. Es entspricht alles so ziemlich dem neuesten Stand der Technik; Sony hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um seine Kunden zufrieden zu stellen.

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