Hitachi PJ-TX200: Tolle Farbwiedergabe

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In Nachahmung anderer Hersteller hat Hitachi seinem jüngsten HD-ready-Modell die Bezeichnung PJ-TX200 gegeben. Das Vorgängermodell, der PJTX100, war dank seiner Matrix mit 1280 x 720 Punkten bereits mit dem HD-Standard kompatibel. Da sich nun aber das Kontrastverhältnis zu einem wichtigen Marketingthema entwickelt hat, waren die Hitachi-Leute der Meinung, sie müssten eine verbesserte Version des Vorgängermodells auf den Markt bringen. Eigenen Angaben zufolge soll der PJ-TX200 mit einem Kontrastverhältnis von 7000:1 und einer Helligkeit von 1200 Lumen aufwarten. Diese Werte sind wahrscheinlich etwas ehrgeizig - wie auch die Angaben anderer Hersteller -, doch beweisen sie, dass der PJ-TX200 in einer Reihe mit dem Sanyo Z4 und dem Panasonic PTAE900 antreten will. Und um diesen Modellen eine Nasenlänge voraus zu sein, verwendet Hitachi Glasoptik und 10 Bit-Videoverarbeitung, was zu einer besseren Bildschärfe und -flüssigkeit beitragen dürfte.
Mit einer horizontalen und vertikalen Lens-Shift-Funktion, einer kurzen Brennweite und einem leistungsstarken Zoomobjektiv zur unkomplizierten Aufstellung in kleinen Räumen wurde nichts ausgelassen. Ebenfalls vorhanden: HDMI-, YUV-, S-Video- und Cinch-Anschlüsse sowie eine praktische, hintergrundbeleuchtete Fernbedienung, also einfach alles, mit dem ein moderner HD-Videoprojektor dieses Jahr ausgerüstet sein sollte.

Der PJ-TX200, der mit seinem riesigen Glasauge einem Zyklopen ähnelt, lässt sich kinderleicht aufstellen und schnell einstellen. Die werkseitige Kalibrierung ist sehr gut, und nun gilt es nur noch, die gewünschte Videovoreinstellung - "Cinema Low", "Cinema High", "Normal", "Music", "Sports" - und das Format 16:9 auszuwählen. Dann kann man, wenn man will, den Schwarzmodus zur Steuerung der automatischen Irisfunktion aktivieren und die Farben etwas feiner einstellen, um die Farbsättigung etwas zu erhöhen. Bei der Betrachtung unserer Testbilder nahmen wir den geräuschlosen Betrieb zur Kenntnis und fanden nichts, was wir beanstanden könnten. Das Bild war klar und stabil, und die Schwarzwerte waren so tief, wie sie von der LCD-Technologie hervorgebracht werden können. Die Farben waren gesättigt und relativ ausgewogen, und die Weißtöne waren weder matt noch übertrieben.

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