Im Betrieb
Nach dem Anschluss über YUV startete der PLV-Z3 mit einer fast schon beängstigenden Stille. Bei allen Tests war er absolut nicht zu hören. Die Geschwindigkeit des Lüfters sowie die damit verbundene Geräuschentwicklung hängen vom gewählten Bildmodus ab. Natürlich wählten wir den Low Lamp Mode , nicht nur, um die Lebensdauer der Lampe zu verlängern, sondern auch, um die Wiedergabe der Schwarzwerte zu verbessern und das Lüftergeräusch zu reduzieren.
Die Einstellmöglichkeiten sind einfach zugänglich, können aber recht komplex sein, wenn man alle Möglichkeiten des Geräts ausschöpfen will. Es gibt eine Unmenge von vorgegebenen Bildeinstellungen je nach Einsatzzweck: Film, Spielkonsole, PC, Wohnzimmer mit Licht etc. Die Funktionen sind einfach, aber wenn man sich an die Einzelheiten wagen will, braucht man schon etwas Zeit und Geduld. Wer sich mit dem Thema Videoprojektion nicht auskennt, sollte besser auf die Fabrikeinstellungen zurückgreifen, die recht effektiv sind.
Neben den anderen Einstellmöglichkeiten gibt es hier Ringe zum Scharfstellen und für den Zoom und sogar eine Iris-Blende. Diese Einstellmöglichkeit ist eine neue Funktion, mit welcher der Lichtdurchlass entsprechend der Umgebungshelligkeit geregelt werden kann. Wenn man sich die Zeit nimmt, alle verfügbaren Einstellmöglichkeiten einzusetzen, kann man aus dem PLV-Z3 die optimale Performance herausholen.
Die beleuchtete Fernbedienung ist von durchschnittlicher Qualität und anfangs etwas verwirrend, da sie so viele Funktionen zu bieten hat. Aber daran wird man sich allmählich gewöhnen, obwohl es eine gute Idee gewesen wäre, wenn Sanyo das Ganze etwas einfacher gestaltet hätte.

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